Junge Freiburger packten in den Projekttagen an

Am ersten Tag stellten wir unter der fachkundigen Anleitung von Monika Borodko-Schmidt von der Aktion “Freiburg packt an” und der tatkräftigen Mithilfe von Haruna aus Japan Insektenhotels für Ohrwürmer (bemalte Tontöpfchen mit einem Büschel Heu) und Wildbienen (mit Bambus und Schilf gefüllte Konservenbüchsen) her und hängten sie im Schulgarten auf.


Am zweiten Tag zeigte und erklärte uns Haruna im Seepark alles Wissenswerte über den Japanischen Garten. Japanische Gärten dienen nur der Ruhe und Entspannung und sind kleine Nachbildungen der Natur, es gibt dort keine geraden Linien. Leider fiel noch kein Wasser über den Wasserfall. Nach der Rückkehr in die Schule säuberten wir den Schulparkplatz.


Der dritte Tag führte uns zum Waldsee. Dort sammelten wir unter der Anleitung von Gisela Friederich die Kröten aus den hinter dem Krötenzaun in die Erde eingelassenen Eimern (getrennt nach Pärchen und einzelnen Männchen), zählten sie, setzten die Pärchen in den Waldsee zum Laichen und trugen die Männchen wieder in den Wald zurück.
Dazu schrieb Benjamin aus der Klasse 4 b: Vor zehn Jahren wurde beim Waldsee die Straße gesperrt und es wurden grüne Zäune gebaut, weil die Kröten immer von Autos überfahren wurden. Wir haben die Pärchen in den See geschickt und die Einzelgänger in den Wald gebracht.


Am vierten und letzten Tag ebneten wir die Maulwurfshügel im Dietenbachpark ein.
Maryam aus der Familienklasse schrieb dazu: Wir gingen mit Frau Kaiser, Moni und Haruna am Freitag zum Dietenbachpark, um die Maulwurfshügel platt zu kriegen. Es war viel Arbeit, aber es hat sich gelohnt. Es waren bestimmt über 100 Maulwurfshügel. Es war anstrengend.
Aaliyah aus der Klasse 4 b schrieb: Am Freitag haben wir Maulwurfshügel platt gemacht. Das machte den Maulwürfen nichts aus. Wir haben das gemacht, damit der Rasenmäher besser arbeiten kann. Es war sehr anstrengend. Maryam und ich haben es zusammen gemacht. Sie hat die Erde locker gemacht und ich habe sie gerecht.
Ein herzliches Dankeschön an die Eltern, die uns begleitet haben!!

Autorin: Gabi Kaiser, Lehrerin an der Adolf-Reichwein-Schule

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Theater, Clowns und mehr…

… ein Angebot des Nachbarschaftswerks im Rahmen der Projekttage der Adolf-Reichwein-Schule.

Aus dem ganzjährigen Projekt „Abenteuer Sprache“ an der ARS entstand die Idee, aus den Theaterübungen, die dort ins Programm eingebunden sind, mal ein ganz eigenes Projekt zu machen. Erstmals nahmen wir – Katja Eifler und Milena Vogt vom Nachbarschaftswerk – jetzt mit einem Zirkus- und Theaterangebot in der Woche vor den Osterferien an den Projekttagen teil. Unterstützt wurden wir von Anne Hauser und von einer Schülerpraktikantin, die Fotos machte.
Sowohl den 10 teilnehmenden SchülerInnen der 3. und 4. Klasse als auch uns hat es großen Spaß gemacht, uns einmal ganz dem Theaterspielen zu widmen. O-Ton der Kinder: „Wir machten ‚Zirkus’! (…) Auch Theater spielten wir. Wir lernten schon einige Rollen kennen und spielten Tiere. Am schönsten fanden wir, dass es lustig war und lachten viel über die Witze der Clowns.“ (aus der Projektzeitung, die wiederum Ergebnis eines weiteren Projektes war).
Was die Kinder in ihren eigenen Worten beschrieben, waren Elemente aus der Clownerie, aus der Jonglage und aus der sogenannten „Jeux Dramatique“. Zu Beginn jeden Tages machten wir theaterpädagogische Aufwärmübungen und Spiele.


