Sonne und Wind bringen Strom

Eine Gruppe engagierter Jugendlicher hat vor kurzem unter Anleitung von Rolf (von Solare Zukunft e.V.) und tatkräftiger Hilfe der sozialpädagogischen Fachkräften den ersten Teil des Energieparks an der Ökologischen Anlaufstelle fertiggestellt.IMGP4322

Dort dreht sich nun ein schickes Windrad und liefert zusammen mit der Photovoltaik-Paneele Strom, welcher gespeichert wird oder direkt genutzt werden kann. In den folgenden Monaten sollen noch ein weiteres Windrad (mit vertikaler Achse, ein sogenannter Savonius-Rotor), ein Wasserrad sowie ein Fahrrad zum Strom erzeugen dazu kommen.

Natürlich stellt sich auch die Frage wie der Strom genutzt werden kann. Dafür gibts es bereits einige Ideen. Es muss sich jedoch zeigen, wieviel Strom tatsächlich konstant gewonnen werden kann und in welcher Jahreszeit welche Bedürfnisse (zum Beispiel für das urbane Gärtnern) bestehen.

IMGP4422

Eines ist jedoch jetzt schon sicher: Die Jugendlichen, die ökologische Anlaufstelle sowie die Mobiele Jugendarbeit profitieren von der tollen Zusammenarbeit mit Solare Zukunft e.V. und das tüfteln, werkeln und Ideen haben macht unglaublich Spaß!

Kreismeister Juli 2015

Die Kreismeister 2015
Die Fußballmannschaft der ARS hat nach dem Turniersieg allen Grund zum Jubeln.

Beim Finalturnier der Kreise Freiburg,  Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald gelang es der Fußballmannschaft der Adolf-Reichwein-Schule, den ersten Platz zu belegen und somit knapp 80 teilnehmende Schulen hinter sich zu lassen.

An dem Finalturnier in Pfaffenweiler nahmen 10 Mannschaften teil, die zunächst in 2 verschiedenen Gruppen gegeneinander antraten. Das Team der ARS startete mit einem 0:0 gegen die Grundschule aus Hausen ordentlich in das Turnier. Im zweiten Spiel gegen die Grundschule aus Hinterzarten knüpften die Spielerinnen und Spieler endgültig an die Leistungen aus dem Qualifikationsturnier an. Mit schönen Kombinationen und mannschaftlicher Geschlossenheit entschied man das Spiel mit 2:0 für sich. Knapper ging es in der dritten Partie gegen die Grundschule aus Pfaffenweiler zu. Erst ein Foulelfmeter in der letzten Spielminute brachte das entscheidende 2:1 für die ARS. Im letzten Spiel der Gruppenphase gegen die Tullaschule aus Freiburg ging es für beide Mannschaften um den Gruppensieg und die Qualifikation für das Halbfinale. Dabei zeigten sich die Kicker der ARS erneut sehr kampfstark, so dass sie einen 0:1 Rückstand in einen 2:1 Sieg umwandeln konnten.

In der Finalrunde trat das Team der ARS zunächst gegen die Grundschule aus Bad Krozingen an. Nach einem spielbestimmenden Beginn, aus dem eine 3:0 Führung resultierte, wurde es noch einmal richtig eng. Zwei schnelle Tore für Bad Krozingen sorgten dafür, dass die zahlreich mitgereisten Fans ordentlich ins Schwitzen gerieten. Doch den Spielern der ARS gelang es, die 3:2 Führung über die Zeit zu retten.

Im Finale standen sich mit der ARS und der Grundschule aus Endingen die beiden spielstärksten Mannschaften gegenüber. Beide konnten als Erstplatzierter aus der Gruppenphase hervorgehen und dabei spielerisch überzeugen. In einem ausgeglichenen Spiel mit wenigen Torchancen ging das Team aus Endingen früh mit 1:0 in Führung. Doch auch diesmal ließen sich die Fußballer der ARS nicht aus der Ruhe bringen es gelang ihnen, den Ausgleichstreffer zum 1:1 zu erzielen.

