Ferienlerncamp Pfingsten 2013

Auch in diesen Pfingstferien fand wieder ein Ferienlerncamp statt.  Nach dem am Vormittag fleißig Mathe, Deutsch und Englisch geübt wurde und nach einem leckeren gemeinsamen Mittagessen, fanden spannende Nachmittagsaktivitäten statt.  Am Dienstag ging es zur Adlerschanze in Hinterzarten bei der wir nicht nur eine sehr spannenden Führung erhielten, sondern auch noch international erfolgreiche Skispringer wie Martin Schmitt persönlich kennen lernten und in Aktion erleben durften. Am Mittwoch besichtigten wir die Hochkönigsburg im Elsass und die Rheinschleuse bei Marckolsheim. Besonders beieindruckende Ausblicke und Einblicke erhielten die Kinder mit einer guten Führung durch die Burg. Am Donnerstag ging es sehr aufgeregt ins Badeparadies Schwarzwald, wo uns spannende Rutschen und ein tolles Wellenbad erwarten.  Am Freitag ging es in den Abenteuerwald Kenzingen. In drei Stunden wurde so manche Herausforderung gemeistert und Ängste überwunden. Selbst der spektakuläre Power Fan mit Freefall wurde von den meisten Kindern bewältigt.  Im Folgenden noch einige ausgewählte Auszüge aus Camptagebüchern.

Die Adlerschanze von Shan Raja, 12 Jahre

Ich und Egor hatten die Skikleidung von Martin Schmitt an.  Wir sind 124 Treppenstufen hoch gelaufen. Wir haben Autogramme und Fotos bekommen. Die höchste Schanze war 95 Meter hoch. Die mittlere 75 Meter.
Vorher haben wir Verstecken gespielt. Es hat mitgespielt: Egor, Saram, Rene, Karim, Yasmine, Lars und ich.
In einem weißen Raum sitzen die Kameramänner. Die Bambinischanze war 15 Meter groß. Die Jury durfte bis zu 20 Punkten geben. Sie waren zu dritt. Es war toll, Martin Schmitt zu sehen und Sven Hannawald.
The End

Die Adlerschanze von Yasmine Goldschagg, 11 Jahre

Am Morgen haben wir einen Steckbrief über uns gemacht und die Schwester von Efosa Uwa und Helen, die in der Klasse von Efosa ist, saßen mit mir in einer Reihe.
Dann haben wir erst Deutsch gemacht: Karim, Rene und ich. Danach war ich in Mathe bei Teresa. Also Teresa hat mir in Mathe geholfen. Wir haben aber viel mit Taschenrechner gerechnet :-)
Dann gab es zum Essen Spaghetti mit Bolognese und Karim hatte den größten Nachtisch und den größten Teller Spaghetti und dann hat er 5 Löffel gegessen und Karim hat den Nachtisch noch heruntergewürgt. Dann sind wir losgefahren. Egor und Shan saßen vorne. Wir waren bei den Skischanzen und Egor und Shan sammelten Autogramme. Ich machte Fotos. Als wir zurück gefahren sind, saßen Saram und ich vorne und ich hab geschlafen. Dafür konnte ich nachts erst um 11 einschlafen!

Der Ausflug ins Elsass  von Helen Walser, 11 Jahre

Gestern Nachmittag waren wir auf der Königsburg. Da war ein Burgführer, der war Franzose, hat aber Deutsch geredet. Er hat uns erzählt, dass die Burg im Weltkrieg zerstört wurde und dann wieder neu aufgebaut wurde. Der Burgführer hat viel geredet, aber dafür haben wir viel gesehen. Zum Beispiel: ein alter Feuerlöscher aus dem 20. Jahrhundert, eine alte Kamera, die sehr groß war und im Waffensaal haben wir viele Kanonen gesehen. Als die Führung zu Ende war, sind wir wieder aus der Burg raus gegangen und sind noch zum Kiosk gegangen. Bei dem Rhein haben wir noch angehalten und noch ein Schiffshebewerk angeschaut. Und danach sind wir wieder hierher zurück gefahren.

 

Das Schwimmbad von Rene Horst, 13 Jahre

Am Morgen vom Donnerstag mussten wir einen Aufsatz über den Mittwoch schreiben, aber ich konnte nichts schreiben, denn ich war ja im Bogentraining. Als wir fertig waren, gingen wir in die Hausaufgabenzeit. Endlich waren wir alle mit Hausaufgaben fertig und gingen zum Mittagessen. Es gab Hühnchen, Kroketten, Kartoffelecken und Kartoffelsalat, insgesamt alles sehr lecker. Danach fuhren wir nach Titisee-Neustadt. Wir machten eine Art Gruppe, meine war Lars, Karim und ich. Wir fuhren X-Tube und zwar zu dritt in einem Dreierreifen. Ich glaube, wir hatten alle einen sehr tollen Tag, auch Lars fand den Schwimmbadtag sehr toll. Und dann fuhren Karim, Josef und ich auch zu dritt die X-Tube. Josef hat einen auf Pirat gemacht. Karim und ich haben sehr gelacht. Am Ende waren wir alle sehr müde.

Autor: Dieter Ebernau M.A., Dipl. Sozialpädagoge (FH), Nachbarschaftswerk e.V.

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