In der „Jeux Dramatique“ ging es dann darum, in die Rollen von Tag- und Nachttieren zu schlüpfen und sich in 4 Kleingruppen mittels vieler Tücher, Tische und Stühle Höhlen zu bauen, die dann unser Bühnenbild wurden.
Bei der Clownerie lernten die Kinder drei Grundtypen kennen: den großen lauten Clown, den hektischen Clown und den kleinen schüchternen Clown. Jedes Kind bekam eine rote Clownsnase, die ihm half, sich in die Rolle zu verwandeln. Sie konnten sich für einen der Clownstypen entscheiden und erste Komik entstand bereits in der Begegnung der verschiedenen Typen. Als Requisiten erhielten sie –saubere- Putz-Utensilien wie Handfeger und Kehrblech, Lappen, Besen, Pömpel.


Und für die Jonglage bauten wir Pois selber: „Das sind Bälle an Schnüren, die man schnell durch die Luft schwingt.“  Verziert wurden die Pois mit bunten Krepppapierbändern. Dazu lernten die Kinder ein paar Pois-Grundschwünge.
Als weitere Gegenstände wurden noch ein Roller, zwei Inliner und ein Hulahoop-Reifen eingesetzt.
Bereits am Ende des ersten Tages entstanden mit den Kindern erste Clown-Szenen-Ideen für die Aufführung am 4. Tag. Schon am 2. Tag konnten die Szenen so weiterentwickelt werden, dass jedes Kind seine 1-2 Szenen hatte, entweder mit Einzelauftritt oder in der Begegnung zu zweit. Getragen wurden sie dabei von der Gruppe: jede Clownsfigur schaute aus ihrer Höhle im Hintergrund heraus und verfolgte das Geschehen im Bühnenvordergrund. Eine groteske Putzkolonne mit allen Beteiligten auf der Bühne bildete den Rahmen für die Einzelauftritte.

Am 3. Tag war das Feilen an den entstandenen witzigen Szenen – inklusive Wiederholungen einer Szene, bis sie sitzt – spürbar auch ein Stück Arbeit. Und der 4. Tag stand ganz im Zeichen der Präsentation vor Publikum. Zur Aufführung kamen dann so viele Kinder, dass leider auch welche weggeschickt werden mussten, weil der Raum an seine Kapazitätsgrenzen stieß. Vor immerhin ca. 50-60 Zuschauern, MitschülerInnen, Eltern, Geschwistern und LehrerInnen wurde „Theater, Clowns und mehr…“ gezeigt.


Als Zugabe machten ein paar DarstellerInnen noch Kopf- oder Handstand. Jedes Kind hat sich in dem Projekt sichtlich engagiert, egal ob „laut“ oder „leise“, je nach gewählter Rolle und Persönlichkeit. Mehrere Kinder sagten, es sollte öfter Projekttage geben.

Autorin: Milena Vogt, Kulturpädagogin, Nachbarschaftswerk

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Brennholz: Waldaktion

Die Kinder, Jugendlichen und MitarbeiterInnen des Abenteuerspielplatzes waren in den letzten beiden Monaten des öfteren im Opfinger Wald zu finden. Brennholz für den immensen Jahresverbrauch des Abi musste aus dem Wald geholt werden. Während der Abenteuerspielplatz  früher sehr viel Holz geschenkt bekam, ist in den letzten Jahren diese Bereitschaft stark zurückgegangen. Zum einen wird mit dem Rohstoff Holz sorgsamer umgegangen und zum anderen werden sehr viele Holzreste inzwischen zu Holzpellets verarbeitet. Dies führte dazu, dass wir Holz kaufen mussten um unsere Holzbacköfen anzufeuern oder die Lagerfeuer am Nachmittag mit Brennstoff zu versorgen. 2010 haben wir das erste Mal ein kleines Waldstück bekommen um frisches Holz aus dem Wald zu schlgen. Bäume wurden gefällt und auf dem Abenteuerspielplatz als Meterholz wieder zum trocknen aufgeschichtet. Immer wieder wurden Aktionstage mit Kindern veranstaltet. So wie dieses Jahr am 28. Januar. Insgesamt wurden ca. 20 Ster (Raummeter) Brennholz auf den Abenteuerspielplatz transportiert und dort noch gespalten und weiter verarbeitet.