Als sich auch bis zum Abpfiff an dem Ergebnis nichts änderte, war klar, dass sich das Spiel durch die dramatischste Variante, die der Fußball zu bieten hat, entschieden werden musste – das Elfmeterschießen. Und dieses begann nach zwei Fehlversuchen zunächst denkbar ungünstig für das Team der ARS. Doch wie so häufig in dieser Saison gelang es unserem Team, die Nerven zu behalten und zurückzukommen und das Elfmeterschießen für sich zu entscheiden.

Der heißumjubelte Turniersieg war der Abschluss eines tollen und erfolgreichen Fußballjahres. Vielen Dank an die Ausrichter und Organisatoren der Turniere und an die Eltern und Verwandten, die uns so häufig begleitet haben. Eine besondere Anerkennung geht an einen Spieler unseres Finalgegners aus Endingen, der nur wenige Minuten nach der schmerzhaften Niederlage im Elfmeterschießen nette gratulierende Worte an uns gerichtet hat.

Autor: Sven Hertel, Lehrer an der Adolf-Reichwein-Schule

If you can dream it you can do it

Traumhaft ging es letzte Woche im E-Werk zu – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Die Tanzshow „If you can dream it you can do it“ von und mit Jugendlichen feierte am Donnerstag, den 7. Mai 2015, Premiere. Zwei weitere Aufführungen folgten am Freitag, den 8. Mai, und Samstag, den 9. Mai, im Kammertheater des E-Werks.

Das Besondere: Die Show haben zehn Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren selbst erarbeitet. Angeleitet wurden sie dabei von einem Hip Hop-Tänzer, der selbst kaum älter ist. In ihren Choreografien erzählen sie die Geschichte eines Tänzers, der sich selbst sucht – und seinen Weg in die Hip Hop-Kultur.

Islam

Die Show ist an eine wahre Geschichte angelehnt, in der ein Hip Hop-Tänzer durch das Tanzen einen Weg aus den Slums heraus gefunden hat und somit der Armut, Kriminalität und Perspektivlosigkeit entflohen ist.

Da die Aufführungen bei den Zuschauern sichtlich gut angekommen sind und die Jugendlichen viel Spaß dabei hatten, wird derzeit eine kleine Tournee durch Freiburger Jugendzentren geplant um ein noch größeres Publikum zu erreichen. Außerdem soll es eine kurze Vorschau beim Jugendaktionstag und einen Auftritt beim ZMF geben. Die Termine werden noch auf create-your-future.info bekanntgegeben.

Tanzshow

Entstanden ist die Show im Rahmen des Projekts “Create your future”. Ziel von “Create your future” ist es, Jugendliche mit Migrationshintergrund aus Weingarten zu unterstützen, ihre Talente, Fähigkeiten und Interessen zu nutzen und zu entwickeln. Dafür bilden sie Tandems oder Gruppen mit ehrenamtlichen Mentoren aus Freiburg und packen gemeinsame Projekte an. Welche das sind, hängt ganz von den jeweiligen Interessen ab. Denkbar sind zum Beispiel sportliche Aktivitäten, Fotografie, Robotik/Technik, Songs schreiben und aufnehmen, basteln oder eben eine Tanzshow. Die Federführung liegt bei der Mobilen Jugendarbeit Weingarten-Ost und dem Büro für Migration und Integration der Stadt Freiburg. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

Interessierte junge Erwachsene oder Jugendliche können noch in das Projekt “Create your future” einsteigen. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Infos unter: create-your-future.info

Spaß und Spiel beim „Wägele Auftakt“

Stelzenlauf, Großbrettspiele und Pedalos: Am 21. April 2015 standen auf dem Parkdeck in der Krozinger Straße Kreativität, Abenteuer und Bewegungslust im Fordergrund. Mit der Spielkarre des Freiburger Spielmobils wurde an diesem Tag gemeinsam mit dem Kindernetz  der Frühling willkommen geheißen – und das bei schönstem Sonnenschein.

