Integration am Herd

Im Rahmen der Hausaufgaben- und Einzelförderung des Nachbarschaftswerkes e.V. treffen sich einmal pro Woche zwei afghanische Mädchen, 16 und 17 Jahre alt, mit zwei Mitarbeiterinnen des NBW, um gemeinsam Zeit zu verbringen und sich kulturell auszutauschen.

Die beiden kamen vor einem Jahr nach Deutschland. Neben dem schulischen und eigenen Alltag bieten ihnen die Treffen die Möglichkeit, die deutsche Sprache zu üben, unsere Kultur besser kennenzulernen und gleichzeitig uns ihre Kultur näher zu bringen.

Das gemeinsame Kochen traditioneller afghanischer Gerichte ist ein perfekter Rahmen dafür.  Hierbei haben wir erfahren, dass nicht nur die Zutaten und Gewürze ganz andere sind als bei uns, sondern auch der Umgang mit ihnen. Wie die verbale Kommunikation erforderte auch das Kochen den Einsatz von Händen (und Füßen). Das ungezwungene Han(d)tieren mit dem Essen war ein ganz neues Erlebnis für uns; kein Essen wurde frittiert, ohne dass jeder vorher mal seinen Finger in den Schüsseln hatte. Einige unserer Back- und Kochutensilien, wie z.B. der Teigschaber und aber auch Messer und Gabel, werden bei ihnen zu Hause durch die eigenen Hände und das Fladenbrot ersetzt.
Im Laufe des Abends ließ sich eine zunehmende Verwandlung von zwei eher zurückhaltenden zu zwei unerschrockenen und offenen Mädchen beobachten, die keine Scheu hatten, uns auch mal Anweisungen für die nächsten Kochschritte zu geben.

Das gemeinsame Kochen war sehr entspannt und offen . Die Projektleiter-Teilnehmer-Situation wurde zu einer Win-Win-Erfahrung für uns alle und ein gelungener Start in unser neues Projekt. Es war ein erfolgreicher und vor allem lustiger Abend in Viersamkeit. Wir freuen uns auf viele weitere Kochabende und Ausflüge mit den beiden.

 

 

Autoren: Emily Konietzny und Carina Bachmann, Mitarbeiterinnen des Nachbarschaftswerkes e.V.

Zirkus auf dem Abenteuerspielplatz

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In den Osterferien fand auf dem Abenteuerspielplatz, wie jedes Jahr, eine Tagesfreizeit statt – diesmal unter dem Motto Abenteuer Zirkus.

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20 Kinder trafen sich vier Tage lang, übten jongieren mit Bällen,  Flower- und Devilsticks und probten akrobatische Haltungen auf dem Rücken der Pferde. Viel Übung und Durchhaltevermögen war gefragt. Die Baugruppe bereitete die Manege vor und am Basteltisch entstanden unter anderem Jonglierbälle.

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Zwischendurch wurde der Pferdestall ausgemistet, Holz gesägt, der Ofen für Pizza aufgeheizt, Lagerfeuer entfacht und Stockbrot gebacken. Nach dem Mittagessen im Drachennest unterm Zirkuszelt konnte sich, wer wollte, von Geschichtenerzähler Prof. Dr. Johannes Merkel verzaubern lassen. Am letzten Tag gab es eine Aufführung für Eltern und Geschwister, die, beeindruckt von der Zirkusshow, viel Applaus spendeten. Dazu wurden selbstgebackene Muffins und Fruchtbowle angeboten.

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Treff für Teenies in der Spieloffensive

In der Krozinger Straße 80, der Spieloffensive, oder dem „Spielturm“, wie er liebevoll von den Kindern genannt wird, öffnet jeden Dienstag von 17:30 bis 19:30 für die Teenies (11-15 Jahre), die vorwiegend aus dem Stadtteil stammen, die Türen.
Felix Kölle, Mitarbeiter der Mobilen Jugendarbeit, Patricia Miler und Sara Sattler, beide Mitarbeiterinnen der Spieloffensive, planen wöchentlich Angebote, an denen die Jugendlichen teilnehmen können, aber nicht müssen.

Honigschöpfen

Vom Mixen eigener Smoothies bis zum Honigschöpfen, der dann bei Aktionen im Stadtteil verkauft wird, versuchen wir stets die Interessen der Jugendlichen in das Programm aufzunehmen. Die Teeniegruppe wird von zahlreichen Jugendlichen besucht, momentan ist das „Chillen“ in der Sofaecke aber am beliebtesten.