Höhepunkt unserer diesjährigen Waldaktion war die Hilfe von unseren Pferden Joker und Balu. Mit beiden Tieren wurde das Holzrücken auf unserem Reitplatz ausprobiert und viele schwere Stämme konnten unsere Vierbeiner aus dem Waldstück bis zur Transportgasse herausziehen.


Die Kinder und Jugendlichen wurde durch ein deftiges Vesper belohnt und durch einen guten Schlaf. Die Arbeit war sehr anstrengend.

 

Autor: Thomas Brenner, Elektriker und Jugend- und Heimerzieher, kom. Leiter des Abenteuerspielplaztes, Stadt Freiburg

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Jugendliche in grüne Berufe

Im neuen LEIF- Projekt (Lernen erleben in Freiburg) der Stadt Freiburg mit dem Titel „Green Tech in Jugendarbeit und Handwerk“ ist die Mobile Jugendarbeit Weingarten – Ost eine von drei Freiburger Jugendeinrichtungen, die zusammen mit der Handwerkskammer und der Ökostation Jugendliche an oder auch in grüne Berufsfelder heranführen soll. Die Ökologische Anlaufstelle Weingarten, ein Bündnis der Mobile Jugendarbeit Weingarten – Ost, der Kita Violett und NaPu[R] (Natur pur erleben – B. Beck), vertritt den Stadtteil Weingarten in dem vom DBU (Deutsche Bundesstiftung Umwelt) geförderten Projekt.

Das Projekt, welches Modelcharakter auf Bundesebene hat, ist auf zwei Jahre angelegt. In diesem Zeitraum sollen Jugendliche an das Thema Ökologie und Nachhaltigkeit herangeführt werden. Projektstart ist April 2012. Die Ökologische Anlaufstelle will mit Jugendlichen praktische Aktivitäten, wie z.B. den Bau von mobilen Barfußpfaden oder Insektenhotels, Erlebnis-orientierte Exkursionen und Besuche in Betrieben grüner Branchen durchführen.

Außerdem bieten die Ökostation und die Handwerkskammer Aktionen an, die von den Einrichtungen und den Jugendlichen wahrgenommen werden können. Über die Arbeit mit den Jugendlichen hinaus, ist den Akteuren auch die Einbindung der Eltern in das Projekt ein Anliegen. Die Eltern sollen auf grüne Berufe aufmerksam gemacht  und sensibilisiert werden, so dass die Jugendlichen Unterstützung im Hinblick auf die Wahl eines Berufes außerhalb der üblichen Berufsfelder bekommen. Immerhin  sollen „ im Jahr 2020 bereits 14 Prozent des Bruttoinlandproduktes über grüne Berufe erwirtschaftet werden, und das bei weitem nicht nur im Bereich der Hochqualifizierten“ sagte Werner Gmeiner, Geschäftsführer der Freiburger Handwerkskammer bei der offiziellen Pressekonferenz am 2. März. Die Ökologische Anlaufstelle möchte Ihren Beitrag dazu leisten.

