Ferienlerncamp Pfingsten 2013

Auch in diesen Pfingstferien fand wieder ein Ferienlerncamp statt.  Nach dem am Vormittag fleißig Mathe, Deutsch und Englisch geübt wurde und nach einem leckeren gemeinsamen Mittagessen, fanden spannende Nachmittagsaktivitäten statt.  Am Dienstag ging es zur Adlerschanze in Hinterzarten bei der wir nicht nur eine sehr spannenden Führung erhielten, sondern auch noch international erfolgreiche Skispringer wie Martin Schmitt persönlich kennen lernten und in Aktion erleben durften. Am Mittwoch besichtigten wir die Hochkönigsburg im Elsass und die Rheinschleuse bei Marckolsheim. Besonders beieindruckende Ausblicke und Einblicke erhielten die Kinder mit einer guten Führung durch die Burg. Am Donnerstag ging es sehr aufgeregt ins Badeparadies Schwarzwald, wo uns spannende Rutschen und ein tolles Wellenbad erwarten.  Am Freitag ging es in den Abenteuerwald Kenzingen. In drei Stunden wurde so manche Herausforderung gemeistert und Ängste überwunden. Selbst der spektakuläre Power Fan mit Freefall wurde von den meisten Kindern bewältigt.  Im Folgenden noch einige ausgewählte Auszüge aus Camptagebüchern.

Die Adlerschanze von Shan Raja, 12 Jahre

Ich und Egor hatten die Skikleidung von Martin Schmitt an.  Wir sind 124 Treppenstufen hoch gelaufen. Wir haben Autogramme und Fotos bekommen. Die höchste Schanze war 95 Meter hoch. Die mittlere 75 Meter.
Vorher haben wir Verstecken gespielt. Es hat mitgespielt: Egor, Saram, Rene, Karim, Yasmine, Lars und ich.
In einem weißen Raum sitzen die Kameramänner. Die Bambinischanze war 15 Meter groß. Die Jury durfte bis zu 20 Punkten geben. Sie waren zu dritt. Es war toll, Martin Schmitt zu sehen und Sven Hannawald.
The End

Die Adlerschanze von Yasmine Goldschagg, 11 Jahre

Am Morgen haben wir einen Steckbrief über uns gemacht und die Schwester von Efosa Uwa und Helen, die in der Klasse von Efosa ist, saßen mit mir in einer Reihe.
Dann haben wir erst Deutsch gemacht: Karim, Rene und ich. Danach war ich in Mathe bei Teresa. Also Teresa hat mir in Mathe geholfen. Wir haben aber viel mit Taschenrechner gerechnet :-)
Dann gab es zum Essen Spaghetti mit Bolognese und Karim hatte den größten Nachtisch und den größten Teller Spaghetti und dann hat er 5 Löffel gegessen und Karim hat den Nachtisch noch heruntergewürgt. Dann sind wir losgefahren. Egor und Shan saßen vorne. Wir waren bei den Skischanzen und Egor und Shan sammelten Autogramme. Ich machte Fotos. Als wir zurück gefahren sind, saßen Saram und ich vorne und ich hab geschlafen. Dafür konnte ich nachts erst um 11 einschlafen!

Der Ausflug ins Elsass  von Helen Walser, 11 Jahre

Gestern Nachmittag waren wir auf der Königsburg. Da war ein Burgführer, der war Franzose, hat aber Deutsch geredet. Er hat uns erzählt, dass die Burg im Weltkrieg zerstört wurde und dann wieder neu aufgebaut wurde. Der Burgführer hat viel geredet, aber dafür haben wir viel gesehen. Zum Beispiel: ein alter Feuerlöscher aus dem 20. Jahrhundert, eine alte Kamera, die sehr groß war und im Waffensaal haben wir viele Kanonen gesehen. Als die Führung zu Ende war, sind wir wieder aus der Burg raus gegangen und sind noch zum Kiosk gegangen. Bei dem Rhein haben wir noch angehalten und noch ein Schiffshebewerk angeschaut. Und danach sind wir wieder hierher zurück gefahren.