Spielkarre 1

Ursprünglich war bei dem jährlichen „Wägele Auftakt“ das Weingartener Wägele im Einsatz. Da der zum Spielmobil ausgebaute Bauwagen nun jedoch am Kinder- und Jugendzentrum Weingarten stehen wird und regelmäßig von Studenten  der Evangelischen Hochschule betreut werden soll, sorgte  diesmal die Spielkarre alleine für besondere Spielerlebnisse. 80 Kinder nutzen die große Vielfalt an spannenden Materialien und Spielsachen, ließen sich schminken, warfen Diabolos in die Luft und  sausten mit viel Spaß die Rollenrutsche hinunter. Ausgelassener lässt sich wohl kaum in die schönste Jahreszeit starten.

Spielkarre 2

Autorin:  Patricia Miler, Erzieherin in der Spieloffensive

 

Anti-Aggressivitätstraining im Nachbarschaftswerk

„Wenn mich einer blöd angemacht hat, hab ich auf ihn draufgehauen“.

Der 20 jährige M. hat einen Mann in der Straßenbahn schwer verletzt und wurde dafür zu einer Freiheitstrafe von einem Jahr verurteilt, die  zur Bewährung ausgesetzt wurde. Zudem  erhielt er die Auflage an einem Anti-Aggressivitätstraining (AAT) teilzunehmen.

Seit Dezember 2010 führt das Nachbarschaftswerk AAT für männliche Jugendliche und Heranwachsende im Alter von 16 bis 21 Jahren durch. Die Jugendlichen haben zumeist mehrfach Gewalttaten begangen und erklären sich in der Zusammenarbeit mit der Jugendgerichtshilfe bereit, an einem AAT  teilzunehmen. Ein Trainingskurs dauert  5 bis 6 Monate und umfasst 16 Einheiten à 3 Stunden. Ein Intensivwochenende, ein Nachtreffen und Einzelgespräche gehören ebenfalls dazu.

h-P-AAT

Gewalttätiges Verhalten ergibt sich aus dem Zusammentreffen psychologischer, sozialer und biologischer Risiken, die aufeinander einwirken. Nicht wenige der Teilnehmer haben nicht nur Gewalterfahrungen als Täter sondern auch als Opfer erlebt. M. berichtet, sein Vater habe ihn als Kind mit einem Ledergurt geschlagen – im Keller, wo ihn die Nachbarn nicht hören konnten. M. lernte die Schläge „einzustecken“. Nach der Trennung seiner Eltern wohnte er bei seiner Mutter. Mit ihrem neuen Lebenspartner hatte M. Schwierigkeiten und hielt sich deshalb mehr bei seinen Freunden auf, die ebenfalls „extrem gewaltbereit“ waren. Das Schlimmste war damals für M., vor seinen Kumpels als Opfer oder Feigling dazustehen. Auch in der Schule gab es große Probleme, die schließlich dazu führten, dass  er mit 13 Jahren die Schule wechselte.

„Ein blöder Spruch hat mir genügt, um zuzuschlagen“.

Nach der Gewalttat  in der Straßenbahn war M. einen Monat in Untersuchungshaft – eine schlimme Zeit für ihn. Dann kam er zu uns ins Training. Er war motiviert erfolgreich abzuschließen, da er seine Auflagen erfüllen musste. Er setzte sich intensiv mit seinen Gewalttaten, mit den Auslösern und mit seiner Einstellung zu Gewalt auseinander.

2012-AAT TN_bearbeiten_ Personen, die bei einem Gewaltopfer beteiligt und betroffen sind

Beim Themenblock „Opferempathie“, in dem sich die Kursteilnehmer unter anderm mit den Gefühlen der Opfer auseinandersetzen sollen, referierte ein Gerichtsmediziner über die Folgen von Gewalttaten, und M. erfuhr, welche körperlichen und seelischen Verletzungen sie verursachen können. M. hatte sich zuvor kaum Gedanken über seine Opfer gemacht.  In einem Brief an sein Opfer  zeigte er aufrichtige Reue und Mitgefühl. Der Brief ist obligatorischer Programmpunkt, wird aber nicht versendet.