Autor: Benjamin Beck, Projektleitung Ökologische Anlaufstelle Weingarten, Dipl. Forstwirt, Umwelt – und Erlebnispädagoge

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Besuch der Klasse 3c im Martha-Fackler-Heim

Für die Kinder der Klasse 3 c ist es von Beginn ihrer Schulzeit an eine schöne Selbstverständlichkeit von Zeit zu Zeit einen Besuch bei den alten Menschen im Martha-Fackler-Heim zu machen – vor allem vor den großen Festen wie Weihnachten und Ostern, manchmal aber auch zu St. Martin oder Fastnacht.
Der letzte Besuch fand kurz vor den Weihnachtsferien statt. Die Kinder führten den Senioren ein Krippenspiel vor, sangen und spielten für sie und beschenkten sie mit Weihnachts- und Neujahrswünschen auf selbst gebastelten Karten. Danach durften sie zur Belohnung in einen großen Nikolausstiefel voller Süßigkeiten greifen.
Diese Begegnungen zwischen Alt und Jung bringen immer viel Freude, bei manchen alten Menschen kommt durch die Erinnerung an die weit zurückliegende eigene Kindheit hin und wieder auch ein bisschen Wehmut auf.

Autorin: Gabi Kaiser, Lehrerin an der Adolf-Reichwein-Schule

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Zauberkurs für Kinder 3. – 5. Schuljahr im Kinder- und Jugendzentrum Weingarten immer donnerstags von 16.oo bis 18.oo

Bei diesem Zauberkurs können die Kinder die Grundfertigkeiten des Zauberns kennenlernen. Gearbeitet wird mit Seilen, Tüchern, Karten und Bällen. Dabei kommt es auf verschiedene Geschicklichkeiten an: Handfertigkeit, Schnelligkeit und die Kunst der Darstellung, die Tricks verpacken in kleine spannende Geschichten. Ziel ist es, eine gemeinsame Aufführung zu gestalten.

Leiter dieses Kurses ist der Theaterpädagoge Akki Müller, der selber schon als  Zauberer Akki Maganaki auf der Bühne stand (siehe auch: www.theater-akki.de).

Akki Müller arbeitet seit 1989 im Kinder- und Jugendzentrum im Kinderbereich. Er macht Jungenarbeit, Theaterarbeit und arbeitet im Offenen Bereich sowie der Aufsuchenden Arbeit (Weingartener Wägele).

Autor: Akki Müler, Kinder- und Jugendzentrum

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Frau Bohn nun offiziell Schulleiterin der Adolf-Reichwein-Schule

Seit 1. Dezember 2011 ist es nun amtlich: Sylvia Bohn ist Schulleiterin des Schulverbunds Adolf-Reichwein-Schule. Das Kollegium der Grundschule und Schule für Erziehungshilfe feierte zusammen mit dem Schulamt, der Stadt Freiburg, den Vertretern aus der Elternschaft und vielen Gästen aus dem Stadtteil und aus der Schullandschaft seine neue Rektorin.
Frau Bohn ist seit 11 Jahren Lehrerin an der Adolf-Reichwein-Schule und hat bereits seit einem Jahr das Amt der Schulleitung kommissarisch übernommen. Davor war sie kommissarische Konrektorin, so dass Schulverwaltung für sie kein unbekanntes Thema ist. Die bereits aufgebauten Kontakte zu anderen Schulleitungen, den Entscheidungsträgern von Stadt und Schulamt sowie zu Zukunft-W bilden für Frau Bohn ein tragfähiges Netzwerk.
Nach den feierlichen Ansprachen dankte Frau Bohn für die gute Zusammenarbeit im Kollegium und mit den Partnern, bevor sie das Buffet eröffnete und der Abend gemütlich ausklang.
Wir wünschen Frau Bohn viel Geschick und Durchhaltevermögen auf dem Weg zu den vielen Projekten, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen: Neben der Überarbeitung der Sprachförderkonzeption für Kinder mit Migrationshintergrund und dem Neubau für die offene Ganztagsschule sind es die vielen kleinen Aufgaben im Schulalltag, die Frau Bohn täglich zu bewältigen hat. Alles Gute!


Frau Link und Frau Timm (li.) vom Staatlichen Schulamt gratulieren Frau Bohn (re.) zur Amtseinführung.