 

Das Schwimmbad von Rene Horst, 13 Jahre

Am Morgen vom Donnerstag mussten wir einen Aufsatz über den Mittwoch schreiben, aber ich konnte nichts schreiben, denn ich war ja im Bogentraining. Als wir fertig waren, gingen wir in die Hausaufgabenzeit. Endlich waren wir alle mit Hausaufgaben fertig und gingen zum Mittagessen. Es gab Hühnchen, Kroketten, Kartoffelecken und Kartoffelsalat, insgesamt alles sehr lecker. Danach fuhren wir nach Titisee-Neustadt. Wir machten eine Art Gruppe, meine war Lars, Karim und ich. Wir fuhren X-Tube und zwar zu dritt in einem Dreierreifen. Ich glaube, wir hatten alle einen sehr tollen Tag, auch Lars fand den Schwimmbadtag sehr toll. Und dann fuhren Karim, Josef und ich auch zu dritt die X-Tube. Josef hat einen auf Pirat gemacht. Karim und ich haben sehr gelacht. Am Ende waren wir alle sehr müde.

Autor: Dieter Ebernau M.A., Dipl. Sozialpädagoge (FH), Nachbarschaftswerk e.V.

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Zweiter Fachtag von Zukunft-W

Am Freitag, den 19. April 2013 fand in den Räumen der Adolf-Reichwein-Schule von 14.30 bis 17.30 Uhr der zweite Fachtag von Zukunft-W statt. Die Arbeitsgruppe von Zukunft-W (Gerhard Rüffer, Joachim Maier, Mathias Staenke, Sara Sattler, Stefan Glimsche, Sylvia Bohn) hat alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Einrichtungen eingeladen, um gemeinsam Zukunft-W genauer kennen zu lernen und Möglichkeiten aufzuzeigen bzw. gemeinsam zu erarbeiten, wie man sich am Netzwerkprojekt beteiligen kann. Der Fachtag wurde durch einen spannenden Gastvortrag von Prof. Dr. Pirnay-Dummer, der im ersten Projektjahr das Projekt begleitete, eingeführt.

Danach folgte ein Impulsvortrag von Herrn Walter (aktuelle Prozessbegleitung) zur Technologie Moodle, welche als zentrale Kommunikations- und Koordinationsplattform der Arbeitsgruppe genutzt wird. Diese bringt einige Vorteile mit sich, um optimal gemeinsam zusammen zu arbeiten und den Fachaustausch der Mitarbeiter zu fördern.

Zukunft-W will dadurch weitere Mitarbeiter anregen, sich beim Projekt bzw. auf der Plattform Moodle zu beteiligen, da für das kommende Jahr geplant wurde eine Mitarbeiter- und eine Materialdatenbank über diese Technologie zu entwickeln. Durch jedes weitere Mitglied im Projekt steigert sich nicht nur der Nutzen der Plattform sondern vor allem auch der Mehrwert des Netzwerks für die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen im Stadtteil. Außerdem wird dadurch der Netzwerkgedanke im Stadtteil gefördert und durch den intensiveren Austausch über aktuellen Themen im Stadtteil sowie Nutzung der Datenbanken sollen dazu dienen, dass Kinder und Jugendliche schneller und bestmöglich betreut und unterstützt werden können.

Nach dem ersten inhaltlichen Teil des Fachtags folgte eine Pause, in welcher man sich mit Kaffee und Kuchen stärken, sowie sich über die Inhalte nochmal austauschen bzw. an die Arbeitsgruppe von Zukunft-W gezielt Fragen zum Projekt stellen konnte.

Der zweite Teil des Fachtags beinhaltete einen Austausch im Plenum. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops hatten die Aufgabe zunächst in Teams Fragen zu beantworten, welche sich auf die entwickelte Konzeption von Zukunft-W und Änderungswünsche bezog. Im Anschluss sollte gemeinsam ein möglicher Nutzen erarbeitet und aufgezeigt werden, welcher sich für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ergeben könnte, wenn sie sich am Projekt beteiligen. Die letzte Aufgabe bezog sich darauf, unterschiedliche Beteiligungsmöglichkeiten am Projekt zu nennen, welche die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für sich in ihrer Arbeit bzw. ihrer Einrichtung erkennen.

