Anti-Aggressivitätstraining im Nachbarschaftswerk

„Wenn mich einer blöd angemacht hat, hab ich auf ihn draufgehauen”.

Der 20 jährige M. hat einen Mann in der Straßenbahn schwer verletzt und wurde dafür zu einer Freiheitstrafe von einem Jahr verurteilt, die  zur Bewährung ausgesetzt wurde. Zudem  erhielt er die Auflage an einem Anti-Aggressivitätstraining (AAT) teilzunehmen.

Seit Dezember 2010 führt das Nachbarschaftswerk AAT für männliche Jugendliche und Heranwachsende im Alter von 16 bis 21 Jahren durch. Die Jugendlichen haben zumeist mehrfach Gewalttaten begangen und erklären sich in der Zusammenarbeit mit der Jugendgerichtshilfe bereit, an einem AAT  teilzunehmen. Ein Trainingskurs dauert  5 bis 6 Monate und umfasst 16 Einheiten à 3 Stunden. Ein Intensivwochenende, ein Nachtreffen und Einzelgespräche gehören ebenfalls dazu.

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Gewalttätiges Verhalten ergibt sich aus dem Zusammentreffen psychologischer, sozialer und biologischer Risiken, die aufeinander einwirken. Nicht wenige der Teilnehmer haben nicht nur Gewalterfahrungen als Täter sondern auch als Opfer erlebt. M. berichtet, sein Vater habe ihn als Kind mit einem Ledergurt geschlagen – im Keller, wo ihn die Nachbarn nicht hören konnten. M. lernte die Schläge „einzustecken“. Nach der Trennung seiner Eltern wohnte er bei seiner Mutter. Mit ihrem neuen Lebenspartner hatte M. Schwierigkeiten und hielt sich deshalb mehr bei seinen Freunden auf, die ebenfalls „extrem gewaltbereit“ waren. Das Schlimmste war damals für M., vor seinen Kumpels als Opfer oder Feigling dazustehen. Auch in der Schule gab es große Probleme, die schließlich dazu führten, dass  er mit 13 Jahren die Schule wechselte.

„Ein blöder Spruch hat mir genügt, um zuzuschlagen“.

Nach der Gewalttat  in der Straßenbahn war M. einen Monat in Untersuchungshaft – eine schlimme Zeit für ihn. Dann kam er zu uns ins Training. Er war motiviert erfolgreich abzuschließen, da er seine Auflagen erfüllen musste. Er setzte sich intensiv mit seinen Gewalttaten, mit den Auslösern und mit seiner Einstellung zu Gewalt auseinander.

2012-AAT TN_bearbeiten_ Personen, die bei einem Gewaltopfer beteiligt und betroffen sind

Beim Themenblock „Opferempathie”, in dem sich die Kursteilnehmer unter anderm mit den Gefühlen der Opfer auseinandersetzen sollen, referierte ein Gerichtsmediziner über die Folgen von Gewalttaten, und M. erfuhr, welche körperlichen und seelischen Verletzungen sie verursachen können. M. hatte sich zuvor kaum Gedanken über seine Opfer gemacht.  In einem Brief an sein Opfer  zeigte er aufrichtige Reue und Mitgefühl. Der Brief ist obligatorischer Programmpunkt, wird aber nicht versendet.

Bei der Abschlussauswertung meinte M., das Training habe ihm viele Denkanstöße gegeben. Seine Haltung zur Gewalt habe sich zum Positiven verändert und seine Ziele, sich von Gewalt zu distanzieren und zu lernen seine Aggressionen zu beherrschen,  habe er erreicht. Er wisse jetzt, was ihm helfe nicht rückfällig zu werden, dazu gehörten Sport, lesen und sich auf die Ausbildung konzentrieren.

Vier Monate nach dem Training sah ich ihn wieder, um mit ihm seinen Teilnahmebericht durchzusprechen. Er berichtete, er habe bisher keinen Rückfall gehabt und befinde sich auf einem guten persönlichen und beruflichen Werdegang.