Autor: Johanne Schubert, Adolf-Reichwein-Schule

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Patenschaftsprojekt „miteinander“, Nachbarschaftswerk e.V.

Im Patenschaftsprojekt  „miteinander“ werden seit Sommer 2007 Patenschaften zwischen Freiburger Kindern und ehrenamtlich engagierten Erwachsenen geknüpft. Ziel ist die individuelle Förderung und Unterstützung von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 4 und 18 Jahren.

Die Patenschaften sind Eins zu Eins angelegt und auf den jeweiligen Bedarf des Kindes/ Jugendlichen ausgerichtet.  Gemeinsame Aktivitäten wie Kochen, ins Kino oder Museum gehen, zusammen für einen Test lernen, miteinander reden, Ausflüge machen sind nur einige Möglichkeiten für die Patenschaftsgestaltung.


Zwischenzeitlich sind langjährige Patenschaften entstanden. Menschen haben zueinander gefunden und die Patenschaften stellen eine Bereicherung für die Beteiligten dar. Sowohl die Kinder, als auch die Paten und Patinnen erhalten Einblicke in andere Lebenswelten; so treffen beispielsweise Menschen mit deutschem, amerikanischem oder französischem Hintergrund auf Menschen mit türkischen, afrikanischen, albanischen Wurzeln. Jung begegnet älter und durch das stadtteilübergreifende Konzept finden Freiburger Kinder und Erwachsene aus den unterschiedlichsten Lebens- und Sozialräumen zueinander.


Über ihre Patenschaft mit N. (Patenjunge) sagt eine Patin: „Dabei lerne auch ich vieles von N. und genau das ist das Schöne an der Patenschaft. Wir lernen beide voneinander, nicht nur was den schulischen Stoff angeht, sondern auch über unsere unterschiedlichen Kulturen und Religionen“.
Die professionelle Anbahnung und Vermittlung, sowie die fachliche Begleitung jeder Patenschaft sind Voraussetzungen für gelingende, fördernde und konstruktive Beziehungen. „Wir lernen jedes Kind, das am Projekt teilnehmen möchte, persönlich bei einem Hausbesuch kennen“, sagt Sylvia Haßler.


Die potentiellen Paten und Patinnen durchlaufen ein Bewerbungsverfahren und werden bei Eignung für dieses Ehrenamt in das Projekt aufgenommen. Regelmäßig nehmen Paten und Patinnen am Erfahrungsaustausch teil und erhalten einmal jährlich eine Fortbildung zu Themen, die sich aus den Patenschaften ergeben.

N. schreibt über seine Patenschaft:

Autorin: Sylvia Haßler, Diplom-Pädagogin (PH), Projektleiterin Patenschaftsprojekt „miteinander“, Nachbarschaftswerk e.V.

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Herbstferienprogramm auf dem Abenteuerspielplatz

Wie bereits die Jahre zuvor hat der Abenteuerspielplatz traditionell in den Herbstferien ein anmeldepflichtiges Ferienprogramm für Kinder im Alter von 6 – 12 Jahren veranstaltet.

Am Mittwoch wurde auf dem Gelände des Abenteuerspielplatzes ganztägig ein herbstliches Programm dargeboten, bei welchem die 38 vorab angemeldeten Kinder unter anderem Pizza und Kuchen backen, Apfelsaftpressen, Hüttenbauen, Schmieden, Drachen basteln und Ponyreiten konnten.


Donnerstags starteten wir mit vierzehn Kindern zu einem Ganztagesausflug nach Basel, um im Museum die beeindruckenden und äußerst sehenswürdigen Kunstobjekte von Jean Tingueley zu bestaunen.

Abschließend zum Ende der Woche machten wir uns am Freitag gemeinsam auf, um unsere Wanderung nach Sankt Ottilien zu starten. Begleitet wurden wir bei unserem Fußmarsch durch den herbstlichen Wald des Schlossbergs von einem erfahrenen Biologen, der uns allerhand über die Besonderheiten des Waldes zu dieser Jahreszeit zu berichten wusste. Nach der zweieinhalbstündigen Wanderung erreichten wir unser Ziel, eine Hütte mit Feuerstelle, bei welcher gemeinsam gegrillt und gevespert wurde. An diesem Angebot nahmen 25 Kinder und Jugendliche teil.

