Kategorie-Archiv: Kinder- und Jugendzentrum

Musikprojekt mit jungen Flüchtlingen: „The Shelter“

„The Shelter“ ist ein Projekt des Diakonievereins Freiburg-Südwest e.V., des Kinder- und Jugendzentrum Weingarten und der Mobilen Jugendarbeit Weingarten-Ost. Es wird für die ersten zwei Jahre von der Baden Württemberg Stiftung „Wir stiften Zukunft“ gefördert.
„The Shelter“  bietet Kindern und Jugendlichen des Flüchtlingswohnheims an der Besanҫonallee und aus dem Stadtteil Weingarten die Möglichkeit, mit Hilfe des Mediums Musik (Gesang, Sprechgesang, Musizieren, Komposition und Tanz) und der szenischen Bearbeitung (Fotografie und Videografie), Kontakte zu Kindern und Jugendlichen im Quartier zu knüpfen, sich zu begegnen, auszutauschen und gemeinsam aktiv zu werden.

Die aufsuchende Arbeit ermöglicht erste Kontakte zu den Flüchtlingen. Durch ein, von den Institutionen vor Ort ausgerichtetes Begrüßungsfest, können sich Flüchtlinge, Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils Weingarten, junge Erwachsene, Jugendliche und Kinder in einem zwanglosen Rahmen kennenlernen. Durch Aufführungen von Kindern und Jugendlichen aus dem Quartier, wird das Medium des Projekts, die Musik, vorgestellt. Schwerpunkte hierbei werden Hip-Hop, Rap, Street- und Breakdance sein.

Im Verlauf des Projekts werden Workshops zu folgenden Themen angeboten:

  • Aufnehmen von „Beats“
  • Kennenlernen von Instrumenten und Kompositionen der Songstrukturen
  • Songwriting mit biographischen Aspekten
  • Songproduktion
  • Studioaufnahme
  • Layout, Covergestaltung
  • Tanzgruppen
  • Fotografische und filmische Begleitung/Dokumentation

Die Workshops sind prozessorientiert ausgelegt und chronologisch nicht festgelegt. Die  begleitende fotografische und filmische Dokumentation wird von den Jugendlichen selbst erarbeitet.

Autor: Matthias Weiß (Dipl. Soz.arb), Kinder- und Jugendzentrum Weingarten

„Hand in Hand“ gegen Vorurteile

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Vorurteile abbauen und sich gleichzeitig  sozial engagieren: Das Projekt „Hand in Hand“ des Kinder- und Jugendzentrums Weingarten verbindet beides in unterschiedlichen Aktionen, initiert Begegnungen und Austausch. Die Idee dazu entstand als Reaktion auf Diskriminierungs- und Ausgrenzungserfahrungen der Jugendlichen im Bezug auf ihren  Migrationshintergrund, ihre Staats- oder Religionszugehörgkeit. Einmal im Monat findet eine Aktion statt, welche die Teilnehmer in Pflegeheime und Jugendzentren, ins Kinderdorf oder Mehrgenerationshaus und zum Caritas führt. Die Jugendlichen werden im Gegenzug mit Weiterbildungen unterstützt und für ihr Engagement mit Ausflügen belohnt.

Gestartet wurde das Projekt „Hand in Hand“ mit dem Besuch in einem Seniorenheim:

„Bujar und ich haben am 1.07.2014 mit den Jugendlichen Ceren, Doğukan, Ayhan, Kure, Alen, Aynur, Besian, Okan und Recai das Pflegeheim Sankt Marienhaus in der Talstraße 29 besucht.
Da am 28.06.2014 Ramadan, die Fastenzeit der Muslime begonnen hatte, war es die ideale Zeit durch ehrenamtliche Arbeit etwas Gutes zu tun. Wir kontaktierten viele soziale Einrichtungen um Termine festzulegen. Als ich am 29.06.2014 einen festen Termin bekommen hatte, haben wir uns sehr darüber gefreut und so starteten wir unser Projekt. Wir trafen uns am Kinder- und Jugendzentrum Weingarten und fuhren gemeinsam zum Sankt Marienhaus. Hier wurden wir sehr zuvorkommend und höflich von Frau Müller und den pflegebedürftigen Menschen empfangen.
Als Erstes bat ich die Jugendlichen sich vorzustellen. Unsere Gastgeber fragten uns, aus welchen Ländern wir stammen. Anschließend sangen uns unsere Gastgeber Lieder vor und wir klatschten dazu. Die Jugendlichen erzählten von ihrer Heimat, Religion und Kultur. Sie zeigten verschiedene Kopf- bedeckungungen, Gebetsketten, Schmuck, Wandteller im osmanischen Stil und den Koran auf Deutsch, der am Ende des Tages dem Pflegeheim geschenkt wurde. Die Jugendlichen gingen selbständig auf die Menschen zu, unterhielten sich mit ihnen, stellten Fragen und gaben Antworten. Außerdem brachten sie die Menschen zum Lachen, halfen beim Aufstehen und Hinsetzten und brachten ihnen  etwas zu trinken. Wir haben auch einen Teil der türkischen Nationalhymne vorgetragen und Kure brachte den Bewohnern einen Vers aus dem Koran näher, übersetzte ihn ins Deutsche und erklärte, wie er im Arabischen ausgesprochen wird. Zum Abschluss machten wir mit Einverständnis der Senioren gemeinsame Bilder. Die Jugendlichen halfen beim Abbau und beim Hineinbegleiten der älteren Menschen.
Alle waren sehr zufrieden und wir bekamen das Versprechen, gerne wieder zu Besuch kommen zu dürfen. Einige Damen, die in der Runde mit uns saßen, kamen am Ende auf mich zu und sprachen ihren persönlichen Dank aus. Vor der Tür verabschiedeten wir uns schweren Herzens, da es allen sehr gefallen hat und die Jugendlichen bekamen ein großes Lob von unserer Ansprechpartnerin Frau Müller.“

Gülperi Sirvan, ehrenamtliche Mitarbeiterin und  Bujar Qoraj,
Mitarbeiter der Einrichtung

Besuch Seniorenheim und Fastenbrechen

Es folgten weitere Aktionen:

  • Mithilfe bei der Aktion „Freunde der Straße“, bei der die Jugendlichen beim Empfang und bei der Essenausgabe geholfen haben und sich mit den Besuchern unterhielten
  • Eine eigenständige Aktion in der Innenstadt von Freiburg, bei der die Jugendlichen an Obdachlose Brot, Brezeln und süße Teilchen verschenkten und mit ihnen ins Gespräch kamen
  • Besuch bei der Freiburger Tafel, um zu erfahren, was die Tafel leistet und bewirkt

Bürgerschaftliches Engagement zeigten die Jugendlichen zuletzt bei der stadtweiten Müllsammelaktion „Freiburg putzt sich raus“ am vergangenen Samstagvormittag, den 28. Februar 2015 und verschönerten damit den eigenen Stadtteil.

Autorin: Karin Seebacher, Leiterin des Kinder- und Jugendzentrums Weingarten

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Tänzerische Höchstleistungen

Am Samstag, 26.07. 2014, fand im Kinder- und Jugendzentrum Weingarten die Tanzveranstaltung “connect your energy weingarten” trifft “hiphop for hope” statt. Aufgrund des schlechten Wetters musste die Veranstaltung drinnen stattfinden, anstatt „open air“ im Innenhof, wie ursprünglich geplant.

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Unter Mithilfe von 15 Jugendlichen, die sich am Aufbau, Einlass, Verkauf und beim Aufräumen beteiligten, konnte „connect your energy“ erfolgreich durchgeführt werden. Insgesamt kamen 122 zahlende BesucherInnen und sahen spannende Wettkämpfe und Aufführungen von 49 TänzerInnen in den verschiedenen Tanzstilen (hiphop, popping und breakdance).

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Jay Lin trat mit Gitarrenbegleitung als Sängerin auf und die Showacts Wine Girls, SoulDiers und die Fresh Motion Crew sorgten für Stimmung. Begleitet von den Juroren Huffi, Gianni und Jimmy TeJazz und der Musik von DJ Vunky Lao wurden nach 5 Stunden energiegeladenem und friedlichem Tanzen drei Gewinner gekürt. Den TänzerInnen wurde für ihre sportlichen Höchstleistungen Mineralwasser gratis gestellt.