Autorin: Patricia Miler, Mitarbeiterin der Spieloffensive

 

Spatenstich für den Neubau der ARS

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Am Donnerstag, 17. Dezember 2015, konnte die Adolf-Reichwein-Schule bei herrlichem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen eine bunte Gästeschar begrüßen: Herr Oberbürgermeister Dr. Salomon, Frau Bürgermeisterin Stuchlik, Herr Bürgermeister Prof. Haag, zahlreiche Vertreter der Stadt Freiburg, Eltern, Klassensprecher und Kollegen und viele Gäste hatten sich eingefunden, um den Spatenstich für den Neubau zu feiern.

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Autor: Johannes Schubert, Leiter der Adolf-Reichwein-Schule

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Artikel in der Badischen Zeitung vom 18. Dezember 2015:

Mit dem Ausbau geht es flott voran

Jahresabschlussfest mit Tierbescherung und Theater

Das Jahr 2015 war für das Team des Abenteuerspielplatzes bewegend und ereignisreich. Es war ein Jubiläumsjahr – vor 40 Jahren wurde der Abenteuerspielplatz ins Leben gerufen!  Zur großen Feier Ende September kamen über 1000 Besucher. Ein weiteres Highlight war das  einwöchige Sommerlager, bei dem 50 Kinder Kunst, Handwerk und Alltag der Indianer Nordamerikas aktiv kennenlernen konnten.

Das Team wurde neu aufgestellt. Thomas Brenner übernahm Anfang des Jahres die Einrichtungsleitung, Bene Schneider ist neu im Arbeitsschwerpunkt „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ aktiv, Yessica Weiß übernahm die Federführung im Pferdebereich und Janine Böhm den Bereich Textarbeiten und Öffentlichkeitsarbeit.

Auch auf dem Platz gab es Neuerungen. Dort wo vor zwei Jahren die alten Werkstätten abgerissen wurden, stehen seit kurzem neue Containerbauten. Endlich können die  Werkstätten wieder eingerichtet werden. All das und vieles mehr war auch Thema beim Jahresabschlussfest am 10. Dezember. Das startete im Drachennest  mit einem Dokumentarfilm zum Sommerlager. Anschließend standen die Tiere des Abenteuerspielplatzes im Mittelpunkt. Zum Dank für ihre treuen Dienste  erhielten die Hühner, Ziegen, Schafe und Pferde besondere Leckerbissen – in Anlehnung an einen uralten Brauch, wie Thomas Brenner erzählt:  Früher war es in manchen Regionen üblich, dass der Bauer in der Christnacht seine Tiere mit  in Wein getränktem Brot fütterte, denn diese, so die Überlieferung, konnten in der Christnacht sprechen und die Zukunft prophezeien.

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Anschließend begeisterten der Chor der Adolf-Reichwein-Schule unter der Leitung von Anne Dietrich und die Theatergruppe des Abenteuerspielplatzes Kinder und Eltern gleichermaßen. Eingebettet in den Hüttenbereich, dessen selbstgebaute Häuschen als Kulisse und Bühne dienten, wurde das Stück “ Der Grüffelo“ aufgeführt. Elfen, der Endgegner, Darth Vader und eine Vampirfrau sorgten für amüsante Begegnungen mit dem leichtgläubigen Ungeheuer.

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Unter der Leitung von Sonja Erb, David Scheiterer und Anne Schwarz hatte die Theatergruppe an den Figuren, Kostümen und der Dramaturgie mitgewirkt. Die Schauspieler erhielten, entsprechend ihrer Interessen, am Ende ein individuelles Geschenk. Das Jahresabschlussfest klang sehr gemütlich mit Punsch und Würstchen am großen Lagerfeuer aus.

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Das Team von Zukunft W wünscht allen frohe Weihnachten und ein glückliches Jahr 2016.

 

Musikprojekt mit jungen Flüchtlingen: „The Shelter“

„The Shelter“ ist ein Projekt des Diakonievereins Freiburg-Südwest e.V., des Kinder- und Jugendzentrum Weingarten und der Mobilen Jugendarbeit Weingarten-Ost. Es wird für die ersten zwei Jahre von der Baden Württemberg Stiftung „Wir stiften Zukunft“ gefördert.
„The Shelter“  bietet Kindern und Jugendlichen des Flüchtlingswohnheims an der Besanҫonallee und aus dem Stadtteil Weingarten die Möglichkeit, mit Hilfe des Mediums Musik (Gesang, Sprechgesang, Musizieren, Komposition und Tanz) und der szenischen Bearbeitung (Fotografie und Videografie), Kontakte zu Kindern und Jugendlichen im Quartier zu knüpfen, sich zu begegnen, auszutauschen und gemeinsam aktiv zu werden.