Autorin: Julia Meyer, Jugend- und Heimerzieherin, Abenteuerspielplatz, Stadt Freiburg

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Sommerlager auf dem Abenteuerspielplatz

Robin Hood und Marie-Ann in Irland
Vom 30.7.-6.8.2011

Zahlen, Fakten, Rahmenbedingungen
Inzwischen ist es schon Tradition geworden: In der ersten Ferienwoche der Sommerferien findet auf dem Gelände des Abenteuerspielplatzes ein Zeltlager mit 50-55 Kindern statt. Dieses Jahr waren 32 Jungs und 26 Mädchen im Alter von 8-13 Jahren angemeldet. Wir achten bei den Anmeldungen auf eine ausgewogene Beteiligung von Jungen und Mädchen.
In den letzten Jahren haben wir mehr anfragen von Jungs, so dass wir eine Warteliste für Jungs erstellt haben, die wir erst eine Woche vor Lagerbeginn aus dem Mädchenkontingent auffüllen. Der Teilnahmebeitrag ist 135€, Geschwisterkinder zahlen jeweils 120€. Zuschuss über Landesjugendplan und Abrechnung von Bildungsgutscheinen bieten die Möglichkeit, die Kosten zu senken. 10 Kinder waren direkt aus Weingarten, 35 aus dem Stadtgebiet und 12 Kinder kamen aus Umlandgemeinden.

Ablauf und Inhalt
Ein Sommerlager auf dem Abenteuerspielplatz, untergebracht in Zeltgruppen mit 6-10 Kindern, ist eine spannende Angelegenheit, die so manche Überraschung bereithält.

Dieses Jahr hatten wir das Thema Robin Hood und Marie-Ann in Irland ausgesucht. Dazu wurde eine Rahmengeschichte geschrieben die in einem Theaterstück von Mitarbeitern jeden Abend im Plenum gespielt und Fortgesetzt wurde. Die Kinder haben so die Möglichkeit in eine völlig andere Welt einzutauchen. Dass dies funktioniert haben wir die letzten Jahre bereits erfahren dürfen. Die Geschichte bildet den großen Rahmen für die gesamte Lagerwoche. Tagsüber sind die Kinder in verschiedenen Arbeitsgruppen eingeteilt, die sie sich Tags zuvor in ausgesucht hatten. Dieses Jahr hatten wir insgesamt 7 Arbeitsgruppen.

Kanu fahren in den Rheinauen,
Schmieden
Backen
Bau von Pfeil und Bogen
Rund ums  Pferd und Tier
Burgbau
Schmuck u. Lederbeutelchen

Am letzten Tag hat es Sintflutartig geregnet, so dass alle Kinder aus ihren Zelten evakuiert werden mussten und in unserem  Drachennest gebettet wurden. Der anschließende Abschlussabend fing zwar mit einiger Verspätung an wurde jedoch ein voller Erfolg mit vielen kreativen Beiträgen von den Kindern und dem alles entscheidenden Furiosum
Und Happy end der Liebesgeschichte zwischen Robin Hood und Marie Ann.


Ganz neben bei wurde noch ein Film gedreht und die einzelnen Aktionen mit der Kamera festgehalten. Für das Lager wurde ein Lagerlied gedichtet in welchem die Lagergeschichte
noch mal zum Tragen kam.
Über die Begeisterung der Kinder und Mitarbeiter des diesjährigen Sommerlagers können vielleicht noch einige Bilder einige Eindrücke vermitteln.

Autor: Thomas Brenner, Elektriker und Jugend- und Heimerzieher, kom. Leiter des Abenteuerspielplaztes, Stadt Freiburg

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