Einen kurzen Radiobeitrag über das Anti-Aggressionstraining im Nachbarschaftswerk können Sie hier hören:

Autorin: Renate Matt, Dipl. Sozialarbeiterin (FH), Nachbarschaftswerk e.V.

Renate Matt

“Hand in Hand” gegen Vorurteile

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Vorurteile abbauen und sich gleichzeitig  sozial engagieren: Das Projekt „Hand in Hand“ des Kinder- und Jugendzentrums Weingarten verbindet beides in unterschiedlichen Aktionen, initiert Begegnungen und Austausch. Die Idee dazu entstand als Reaktion auf Diskriminierungs- und Ausgrenzungserfahrungen der Jugendlichen im Bezug auf ihren  Migrationshintergrund, ihre Staats- oder Religionszugehörgkeit. Einmal im Monat findet eine Aktion statt, welche die Teilnehmer in Pflegeheime und Jugendzentren, ins Kinderdorf oder Mehrgenerationshaus und zum Caritas führt. Die Jugendlichen werden im Gegenzug mit Weiterbildungen unterstützt und für ihr Engagement mit Ausflügen belohnt.

Gestartet wurde das Projekt “Hand in Hand” mit dem Besuch in einem Seniorenheim:

“Bujar und ich haben am 1.07.2014 mit den Jugendlichen Ceren, Doğukan, Ayhan, Kure, Alen, Aynur, Besian, Okan und Recai das Pflegeheim Sankt Marienhaus in der Talstraße 29 besucht.
Da am 28.06.2014 Ramadan, die Fastenzeit der Muslime begonnen hatte, war es die ideale Zeit durch ehrenamtliche Arbeit etwas Gutes zu tun. Wir kontaktierten viele soziale Einrichtungen um Termine festzulegen. Als ich am 29.06.2014 einen festen Termin bekommen hatte, haben wir uns sehr darüber gefreut und so starteten wir unser Projekt. Wir trafen uns am Kinder- und Jugendzentrum Weingarten und fuhren gemeinsam zum Sankt Marienhaus. Hier wurden wir sehr zuvorkommend und höflich von Frau Müller und den pflegebedürftigen Menschen empfangen.
Als Erstes bat ich die Jugendlichen sich vorzustellen. Unsere Gastgeber fragten uns, aus welchen Ländern wir stammen. Anschließend sangen uns unsere Gastgeber Lieder vor und wir klatschten dazu. Die Jugendlichen erzählten von ihrer Heimat, Religion und Kultur. Sie zeigten verschiedene Kopf- bedeckungungen, Gebetsketten, Schmuck, Wandteller im osmanischen Stil und den Koran auf Deutsch, der am Ende des Tages dem Pflegeheim geschenkt wurde. Die Jugendlichen gingen selbständig auf die Menschen zu, unterhielten sich mit ihnen, stellten Fragen und gaben Antworten. Außerdem brachten sie die Menschen zum Lachen, halfen beim Aufstehen und Hinsetzten und brachten ihnen  etwas zu trinken. Wir haben auch einen Teil der türkischen Nationalhymne vorgetragen und Kure brachte den Bewohnern einen Vers aus dem Koran näher, übersetzte ihn ins Deutsche und erklärte, wie er im Arabischen ausgesprochen wird. Zum Abschluss machten wir mit Einverständnis der Senioren gemeinsame Bilder. Die Jugendlichen halfen beim Abbau und beim Hineinbegleiten der älteren Menschen.
Alle waren sehr zufrieden und wir bekamen das Versprechen, gerne wieder zu Besuch kommen zu dürfen. Einige Damen, die in der Runde mit uns saßen, kamen am Ende auf mich zu und sprachen ihren persönlichen Dank aus. Vor der Tür verabschiedeten wir uns schweren Herzens, da es allen sehr gefallen hat und die Jugendlichen bekamen ein großes Lob von unserer Ansprechpartnerin Frau Müller.”