Die aufsuchende Arbeit ermöglicht erste Kontakte zu den Flüchtlingen. Durch ein, von den Institutionen vor Ort ausgerichtetes Begrüßungsfest, können sich Flüchtlinge, Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils Weingarten, junge Erwachsene, Jugendliche und Kinder in einem zwanglosen Rahmen kennenlernen. Durch Aufführungen von Kindern und Jugendlichen aus dem Quartier, wird das Medium des Projekts, die Musik, vorgestellt. Schwerpunkte hierbei werden Hip-Hop, Rap, Street- und Breakdance sein.

Im Verlauf des Projekts werden Workshops zu folgenden Themen angeboten:

  • Aufnehmen von „Beats“
  • Kennenlernen von Instrumenten und Kompositionen der Songstrukturen
  • Songwriting mit biographischen Aspekten
  • Songproduktion
  • Studioaufnahme
  • Layout, Covergestaltung
  • Tanzgruppen
  • Fotografische und filmische Begleitung/Dokumentation

Die Workshops sind prozessorientiert ausgelegt und chronologisch nicht festgelegt. Die  begleitende fotografische und filmische Dokumentation wird von den Jugendlichen selbst erarbeitet.

Autor: Matthias Weiß (Dipl. Soz.arb), Kinder- und Jugendzentrum Weingarten

Clowns und Maskentheater beim KinderKunstDorf

Von „spannenden Erlebnissen beim Freiburger Ferienprogramm“, wie Thomas Brenner vom Abenteuerspielplatz im letzten Blog-Beitrag schrieb, haben auch wir etwas zu berichten. Frei nach dem diesjährigen Motto „Kunst – bewegt“ waren wir AkteurInnen vom Kindernetz angefragt worden, ob wir ein Theaterprojekt anbieten könnten.

Ein offenes Theaterangebot, also ohne eine feste Kindergruppe, kann das gut gehen? Im Rahmen der lockeren Atmosphäre des 11. Freiburger KinderKunstDorfes (1.9. bis 5.9.) entschieden wir uns vom Nachbarschaftswerk (Caro, Emily und Milena) für eine Clownstheater-Werkstatt mit drei einfachen Clownstypen: dem kleinen leisen schüchternen, dem großen starken lauten und dem schnellen hektischen Clown.

Als „Türöffner“ für das Clownstheater-Spielen boten wir draußen vor „unserem“ Zirkuszelt eine Masken- und Clowns-Nasen-Bastel-Werkstatt mit Upcycling-Materialien wie Eierkartons und Papptellern an. Mit den selbstgemachten Masken und Nasen sind die Kinder auch stolz über das gesamte Areal des KinderKunstDorfes gelaufen.

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Und über das Selber-Herstellen von Requisiten – kräftig unterstützt von Marius, unserem neuen Bundesfreiwilligendienstler – fand sich jeden Tag eine feste Gruppe für das Theaterspielen zusammen.
Hier kam uns auch das Ferienangebot des Kinder-und Jugendzentrums zugute: Täglich kam von der Gruppe der dort angemeldeten Ferienkinder ein fester Stamm zu uns. Zwei Mädchen, Olivia und Aliya, schrieben sogar noch abends an einer eigenen Clownstheater-Geschichte. Nachdem wir am 1. Tag mit der in den Projekttagen an der Adolf-Reichwein-Schule entstandenen Geschichte „Der Hut mit der Blume“ Clownstheater ausprobiert hatten und auch am Nachmittag im Zirkuszelt eine improvisierte Aufführung vor einem großen Publikum zeigen konnten, kamen beide am nächsten Tag mit ihrer Clowns-Geschichte zu uns: „Der traurige Clown und der Schneemann in Not“, die wir nachmittags präsentieren konnten.

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Auch für unsere kleine Aufführung beim Abschlussfest des KinderKunstDorfes auf der Hauptbühne entwickelten die beiden Autorinnen eine Geschichte: „Die 5 Clowns und die verwirrten Autos“. Die Autos als Requisiten wurden dafür in unserer Masken-Werkstatt gebaut.

Das offene System der Clownstheater-Werkstatt hat viel besser geklappt, als wir im Vorfeld gedacht hatten. Eine Herausforderung für die Kinder war vor allem das große Interesse anderer Kinder bei den Proben – viele wollten zuschauen! Doch sie hatten Spaß in ihren Clowns-Rollen und in ihren mit bunten Tüchern geschmückten „Höhlen“ als Auftrittsorte.