Bei der Abschlussauswertung meinte M., das Training habe ihm viele Denkanstöße gegeben. Seine Haltung zur Gewalt habe sich zum Positiven verändert und seine Ziele, sich von Gewalt zu distanzieren und zu lernen seine Aggressionen zu beherrschen,  habe er erreicht. Er wisse jetzt, was ihm helfe nicht rückfällig zu werden, dazu gehörten Sport, lesen und sich auf die Ausbildung konzentrieren.

Vier Monate nach dem Training sah ich ihn wieder, um mit ihm seinen Teilnahmebericht durchzusprechen. Er berichtete, er habe bisher keinen Rückfall gehabt und befinde sich auf einem guten persönlichen und beruflichen Werdegang.

Einen kurzen Radiobeitrag über das Anti-Aggressionstraining im Nachbarschaftswerk können Sie hier hören:

Autorin: Renate Matt, Dipl. Sozialarbeiterin (FH), Nachbarschaftswerk e.V.

Renate Matt

„Hand in Hand“ gegen Vorurteile

SONY DSC

Vorurteile abbauen und sich gleichzeitig  sozial engagieren: Das Projekt „Hand in Hand“ des Kinder- und Jugendzentrums Weingarten verbindet beides in unterschiedlichen Aktionen, initiert Begegnungen und Austausch. Die Idee dazu entstand als Reaktion auf Diskriminierungs- und Ausgrenzungserfahrungen der Jugendlichen im Bezug auf ihren  Migrationshintergrund, ihre Staats- oder Religionszugehörgkeit. Einmal im Monat findet eine Aktion statt, welche die Teilnehmer in Pflegeheime und Jugendzentren, ins Kinderdorf oder Mehrgenerationshaus und zum Caritas führt. Die Jugendlichen werden im Gegenzug mit Weiterbildungen unterstützt und für ihr Engagement mit Ausflügen belohnt.

Gestartet wurde das Projekt „Hand in Hand“ mit dem Besuch in einem Seniorenheim:

„Bujar und ich haben am 1.07.2014 mit den Jugendlichen Ceren, Doğukan, Ayhan, Kure, Alen, Aynur, Besian, Okan und Recai das Pflegeheim Sankt Marienhaus in der Talstraße 29 besucht.
Da am 28.06.2014 Ramadan, die Fastenzeit der Muslime begonnen hatte, war es die ideale Zeit durch ehrenamtliche Arbeit etwas Gutes zu tun. Wir kontaktierten viele soziale Einrichtungen um Termine festzulegen. Als ich am 29.06.2014 einen festen Termin bekommen hatte, haben wir uns sehr darüber gefreut und so starteten wir unser Projekt. Wir trafen uns am Kinder- und Jugendzentrum Weingarten und fuhren gemeinsam zum Sankt Marienhaus. Hier wurden wir sehr zuvorkommend und höflich von Frau Müller und den pflegebedürftigen Menschen empfangen.
Als Erstes bat ich die Jugendlichen sich vorzustellen. Unsere Gastgeber fragten uns, aus welchen Ländern wir stammen. Anschließend sangen uns unsere Gastgeber Lieder vor und wir klatschten dazu. Die Jugendlichen erzählten von ihrer Heimat, Religion und Kultur. Sie zeigten verschiedene Kopf- bedeckungungen, Gebetsketten, Schmuck, Wandteller im osmanischen Stil und den Koran auf Deutsch, der am Ende des Tages dem Pflegeheim geschenkt wurde. Die Jugendlichen gingen selbständig auf die Menschen zu, unterhielten sich mit ihnen, stellten Fragen und gaben Antworten. Außerdem brachten sie die Menschen zum Lachen, halfen beim Aufstehen und Hinsetzten und brachten ihnen  etwas zu trinken. Wir haben auch einen Teil der türkischen Nationalhymne vorgetragen und Kure brachte den Bewohnern einen Vers aus dem Koran näher, übersetzte ihn ins Deutsche und erklärte, wie er im Arabischen ausgesprochen wird. Zum Abschluss machten wir mit Einverständnis der Senioren gemeinsame Bilder. Die Jugendlichen halfen beim Abbau und beim Hineinbegleiten der älteren Menschen.
Alle waren sehr zufrieden und wir bekamen das Versprechen, gerne wieder zu Besuch kommen zu dürfen. Einige Damen, die in der Runde mit uns saßen, kamen am Ende auf mich zu und sprachen ihren persönlichen Dank aus. Vor der Tür verabschiedeten wir uns schweren Herzens, da es allen sehr gefallen hat und die Jugendlichen bekamen ein großes Lob von unserer Ansprechpartnerin Frau Müller.“

