Ferienpasswoche auf dem Abenteuerspielplatz

Wie in den Jahren zuvor wurde auf dem Abenteuerspielplatz in der letzten Woche der Sommerferien ein vielseitiges Angebot für Kinder organisiert.
Es war eine echte „Kindernetz Weingarten“ – Veranstaltung mit MitarbeiterInnen und -helferInnen (PraktikantInnen, etc.) vom Abenteuerspielplatz, vom Kinder – und Jugendzentrum, von der Spieloffensive und vom Nachbarschaftswerk. Nicht zuletzt durch diese hohe Zahl an Mitwirkenden wurde die Ferienpass-Woche 2014 eine runde Sache: die Stimmung war durchweg gut.

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Die Atmosphäre hatte etwas vom Kinderkunstdorf, bot jedoch durch die  Möglichkeiten des Abenteurerspielplatzes mit dem See und den Tieren ein breiter gefächertes Spektrum an Angeboten: Backen im Holzbackofen und in der Feuerhütte, Stockbrot und wilde Küche wie Pfannkuchen-Backen auf dem offenen Feuer; Schuhdesign: Gestalten mit Gips und Kaninchendraht; Werken mit Ytongstein und Speckstein; Graffiti; Freundschaftsbänder knüpfen; Papierflieger bauen; Schmieden; Hämmern, Sägen und Nageln; Filzen; Stallmeistertreff; Offenes Reiten, Großbrettspiele aus dem Weingartner Wägele und eine Kanutour.

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Am Infostand wurden Kaffee, Getränke und auf dem Abenteuerspielplatz direkt gebackener Kuchen angeboten.
Bis auf den letzten Tag hatten wir großes Glück mit dem Wetter, das sich noch einmal sommerlich zeigte. Am Freitag musste dann das klassische Seifenkistenrennen zum Abschluss wegen Regen leider ausfallen, die Werkstätten liefen dann zum Teil drinnen weiter.
Es gab sehr viel positive Resonanz von Kindern und Eltern aus der ganzen Stadt:

„ Ich finde es toll, dass es hier so viele Freiräume für Kinder gibt. Auch dass es hier so weinig bürokratisch zugeht und so locker und unkompliziert ist. Die Türen sind offen und alle können kommen. Gerade für Weingarten finden wir das gut. Pädagogisch gesehen können die Kinder hier auch Selbstwirksamkeitserfahrungen machen.“  Eltern von Luise

„Wir finden es toll hier auf dem Abi mit den ganzen Angeboten. Schuhdesign-Gipsen macht Spaß.“ die Freundinnen Marlene und Marlene

Auch generationenübergreifend gab es Begeisterung: ein paar Mütter, Väter und Großmütter nahmen gemeinsam mit ihren Kindern und Enkelkindern an den Werkstätten teil.

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Autorin: Milena Vogt, Diplom-Kulturpädagogin, Nachbarschaftswerk e.V.

Milena Vogt

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