Das nicht kommerzielle Groß-Projekt KinderKunstDorf ist ein großer „Vernetzungspool“, bei dem man als Mitarbeiterin große Freude daran hat, mitzubekommen, was die KollegInnen aus der ganzen Stadt anbieten. Mehrere Kinder kamen auch in der Woche darauf zum Ferienpassangebot auf den Abenteuerspielplatz, bei dem wiederum verschiedene künstlerische und zusätzlich auch erlebnispädagogische Werkstätten angeboten wurden.

Die rund 20 verschiedenen künstlerischen Werkstätten des KinderKunstDorfes, offen für alle Kinder in Freiburg, sind kulturelle Bildung at its best!

Autorin: Milena Vogt, Nachbarschaftswerk e.V.

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Auf den Spuren der Indianer

Das neue Schuljahr hat begonnen und alle haben etwas aus den Ferien zu berichten, zum Beispiel von spannenden Erlebnissen beim Freiburger Ferienprogramm. Viele davon gab es auf dem Abenteuerspielplatz Weingarten, wo zum 12. Mal das einwöchige große Sommerlager stattgefunden hat – ein Highlight im Jahresprogramm unserer Einrichtung. 50 Kinder hatten sich angemeldet; 24 Jungs und 26 Mädchen im Alter von 8-13 Jahren begaben sich auf die Spuren der Indianer.  Das Betreuerteam setzte sich aus 4 hauptamtlichen MitarbeiterInnen des Abi und der Spieloffensive, einem Praktikanten und 18 ehrenamtlichen MitarbeiterInnen im Alter von 15-27 Jahren zusammen. Ein großes Team, dennoch ging uns die Arbeit nicht aus, im Gegenteil, es gab alle Hände voll zu tun.

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Wie jedes Jahr hatten wir auch  diesmal eine Geschichte geschrieben, welche die Kinder durch die Lagerwoche begleiten sollte und  am ersten Abend im Plenum von den MitarbeiterInnen im großen Zelt szenisch dargestellt wurde. Dazu gab es ein eigens komponiertes Lagerlied. Auf die Kinder warteten spannende Ereignisse, kreatives Arbeiten und eine Nachtwanderung sowie besondere Aufgaben und Rätsel, denen sie sich mit viel Begeisterung widmeten. Dabei lernten sie Kunst, Handwerk und Alltag der Indianer Nordamerikas aktiv kennen.

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In Kleingruppen nahmen sie an selbst gewählten Angeboten teil, darunter Schmieden, Tipibau, Perlenschmuck und Stirnbänder herstellen, Traumfänger basteln,  Ledertäschchen nähen, Bogenbau und Seifensieden bis hin zu Film- und Fotokursen.  Musik-, Pferde- und Scoutgruppen wurden gebildet. Auch in der Lagerküche konnten sie aktiv werden. Diese war zum ersten Mal mit einem Kühlwagen ausgestattet und hat Unglaubliches geleistet: Das gesamte benötigte Brot, Baguette und die Brötchen wurden in Holzbacköfen hergestellt. Dafür wurde bereits morgens um 6 Uhr ein Ofen angeheizt und abends der Teig für den nächsten Tag vorbereitet.

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Natürlich gab es auch viel Zeit zum freien Spielen. Und die verbrachten bei 30 Grad viele gerne am Bach und am See. Für Abkühlung und Spaß sorgte am Freitag auf dem Reitplatz und auf der Koppel zudem die Wasserpumpe der Feuerwehr.

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Fazit: Das Sommerlager war  eine rundum gelungene Veranstaltung mit vielen schönen Erlebnissen, neuen Erfahrungen und nahezu keinen Konflikten. Die Kinder nahmen die Angebote sehr gut an und lebten die Botschaft der Lagergeschichte: „Nur gemeinsam kommen wir zum Ziel.“ Ein schönes Motto auch für das neue Schuljahr.

Autor: Thomas Brenner, Leiter des Abenteuerspielplatzes

 

Sonne und Wind bringen Strom

Eine Gruppe engagierter Jugendlicher hat vor kurzem unter Anleitung von Rolf (von Solare Zukunft e.V.) und tatkräftiger Hilfe der sozialpädagogischen Fachkräften den ersten Teil des Energieparks an der Ökologischen Anlaufstelle fertiggestellt.IMGP4322

Dort dreht sich nun ein schickes Windrad und liefert zusammen mit der Photovoltaik-Paneele Strom, welcher gespeichert wird oder direkt genutzt werden kann. In den folgenden Monaten sollen noch ein weiteres Windrad (mit vertikaler Achse, ein sogenannter Savonius-Rotor), ein Wasserrad sowie ein Fahrrad zum Strom erzeugen dazu kommen.