Gülperi Sirvan, ehrenamtliche Mitarbeiterin und  Bujar Qoraj,
Mitarbeiter der Einrichtung

Besuch Seniorenheim und Fastenbrechen

Es folgten weitere Aktionen:

  • Mithilfe bei der Aktion „Freunde der Straße“, bei der die Jugendlichen beim Empfang und bei der Essenausgabe geholfen haben und sich mit den Besuchern unterhielten
  • Eine eigenständige Aktion in der Innenstadt von Freiburg, bei der die Jugendlichen an Obdachlose Brot, Brezeln und süße Teilchen verschenkten und mit ihnen ins Gespräch kamen
  • Besuch bei der Freiburger Tafel, um zu erfahren, was die Tafel leistet und bewirkt

Bürgerschaftliches Engagement zeigten die Jugendlichen zuletzt bei der stadtweiten Müllsammelaktion „Freiburg putzt sich raus“ am vergangenen Samstagvormittag, den 28. Februar 2015 und verschönerten damit den eigenen Stadtteil.

Autorin: Karin Seebacher, Leiterin des Kinder- und Jugendzentrums Weingarten

SEEBACHER

Neujahrsempfang in der Adolf-Reichwein-Schule

310013

Am 16. Januar 2015 lud das Kollegium der Adolf-Reichwein-Schule Elternvertreter, Mitarbeiter der kooperierenden Einrichtungen und Vertreter des Stadtteils ein, um gemeinsam das neue Jahr zu begrüßen.

Nach einem Begrüßungssekt in der stimmungsvoll beleuchteten Aula blickte Johannes Schubert, der derzeit die Schulleitung vertritt, auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Besonders die zahlreichen Migrationshintergründe der Schülerinnen und Schüler sind ein Garant für Vielfalt an dieser Grundschule und Schule für Erziehungshilfe. Beim Erraten einiger Landesflaggen konnten die Gäste ihre Kenntnisse unter Beweis stellen und gleichzeitig einen kleinen Preis gewinnen.
Der Blick auf die Lehrerschaft der Adolf-Reichwein-Schule und die durchschnittlichen Lehrkräfte offenbarte z. B., dass diese zu 81,7% weiblich und im Schnitt 41,9 Jahre alt sind.

Das Buffet, dass die Lehrkräfte der Adolf-Reichwein-Schule vorbereitet hatten, war dann so vielfältige wie das Schulleben und konnte den hohen Erwartungen entsprechen.

Alexa Cordalis trat als VIP-Gast auf und machte den Auftakt für einen musikalisch-bewegten Ausklang. Bis weit nach Mitternacht amüsierten sich die Gäste!

Autor: Johannes Schubert, Leiter der Adolf-Reichwein-Schule

schubert

Beschenkte Tiere, verzauberte Kinder

IMG_9956
Begleitet von Trompete und Akkordeon sangen Kinder und Eltern den Tieren Weihnachtslieder vor.

Die Hühner hatten ihre Köpfe schon ins Gefieder gesteckt. Für die Schafe, Ziegen und Pferde jedoch gab es am 11.12. auf dem Abenteuerspielplatz ein wahres Festmahl, begleitet von weihnachtlichen Liedern. Zahlreiche Kinder waren mit ihren Eltern gekommen, um sich bei der Tierbescherung gemeinsam mit den Mitarbeitern für die treuen Dienste der Vierbeiner zu bedanken.

IMG_9969
Ebenso wie die Schafe und Ziegen erhielten die Pferde, zum Dank für ihre Dienste im vergangenen Jahr, Äpfel und Karotten.