Gülperi Sirvan, ehrenamtliche Mitarbeiterin und  Bujar Qoraj,
Mitarbeiter der Einrichtung

Besuch Seniorenheim und Fastenbrechen

Es folgten weitere Aktionen:

  • Mithilfe bei der Aktion „Freunde der Straße“, bei der die Jugendlichen beim Empfang und bei der Essenausgabe geholfen haben und sich mit den Besuchern unterhielten
  • Eine eigenständige Aktion in der Innenstadt von Freiburg, bei der die Jugendlichen an Obdachlose Brot, Brezeln und süße Teilchen verschenkten und mit ihnen ins Gespräch kamen
  • Besuch bei der Freiburger Tafel, um zu erfahren, was die Tafel leistet und bewirkt

Bürgerschaftliches Engagement zeigten die Jugendlichen zuletzt bei der stadtweiten Müllsammelaktion „Freiburg putzt sich raus“ am vergangenen Samstagvormittag, den 28. Februar 2015 und verschönerten damit den eigenen Stadtteil.

Autorin: Karin Seebacher, Leiterin des Kinder- und Jugendzentrums Weingarten

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Neujahrsempfang in der Adolf-Reichwein-Schule

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Am 16. Januar 2015 lud das Kollegium der Adolf-Reichwein-Schule Elternvertreter, Mitarbeiter der kooperierenden Einrichtungen und Vertreter des Stadtteils ein, um gemeinsam das neue Jahr zu begrüßen.

Nach einem Begrüßungssekt in der stimmungsvoll beleuchteten Aula blickte Johannes Schubert, der derzeit die Schulleitung vertritt, auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Besonders die zahlreichen Migrationshintergründe der Schülerinnen und Schüler sind ein Garant für Vielfalt an dieser Grundschule und Schule für Erziehungshilfe. Beim Erraten einiger Landesflaggen konnten die Gäste ihre Kenntnisse unter Beweis stellen und gleichzeitig einen kleinen Preis gewinnen.
Der Blick auf die Lehrerschaft der Adolf-Reichwein-Schule und die durchschnittlichen Lehrkräfte offenbarte z. B., dass diese zu 81,7% weiblich und im Schnitt 41,9 Jahre alt sind.

Das Buffet, dass die Lehrkräfte der Adolf-Reichwein-Schule vorbereitet hatten, war dann so vielfältige wie das Schulleben und konnte den hohen Erwartungen entsprechen.

Alexa Cordalis trat als VIP-Gast auf und machte den Auftakt für einen musikalisch-bewegten Ausklang. Bis weit nach Mitternacht amüsierten sich die Gäste!

Autor: Johannes Schubert, Leiter der Adolf-Reichwein-Schule

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Beschenkte Tiere, verzauberte Kinder

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Begleitet von Trompete und Akkordeon sangen Kinder und Eltern den Tieren Weihnachtslieder vor.

Die Hühner hatten ihre Köpfe schon ins Gefieder gesteckt. Für die Schafe, Ziegen und Pferde jedoch gab es am 11.12. auf dem Abenteuerspielplatz ein wahres Festmahl, begleitet von weihnachtlichen Liedern. Zahlreiche Kinder waren mit ihren Eltern gekommen, um sich bei der Tierbescherung gemeinsam mit den Mitarbeitern für die treuen Dienste der Vierbeiner zu bedanken.

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Ebenso wie die Schafe und Ziegen erhielten die Pferde, zum Dank für ihre Dienste im vergangenen Jahr, Äpfel und Karotten.

Der Brauch hat seinen Ursprung in der Landwirtschaft und ist viele hundert Jahre alt. Die Bauernfamilien bedankten sich in der Weihnachtszeit bei ihren Kühen, Schweinen und allen anderen Hoftieren mit Gesang und Leckereien.

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Der Chor der Adolf-Reichwein-Schule begleitete das Theaterensemble mit Liedern und Körperpercussion durch die Märchenwelt.