Natürlich stellt sich auch die Frage wie der Strom genutzt werden kann. Dafür gibts es bereits einige Ideen. Es muss sich jedoch zeigen, wieviel Strom tatsächlich konstant gewonnen werden kann und in welcher Jahreszeit welche Bedürfnisse (zum Beispiel für das urbane Gärtnern) bestehen.

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Eines ist jedoch jetzt schon sicher: Die Jugendlichen, die ökologische Anlaufstelle sowie die Mobiele Jugendarbeit profitieren von der tollen Zusammenarbeit mit Solare Zukunft e.V. und das tüfteln, werkeln und Ideen haben macht unglaublich Spaß!

Kreismeister Juli 2015

Die Kreismeister 2015
Die Fußballmannschaft der ARS hat nach dem Turniersieg allen Grund zum Jubeln.

Beim Finalturnier der Kreise Freiburg,  Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald gelang es der Fußballmannschaft der Adolf-Reichwein-Schule, den ersten Platz zu belegen und somit knapp 80 teilnehmende Schulen hinter sich zu lassen.

An dem Finalturnier in Pfaffenweiler nahmen 10 Mannschaften teil, die zunächst in 2 verschiedenen Gruppen gegeneinander antraten. Das Team der ARS startete mit einem 0:0 gegen die Grundschule aus Hausen ordentlich in das Turnier. Im zweiten Spiel gegen die Grundschule aus Hinterzarten knüpften die Spielerinnen und Spieler endgültig an die Leistungen aus dem Qualifikationsturnier an. Mit schönen Kombinationen und mannschaftlicher Geschlossenheit entschied man das Spiel mit 2:0 für sich. Knapper ging es in der dritten Partie gegen die Grundschule aus Pfaffenweiler zu. Erst ein Foulelfmeter in der letzten Spielminute brachte das entscheidende 2:1 für die ARS. Im letzten Spiel der Gruppenphase gegen die Tullaschule aus Freiburg ging es für beide Mannschaften um den Gruppensieg und die Qualifikation für das Halbfinale. Dabei zeigten sich die Kicker der ARS erneut sehr kampfstark, so dass sie einen 0:1 Rückstand in einen 2:1 Sieg umwandeln konnten.

In der Finalrunde trat das Team der ARS zunächst gegen die Grundschule aus Bad Krozingen an. Nach einem spielbestimmenden Beginn, aus dem eine 3:0 Führung resultierte, wurde es noch einmal richtig eng. Zwei schnelle Tore für Bad Krozingen sorgten dafür, dass die zahlreich mitgereisten Fans ordentlich ins Schwitzen gerieten. Doch den Spielern der ARS gelang es, die 3:2 Führung über die Zeit zu retten.

Im Finale standen sich mit der ARS und der Grundschule aus Endingen die beiden spielstärksten Mannschaften gegenüber. Beide konnten als Erstplatzierter aus der Gruppenphase hervorgehen und dabei spielerisch überzeugen. In einem ausgeglichenen Spiel mit wenigen Torchancen ging das Team aus Endingen früh mit 1:0 in Führung. Doch auch diesmal ließen sich die Fußballer der ARS nicht aus der Ruhe bringen es gelang ihnen, den Ausgleichstreffer zum 1:1 zu erzielen.

Als sich auch bis zum Abpfiff an dem Ergebnis nichts änderte, war klar, dass sich das Spiel durch die dramatischste Variante, die der Fußball zu bieten hat, entschieden werden musste – das Elfmeterschießen. Und dieses begann nach zwei Fehlversuchen zunächst denkbar ungünstig für das Team der ARS. Doch wie so häufig in dieser Saison gelang es unserem Team, die Nerven zu behalten und zurückzukommen und das Elfmeterschießen für sich zu entscheiden.

Der heißumjubelte Turniersieg war der Abschluss eines tollen und erfolgreichen Fußballjahres. Vielen Dank an die Ausrichter und Organisatoren der Turniere und an die Eltern und Verwandten, die uns so häufig begleitet haben. Eine besondere Anerkennung geht an einen Spieler unseres Finalgegners aus Endingen, der nur wenige Minuten nach der schmerzhaften Niederlage im Elfmeterschießen nette gratulierende Worte an uns gerichtet hat.

Autor: Sven Hertel, Lehrer an der Adolf-Reichwein-Schule

Unser Netz für Kinder und Jugendliche in Weingarten