Die Ergebnisse wurden gemeinsam im Plenum diskutiert und gesammelt. Zum einen wurde der Wunsch nach den Datenbanken (speziell die Mitarbeiterdatenbank mit Fotos und Aufgaben- bzw. Kompetenzbereich) mehrfach betont, damit sich auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen besser kennen und wissen, an wen sie sich bei unterschiedlichen Anliegen wenden können. Auch  der Netzwerkgedanke war vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wichtig, damit zum einen ein Zusammenschluss aller Einrichtungen besteht, man sich gegenseitig unterstützt und sinnvoll zusammenarbeiten kann, mit dem Ziel, eine gemeinsame Vision (pädagogische Haltung) zu entwickeln. Im Hinblick auf die Ganztagsschule spielt der Netzwerkgedanke ebenfalls eine wichtige Rolle, da dieses Projekt mit den Einrichtungen gemeinsam umgesetzt werden soll. Des Weiteren wurde auch die Relevanz des Fachaustauschs deutlich, damit Wissen und Erfahrungen ausgetauscht und verteilt wird (auch gezielt über Moodle). Durch all die genannten Aspekte und eine effektivere Koordination können die Kinder und Jugendlichen im Stadt-teil besser begleitet werden.

Die Arbeitsgruppe von Zukunft-W bedankt sich herzlich für zahlreiches Erscheinen und die tollen Ergebnisse, die im Workshop entstanden sind!

Autorin: Elsa K. Dahlhausen, Prozessbegleitung Zukunft-W

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Projektwoche mit der Adolf-Reichwein-Schule vom 23.- 26.04.2013

In der Woche vom 23  bis zum 26 April 2013 fanden im Rahmen der Projektwoche der Adolf-Reichwein-Schule drei Projektgruppen auf dem Abenteuerspielplatz statt. Im Reitbereich trafen sich einige  pferdebegeisterte Kinder und putzen und striegelten die Pferde und den Esel um im Anschluss eine verdiente Runde auf dem Rücken der Ponys zu reiten.
Bei den Ziegen und Schafen wurde Wolle gefilzt, Schafe gestreichelt und bei ausgiebigen Spaziergängen spannende Beobachtungen gemacht. Die Kinder konnten über einen ganzen Vormittag den geduldigen Tieren  nahe sein und viel über sie erfahren.

Im Hüttenbereich ging es vier Tage um das Thema  Feuer. Zu Beginn durften die Kinder versuchen, selbst ein Feuer zu entfachen. Das war schwieriger, als die meisten gedacht hatten und brauchte einige Versuche, bis auf dem Feuer eine tolle Gemüsesuppe gekocht werden konnte. An den anderen Tagen gingen die Schüler der Frage nach, wie in früheren Zeiten ein Feuer angezündet wurde, als es noch keine Streichhölzer oder Feuerzeuge  gab. Hier wurden mit Feuerstein, Feuerschläger, Zunder und Birkenrinde tolle Versuche unternommen und am Ende brannte jedes Feuer. Ein toller Erfolg für alle! Abschließend wurde auf dem Feuer gegrillt oder selbstgemachte Kartoffelpuffer zubereitet und gemeinsam verspeist. In dieser Woche fand ein weiteres Beispiel einer sehr gelungenen Kooperation zwischen Schule und der offenen Kinder- und Jugendarbeit statt. Auf ein Neues!

Autor: Gerhard Rüffer, Leiter des Abenteuerspielplatzes Freiburg

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Wägele-Auftakt mit dem Kindernetz und Beginn der Bauwagensaison 2013 der Spieloffensive

Am 11. April 2013 fand bei uns auf dem Parkdeck der Krozinger Straße der „Wägele Auftakt“ statt. Zusätzlich zu unserem Bauwagen waren an diesem Tag das Weingartner  Wägele und die neue Spielkarre des Spielmobil-Vereins zu Gast. Trotz Regenwetter fanden sich über 50 Kinder, sowie Eltern und Anwohner der Krozinger Straße ein, um gemeinsam den Auftakt zu feiern. Während die Eltern im „Café Bauwagen“  unter den Schirmen Schutz vor dem Regen suchten, spielten die Kinder strahlend „Ball an der Schnur“, fuhren mit den  Bobbycars über eine eigens dafür aufgebaute Rampe,  rutschten lachend die beiden aufgebauten  Rollenrutschen hinunter, spielten konzentriert verschiedenste  Großbrettspiele oder ließen sich geduldig am Schminktisch in Prinzessinnen, Superhelden oder furchteinflößende Monster verwandeln. Der diesjährige Auftakt war ein fröhliches und kunterbuntes Treiben und wir freuen uns auf die Bauwagensaison 2013!