Nach der Bescherung ging es in den Hüttenbereich. Feuer loderte, Lichter blinkten am Weihnachtsbaum. Die Zuschauer nahmen auf Bänken platz und sahen gebannt zur Bühne, wo sich kurze Zeit später der Vorhang hob und das zauberhafte Stück “Reise durch das Märchenland” zu sehen war. Danach gab es Punsch und Rinderwurst für alle.

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Rapunzel wurde gerettet, der Prinz von einem bösen Zauber erlöst…
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… und am Ende kamen alle wieder im Schloss zusammen.
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Gebannt verfolgte das Publikum trotz eisigem Wind das Geschehen auf der Bühne.

Zukunft-W wünscht allen Kindern, Jugendlichen und Eltern fröhliche Weihnachten und einen guten Start ins Jahr 2015!

Jahresabschlussfest auf dem Abi

Am Donnerstag, den 11.12.14 findet auf dem Abenteuerspielplatz in Weingarten das Jahresabschlussfest statt, zu dem alle herzlich eingeladen sind. Los geht’s um 16.30 Uhr mit der Tierbescherung. Pferde, Esel, Ziegen und Schafe werden mit gesunden Leckerbissen und weihnachtlichen Liedern beschenkt.

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Gegen 17.30 Uhr verzaubern die Theatergruppe des Abi und der Chor der Adolf-Reichwein-Schule mit dem Stück “Reise durch das Märchenland” kleine und große Besucher. Anschließend gibt es Punsch, Würstchen und ein großes Feuer zum gemütlichen Beisammensitzen. Wir freuen uns auf eurer Kommen!

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Autorin: Jamina Le Boedec, Studentin Soziale Arbeit, Abenteuerspielplatz

Create your Rap

Seit September hat Rap ein weiteres zu Hause. Im Erdgeschoss der Krozinger 78 treffen sich wöchentlich Jugendliche und junge Erwachsene in der Anlaufstelle der Mobilen Jugendarbeit, um an Beats und Reimen zu feilen.
mcfavehamadaDas Projekt Create your Future, über das hier bereits berichtet wurde, bietet Jugendlichen die Chance, sich intensiv mit ihren Interessen auseinander zu setzen.
In diesem Fall sind es Ali und Hamada, die schon seit einiger Zeit großes Interesse an Rap haben. Bereits im letzten Jahr hatte Ali die Möglichkeit bekommen, über das  kleine Musikprojekt “Perspektive Sound” einen Track im Studio aufzunehmen. Die Bedingungen waren damals sehr professionell und der Text musste an der ein oder anderen Stelle noch verändert werden. Das alles hat sich nun weiterentwickelt und läuft im Rahmen von Create your Future weiter. Ali und Hamada schreiben ihre Texte, dabei werden sie von Kai unterstützt, der schreibt schon lange eigene Reime und kann gute Tipps geben. Um die Beats, Samples  und die Produktion kümmern sich Janosch und Richard. Das “Studio” ist nun zwar ein Zimmer in der Anlaufstelle und die Technik beschränkt sich auf das Nötigste, dem  Flow schadet das aber nicht. Bereits drei Lieder kann man sich auf Soundcloud anhören.

Autor: Felix Stierand, Sozialarbeiter (B.A.), Diakonieverein Freiburg-Südwest e.V., Mobile Jugendarbeit Weingarten-Ost

Kinderfest zum Jubiläum des Forum Weingarten e.V.

Der Verein “Forum Weingarten” feierte am 27. September im Mehrgenerationenhaus EBW ein Vierteljahrhundert Quartiersarbeit. Für Kinder und Jugendliche wurde zu diesem Anlass am Nachmittag rund um den Spielturm ein buntes Kinderfest veranstaltet, welches von Sara Sattler, Leiterin der Spieloffensive  – einer Einrichtung des Forum Weingarten –  geplant und mit tatkräftiger Unterstützung von Zukunft W umgesetzt wurde.