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An dem Tag waren MitarbeiterInnen von Kinder- und Jugendzentrum, Mobiler Jugendarbeit und der Spieloffensive für die Jugendveranstaltung des Netzwerk „Zukunft W“ im Einsatz.
Durch die Unterstützung der Wilhelm-Oberle-Stiftung konnte das Projekt „hiphop for hope“, eine Initiative für Straßenkinder auf den Phillipinen, gefördert werden.

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Autor: Stefan Glimsche, Leiter des Kinder- und Jugendzentrums Weingarten

Stefan Glimsche

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Im Freiburger Kinder- und Jugendzentrum Weingarten findet am Samstag, den 26.07.2014 zwischen 15 und 21 Uhr zum dritten Mal die Tanzveranstaltung „connect your energy“ statt.

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Das Event wird von Jugendlichen für Jugendliche organisiert, um den persönlichen Wert des Tanzens (Selbstbewusstsein, Persönlichkeitsentwicklung etc.) einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Begleitet von MitarbeiterInnen verschiedener Einrichtungen des Netzwerks „Zukunft W“ werben die Jugendlichen auf der Veranstaltung für ein respektvolles und tolerantes Miteinander unterschiedlicher Altersgruppen, Kulturen und Stilen. Es finden Wettbewerbe in verschiedenen Tanzstilen statt (hiphop, popping und breakdance), bei denen sich die Teilnehmenden auf sportliche und faire Weise miteinander messen und gleichzzeitig zeigen, dass Ausgrenzung und Rassismus nicht mit ihrer Lebenswelt zusammenpassen. Begleitend hierzu gibt es die Möglichkeit für Projekte von Jugendlichen Werbung zu machen.

Diesmal soll die Veranstaltung „open air“ im Innenhof des Kinder- und Jugendzentrum Weingarten stattfinden. Eine weitere Idee der Jugendlichen ist, einen eventuellen Überschuss an das Projekt „HipHop for Hope“ aus Freiburg zu spenden. Diese Initiative unterstützt Straßenkinder auf den Phillipinen.

Der Eintritt kostet 3 Euro. Wir hoffen auf viel Sonnenschein und freuen uns auf zahlreiche Besucher!

Autor: Stefan Glimsche, Leiter des Kinder- und Jugendzentrums Weingarten

Stefan Glimsche

 

Fastenbrechen im Kinder- und Jugendzentrum Weingarten

Zum Ausklang des Schuljahres am 25.07.2013 hatten wir mit den Teenies und Jugendlichen den Abschluss vor den Sommerferien geplant. Das Datum fiel in die Fastenzeit. Im Islam ist das Fastenbrechen der abendliche Abschluss eines Fastentages während des Ramadans mit dem Abendgebet bei Einbruch der Dunkelheit. Traditionell wird als erstes entweder eine Dattel gegessen, oder Wasser/Milch getrunken. Die meisten unserer  männlichen Jugendlichen nahmen den ganzen Fastenmonat über an den Ritualen teil.

Für den besagten Abend hatten wir Grillzeug, Salate und Getränke besorgt um nach Einbruch der Dunkelheit (ca. 21.40 Uhr) gemeinsam zu Essen. Im Anschluss war eine Gruselnachtwanderung geplant. Im Stadtteil hatte sich unter den muslimischen Jugendlichen schnell herum gesprochen, dass wir das Fastenbrechen im Jugendzentrum miteinander erleben wollten. So fanden sich für uns völlig unerwartet, recht schnell ca. 40 Jugendliche ein, die in freudiger Erwartung ihr Essen richteten, um bis zum Sonnenuntergang auf den gemeinsamen Beginn zu warten.
Die Disziplin, der respektvolle Umgang miteinander und die Dankbarkeit, dass sie das Fastenbrechen unter Gleichaltrigen im Jugendzentrum praktizieren konnten, war sehr eindrucksvoll für uns Pädagoginnen. Da das bedürfnisorientierte Arbeiten ein Ziel unserer Arbeit darstellt, werden wir dieses Angebot für unsere Jugendlichen nächstes Jahr wiederholen.