Der Brauch hat seinen Ursprung in der Landwirtschaft und ist viele hundert Jahre alt. Die Bauernfamilien bedankten sich in der Weihnachtszeit bei ihren Kühen, Schweinen und allen anderen Hoftieren mit Gesang und Leckereien.

IMG_9982
Der Chor der Adolf-Reichwein-Schule begleitete das Theaterensemble mit Liedern und Körperpercussion durch die Märchenwelt.

Nach der Bescherung ging es in den Hüttenbereich. Feuer loderte, Lichter blinkten am Weihnachtsbaum. Die Zuschauer nahmen auf Bänken platz und sahen gebannt zur Bühne, wo sich kurze Zeit später der Vorhang hob und das zauberhafte Stück „Reise durch das Märchenland“ zu sehen war. Danach gab es Punsch und Rinderwurst für alle.

IMG_9993
Rapunzel wurde gerettet, der Prinz von einem bösen Zauber erlöst…
IMG_9999
… und am Ende kamen alle wieder im Schloss zusammen.
IMG_9977
Gebannt verfolgte das Publikum trotz eisigem Wind das Geschehen auf der Bühne.

Zukunft-W wünscht allen Kindern, Jugendlichen und Eltern fröhliche Weihnachten und einen guten Start ins Jahr 2015!

Jahresabschlussfest auf dem Abi

Am Donnerstag, den 11.12.14 findet auf dem Abenteuerspielplatz in Weingarten das Jahresabschlussfest statt, zu dem alle herzlich eingeladen sind. Los geht’s um 16.30 Uhr mit der Tierbescherung. Pferde, Esel, Ziegen und Schafe werden mit gesunden Leckerbissen und weihnachtlichen Liedern beschenkt.

10384125_488035958006306_6911151733800216574_n

Gegen 17.30 Uhr verzaubern die Theatergruppe des Abi und der Chor der Adolf-Reichwein-Schule mit dem Stück „Reise durch das Märchenland“ kleine und große Besucher. Anschließend gibt es Punsch, Würstchen und ein großes Feuer zum gemütlichen Beisammensitzen. Wir freuen uns auf eurer Kommen!

10410436_488033058006596_133011481100495349_n

Autorin: Jamina Le Boedec, Studentin Soziale Arbeit, Abenteuerspielplatz

Create your Rap

Seit September hat Rap ein weiteres zu Hause. Im Erdgeschoss der Krozinger 78 treffen sich wöchentlich Jugendliche und junge Erwachsene in der Anlaufstelle der Mobilen Jugendarbeit, um an Beats und Reimen zu feilen.
mcfavehamadaDas Projekt Create your Future, über das hier bereits berichtet wurde, bietet Jugendlichen die Chance, sich intensiv mit ihren Interessen auseinander zu setzen.
In diesem Fall sind es Ali und Hamada, die schon seit einiger Zeit großes Interesse an Rap haben. Bereits im letzten Jahr hatte Ali die Möglichkeit bekommen, über das  kleine Musikprojekt „Perspektive Sound“ einen Track im Studio aufzunehmen. Die Bedingungen waren damals sehr professionell und der Text musste an der ein oder anderen Stelle noch verändert werden. Das alles hat sich nun weiterentwickelt und läuft im Rahmen von Create your Future weiter. Ali und Hamada schreiben ihre Texte, dabei werden sie von Kai unterstützt, der schreibt schon lange eigene Reime und kann gute Tipps geben. Um die Beats, Samples  und die Produktion kümmern sich Janosch und Richard. Das „Studio“ ist nun zwar ein Zimmer in der Anlaufstelle und die Technik beschränkt sich auf das Nötigste, dem  Flow schadet das aber nicht. Bereits drei Lieder kann man sich auf Soundcloud anhören.

Autor: Felix Stierand, Sozialarbeiter (B.A.), Diakonieverein Freiburg-Südwest e.V., Mobile Jugendarbeit Weingarten-Ost

Unser Netz für Kinder und Jugendliche in Weingarten