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Großen Andrang gab es an der Hüpfburg, die von der Adolf-Reichwein-Schule aufgestellt und betreut wurde. Das Kinder- und Jugendzentrum Weingarten kam mit dem Weingartner Wägele und baute unter anderem eine Rollenrutsche auf, deren Rollbretter bis zum Abend nicht mehr still standen. Um Milena Vogt vom Nachbarschaftswerk e.V. drängten sich Mädchen und Jungen, die sich schminken ließen und so in einen Tiger, Schmetterling oder Drachen verwandelt wurden. Mit Hilfe zweier Ehrenamtlichen der Spieloffensive und viel Körpereinsatz entstanden in der Schmiede vielerlei kreative Schmuckstücke, welche die Kinder freudestrahlend präsentierten.

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Für das leibliche Wohl wurde unter Anleitung der Mitarbeiter der Mobilen Jugendarbeit Weingarten-Ost Stockbrot geröstet, im Backwagen der Backoffensive wurde von Mitarbeitern des Abenteuerspielplatzes leckere Pizza gebacken und die Mädchengruppe der Spieloffensive trug mit Waffeln und Kaffee ebenfalls zum leiblichen Wohl der Gäste bei.

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Außerdem wurden Karten an Luftballons in den Himmel über Freiburg entsendet, auf denen zuvor Kinder und Jugendliche des Stadtteils den Satz “Ich finde Weingarten schön, weil …” vollendet hatten. Es war für alle ein schöner, bunter und sonniger Samstagnachmittag.

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Autorin: Sara Sattler, Leiterin der Spieloffensive

Ferienpasswoche auf dem Abenteuerspielplatz

Wie in den Jahren zuvor wurde auf dem Abenteuerspielplatz in der letzten Woche der Sommerferien ein vielseitiges Angebot für Kinder organisiert.
Es war eine echte „Kindernetz Weingarten“ – Veranstaltung mit MitarbeiterInnen und -helferInnen (PraktikantInnen, etc.) vom Abenteuerspielplatz, vom Kinder – und Jugendzentrum, von der Spieloffensive und vom Nachbarschaftswerk. Nicht zuletzt durch diese hohe Zahl an Mitwirkenden wurde die Ferienpass-Woche 2014 eine runde Sache: die Stimmung war durchweg gut.

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Die Atmosphäre hatte etwas vom Kinderkunstdorf, bot jedoch durch die  Möglichkeiten des Abenteurerspielplatzes mit dem See und den Tieren ein breiter gefächertes Spektrum an Angeboten: Backen im Holzbackofen und in der Feuerhütte, Stockbrot und wilde Küche wie Pfannkuchen-Backen auf dem offenen Feuer; Schuhdesign: Gestalten mit Gips und Kaninchendraht; Werken mit Ytongstein und Speckstein; Graffiti; Freundschaftsbänder knüpfen; Papierflieger bauen; Schmieden; Hämmern, Sägen und Nageln; Filzen; Stallmeistertreff; Offenes Reiten, Großbrettspiele aus dem Weingartner Wägele und eine Kanutour.

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Am Infostand wurden Kaffee, Getränke und auf dem Abenteuerspielplatz direkt gebackener Kuchen angeboten.
Bis auf den letzten Tag hatten wir großes Glück mit dem Wetter, das sich noch einmal sommerlich zeigte. Am Freitag musste dann das klassische Seifenkistenrennen zum Abschluss wegen Regen leider ausfallen, die Werkstätten liefen dann zum Teil drinnen weiter.
Es gab sehr viel positive Resonanz von Kindern und Eltern aus der ganzen Stadt:

„ Ich finde es toll, dass es hier so viele Freiräume für Kinder gibt. Auch dass es hier so weinig bürokratisch zugeht und so locker und unkompliziert ist. Die Türen sind offen und alle können kommen. Gerade für Weingarten finden wir das gut. Pädagogisch gesehen können die Kinder hier auch Selbstwirksamkeitserfahrungen machen.“  Eltern von Luise

„Wir finden es toll hier auf dem Abi mit den ganzen Angeboten. Schuhdesign-Gipsen macht Spaß.“ die Freundinnen Marlene und Marlene

Auch generationenübergreifend gab es Begeisterung: ein paar Mütter, Väter und Großmütter nahmen gemeinsam mit ihren Kindern und Enkelkindern an den Werkstätten teil.