Autorinnen: Ly Kissel und Romy Weidenhof, die Pädagoginnen aus dem Jugi

Besuch aus der Türkei

Schon seit nun 5 Jahren gibt es eine Kooperation mit der Hacettepe Universität in Ankara. Immer wieder kommen Studierende von der Universität aus Ankara zu uns ins Kinder- und Jugendzentrum und verbringen ein Teil ihrer Studienzeit in Deutschland.
Die Studierenden werden über die Evangelische Hochschule betreut und begleitet. Es ist für alle eine Bereicherung, nur gut dass die türkischen Kinder und Jugendlichen da sind, denn die werden gebraucht um genau zu übersetzen, vieles lässt sich in Englisch klären, aber wenn es schwierig wird, dann helfen die Kinder und Jugendlichen in der Landessprache der drei Studierenden, die Sache zu verdeutlichen.
Zwei Studierende verbringen ihre Praktikumszeit von Februar bis Juni im Kinder- und Jugendzentrum und eine Studentin im Nachbarschaftstreff.
Die Namen der drei sind Yesim Ögütcü,  Elif Erol und Eyüp Yilmaz.

Ich bin Ejüp (23), ein Student der Hacettepe Universität in Ankara. Ich studiere Soziale Arbeit und führe das letzte Semester meines Studiums zur Zeit als Erasmusstudent an der Evangelischen Hochschule Freiburg bzw. als Praktikant im Kinder- und Jugendzentrum Weingarten fort.


Ejüp

Ich heiße Yesim. Ich komme aus der Türkei. Ich bin 23 Jahre alt. Ich studiere Soziale Arbeit in Ankara an der Hacettepe Universität. Ich mach mit dem Erasmus Programm ein Praxissemester im Kinder- und Jugendzentrum Weingarten. Meine Hobbies sind Malen und ins Kino gehen. Ich hoffe, mein Praxissemester im Jugi wird sehr gut. Bis jetzt macht es mir sehr viel Spaß.


Yesim

Mein Name ist Elif. Ich komme aus der Türkei. Dort studiere ich soziale Arbeit in Ankara. Von Februar bis Ende Juni mache ich mit dem Erasmus Programm ein Praxissemester im Nachbarschaftstreff in der Bugginger Straße. In meiner Freizeit spiele ich gerne Flöte und gehe gerne ins Theater. Ich konnte schon viele Angebote im Nachbarschaftstreff kennen lernen und freue mich hier mein Praktikum zu machen.


Elif

Autor: Kinder- und Jugendzentrum

Bildungsfahrt Berlin

Mit einer Jugendgruppe des Kinder- und Jugendzentrums Weingarten wurde seit Anfang des Jahres der Besuch der Landeshauptstadt Berlin geplant. Im Vorfeld der Reise gab es vor allem bezüglich der Finanzierung viel zu tun: die Jugendlichen zeigten großes Engagement, sie übernahmen bei unterschiedlichen Events z. B. beim Sportaktionstag im Stadtgarten, beim 3-4-5 Turnier der Jugendhäuser, beim workshop des Rahmenplans Weingarten etc. das Catering, um Geld für die Gruppenkasse zu verdienen. Darüberhinaus unterstützten die Wilhelm-Oberle Stiftung, die Ida-Otto-Chelius Stiftung und der Verein „Wir helfen Kindern“ der Alexander Bürkle Gruppe die Bildungsfahrt.
In den Sommerferien, in der Zeit vom 22.08. – 28.08.12, war es soweit: die Gruppe bestand aus 5 Mädchen und 5 Jungs im Alter von 13 – 18 Jahren. Unser Ziel war es, einen Eindruck von der Stadt und ihrer Geschichte zu bekommen. Für alle TN (bis auf einen Jungen) war es die 1. Reise nach Berlin und dementsprechend groß war die Vorfreude und die Aufregung.