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Autorin: Milena Vogt, Diplom-Kulturpädagogin, Nachbarschaftswerk e.V.

Milena Vogt

Tänzerische Höchstleistungen

Am Samstag, 26.07. 2014, fand im Kinder- und Jugendzentrum Weingarten die Tanzveranstaltung “connect your energy weingarten” trifft “hiphop for hope” statt. Aufgrund des schlechten Wetters musste die Veranstaltung drinnen stattfinden, anstatt „open air“ im Innenhof, wie ursprünglich geplant.

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Unter Mithilfe von 15 Jugendlichen, die sich am Aufbau, Einlass, Verkauf und beim Aufräumen beteiligten, konnte „connect your energy“ erfolgreich durchgeführt werden. Insgesamt kamen 122 zahlende BesucherInnen und sahen spannende Wettkämpfe und Aufführungen von 49 TänzerInnen in den verschiedenen Tanzstilen (hiphop, popping und breakdance).

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Jay Lin trat mit Gitarrenbegleitung als Sängerin auf und die Showacts Wine Girls, SoulDiers und die Fresh Motion Crew sorgten für Stimmung. Begleitet von den Juroren Huffi, Gianni und Jimmy TeJazz und der Musik von DJ Vunky Lao wurden nach 5 Stunden energiegeladenem und friedlichem Tanzen drei Gewinner gekürt. Den TänzerInnen wurde für ihre sportlichen Höchstleistungen Mineralwasser gratis gestellt.

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An dem Tag waren MitarbeiterInnen von Kinder- und Jugendzentrum, Mobiler Jugendarbeit und der Spieloffensive für die Jugendveranstaltung des Netzwerk „Zukunft W“ im Einsatz.
Durch die Unterstützung der Wilhelm-Oberle-Stiftung konnte das Projekt „hiphop for hope“, eine Initiative für Straßenkinder auf den Phillipinen, gefördert werden.

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Autor: Stefan Glimsche, Leiter des Kinder- und Jugendzentrums Weingarten

Stefan Glimsche

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Im Freiburger Kinder- und Jugendzentrum Weingarten findet am Samstag, den 26.07.2014 zwischen 15 und 21 Uhr zum dritten Mal die Tanzveranstaltung “connect your energy” statt.

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Das Event wird von Jugendlichen für Jugendliche organisiert, um den persönlichen Wert des Tanzens (Selbstbewusstsein, Persönlichkeitsentwicklung etc.) einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Begleitet von MitarbeiterInnen verschiedener Einrichtungen des Netzwerks „Zukunft W“ werben die Jugendlichen auf der Veranstaltung für ein respektvolles und tolerantes Miteinander unterschiedlicher Altersgruppen, Kulturen und Stilen. Es finden Wettbewerbe in verschiedenen Tanzstilen statt (hiphop, popping und breakdance), bei denen sich die Teilnehmenden auf sportliche und faire Weise miteinander messen und gleichzzeitig zeigen, dass Ausgrenzung und Rassismus nicht mit ihrer Lebenswelt zusammenpassen. Begleitend hierzu gibt es die Möglichkeit für Projekte von Jugendlichen Werbung zu machen.

Diesmal soll die Veranstaltung „open air“ im Innenhof des Kinder- und Jugendzentrum Weingarten stattfinden. Eine weitere Idee der Jugendlichen ist, einen eventuellen Überschuss an das Projekt „HipHop for Hope“ aus Freiburg zu spenden. Diese Initiative unterstützt Straßenkinder auf den Phillipinen.

Der Eintritt kostet 3 Euro. Wir hoffen auf viel Sonnenschein und freuen uns auf zahlreiche Besucher!

Autor: Stefan Glimsche, Leiter des Kinder- und Jugendzentrums Weingarten

Stefan Glimsche

 

Unser Netz für Kinder und Jugendliche in Weingarten