Untergebracht war die Gruppe in einem zentral gelegenen Jugendhostel in Kreuzberg. Jeder Tag war abwechslungsreich gefüllt mit Besichtigungen und Streifzügen durch die Stadt. Beeindruckt waren alle von den Sightseeing-Höhepunkten wie dem Reichstag und der Reichstagskuppel, dem Brandenburger Tor, dem Fernsehturm etc. Bei dem Besuch des Archivs der Jugendkulturen diskutierte die Gruppe über die Thematik „Kann Islam cool sein?“ und die Jugendlichen konnten in der Bibliothek u. a. einen Blick in die 1. Ausgabe der BRAVO werfen.
Außergewöhnliche Graffiti-Kunstwerke bekamen die Jugendlichen bei einem begleiteten Rundgang durch Kreuzberg zu sehen. Die Führung durch die „Berliner Unterwelten“ vermittelte einen lebendigen Eindruck von der Not der Bevölkerung und der Zerstörung der Stadt im 2. Weltkrieg. Auch der Mauerbau und die Teilung der Stadt waren vielerorts sichtbar und führten zu intensiven Gesprächen und zu der Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte.
Die 7 Tage reichten aus, um einen Eindruck von der Landeshauptstadt zu bekommen. Die Jugendlichen erlebten Berlin als mondäne, pulsierende Millionenstadt, spannend und beeindruckend, aber auch Widersprüchliches, Armut und Umbruch. Für alle TN stellte die Bildungsfahrt eine persönliche Bereicherung dar. Nicht zuletzt trug dazu die tolle Atmosphäre in der Gruppe, die durch gegenseitige Rücksichtnahme und Toleranz geprägt war, bei.

Autorin: Romy Weidenhof, Sozialarbeiterin, Kinder- und Jugendzentrum Weingarten

„connect your energy“ – Jugendevent für Respekt und Toleranz, gegen Diskriminierung und Rassismus im Kinder- und Jugendzentrum Weingarten

Am Freitag, den 28. September fand der diesjährige Jugendevent von „Zukunft W“ im Kinder- und Jugendzentrum statt. Vorbereitet und durchgeführt wurde der Event von den beteiligten Einrichtungen und engagierten Jugendlichen. Die 150 Besucherinnen und Besucher sahen einen Film über das Antigewalttraining, eine Sparringaufführung des Boxprojekts „Powern statt Prügeln“ und  einen Tanzauftritt der Freestylekids.

Es gab alkoholfreie Cocktails, leckeres Essen und die Möglichkeit mit Graffiti und Stencils ein eigenes Kunstwerk zu gestalten.

Höhepunkt war der HipHop vs. Breakdance Battle, bei dem die Tänzerinnen und Tänzer in den beiden unterschiedlichen Tanzstilen einzeln gegeneinander tanzten, um nach 2 Stunden ein spannendes Finale zu erreichen. Bei der abschließenden Aftershowparty gab es  noch einmal  die Gelegenheit  für alle zu tanzen.

Autor: Stefan Glimsche, Diplomsozialpädagoge, Kinder- und Jugendzentrum

Weltspieletag am 24. Mai

Anlässlich des Weltspieletags fanden in Freiburg im Eschholzpark Aktionen mit dem Spielmobil und dem Kinderbüro statt. Das „Kindernetz Weingarten“ hat eine dezentrale Aktion im Stadtteil veranstaltet, und zwar am neu eröffneten Spielplatz in der Krozinger Straße mit buntem Spieleprogramm.
Es gab verschiedene Spiele, ein Parcours, in dem die Kinder unter schwierigen Bedingungen grüne- gelbe- blaue Dinosauriereier durch eine gefährliche Schlucht transportieren mussten. Nur mit Partner und Kopfschutz konnte die gefährliche Durchreise angetreten werden. Nur wer die Dinosauriereien heil durch die Schlucht brachte, wurde nach dem ausbrühten belohnt.

Alte Straßenspiele erlebten eine Revue, die Kinder spielten mit Steinen und Murmeln. Mit Kreide wurden einfache Spiele, wie Himmel und Hölle auf die Straßen gemalt. Die Kinder konnten mit wenig Material tolle Spiele spielen.
Auch verschiedene Kreisspiele wurden angeboten. Das Weingärtner Wägele war auch mit von der Partie, die Rollerrutsche war wie immer eine große Attraktion.


Bis 17 Uhr meinte es auch das Wetter gut mit uns und bescherte uns  zwei Stunden fröhliches gemeinsames Spielen.
Doch um 17 Uhr gab es ein Wetterumschwung, wie aus dem Nichts fing es an zu regnen. Doch auch durch den Regeneinbruch wurde die Stimmung nicht getrübt.

Der Weltspieletag war eine nasse aber sehr gelungene Aktion!

 

Autorin: Nadja Klotzek, Anerkennungspraktikantin im Kinder- und Jugendzentrum Weingarten