Autorin: Sara Sattler, Leiterin der Spieloffensive des Forum Weigarten 2000 e.V.

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Besuch aus der Türkei

Schon seit nun 5 Jahren gibt es eine Kooperation mit der Hacettepe Universität in Ankara. Immer wieder kommen Studierende von der Universität aus Ankara zu uns ins Kinder- und Jugendzentrum und verbringen ein Teil ihrer Studienzeit in Deutschland.
Die Studierenden werden über die Evangelische Hochschule betreut und begleitet. Es ist für alle eine Bereicherung, nur gut dass die türkischen Kinder und Jugendlichen da sind, denn die werden gebraucht um genau zu übersetzen, vieles lässt sich in Englisch klären, aber wenn es schwierig wird, dann helfen die Kinder und Jugendlichen in der Landessprache der drei Studierenden, die Sache zu verdeutlichen.
Zwei Studierende verbringen ihre Praktikumszeit von Februar bis Juni im Kinder- und Jugendzentrum und eine Studentin im Nachbarschaftstreff.
Die Namen der drei sind Yesim Ögütcü,  Elif Erol und Eyüp Yilmaz.

Ich bin Ejüp (23), ein Student der Hacettepe Universität in Ankara. Ich studiere Soziale Arbeit und führe das letzte Semester meines Studiums zur Zeit als Erasmusstudent an der Evangelischen Hochschule Freiburg bzw. als Praktikant im Kinder- und Jugendzentrum Weingarten fort.


Ejüp

Ich heiße Yesim. Ich komme aus der Türkei. Ich bin 23 Jahre alt. Ich studiere Soziale Arbeit in Ankara an der Hacettepe Universität. Ich mach mit dem Erasmus Programm ein Praxissemester im Kinder- und Jugendzentrum Weingarten. Meine Hobbies sind Malen und ins Kino gehen. Ich hoffe, mein Praxissemester im Jugi wird sehr gut. Bis jetzt macht es mir sehr viel Spaß.


Yesim

Mein Name ist Elif. Ich komme aus der Türkei. Dort studiere ich soziale Arbeit in Ankara. Von Februar bis Ende Juni mache ich mit dem Erasmus Programm ein Praxissemester im Nachbarschaftstreff in der Bugginger Straße. In meiner Freizeit spiele ich gerne Flöte und gehe gerne ins Theater. Ich konnte schon viele Angebote im Nachbarschaftstreff kennen lernen und freue mich hier mein Praktikum zu machen.


Elif

Autor: Kinder- und Jugendzentrum

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Skikurse mit dem ESV

Auch in diesem Winter finden an der Adolf-Reichwein-Schule wieder die Skitage mit Frau Fischer und dem ESV statt. An 3 Donnerstagen fahren wir zum Notschrei und 14 Kinder absolvieren Kurse mit ausgebildeten Skilehrer des ESV Freiburg.

3 Kinder machen einen Anfängerkurs mit dem Skischulleiter Timo, wobei Natali und Ardita zum ersten Mal auf den Skiern stehen und Elias auch nochmal das Liften und Bogenfahren probt. 11 Kinder üben fortgeschrittene Techniken mit dem erfahrenen Skilehrer Charly. Dabei sind Lisa, Emma, Stella und die beiden Kleinen Leni und Emily und die “jungen Wilden” Leolo, Iven, Henri, Raphael, Mario und Paul. Hierbei wird auch für die anstehenden Skischulmeisterschaften trainiert!

Dabei haben die Kinder mächtig viel Spaß im Schnee, Charly hat immer Gummibärchen für die Kinder dabei und in der Pause kann man sich mit Wurst oder Crepe stärken, denn drei Stunden Skikurs sind schon anstrengend! Trotzdem: nächsten Donnerstag gehen wir wieder zum Skifahren!

Autorin: Irmgard Fischer, Lehrerin der Adolf-Reichwein-Schule

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Fette Beute

Der Name:
Als Beute bezeichnet man die Behausung eines Bienenvolkes.
In der modernen Imkerei werden stapelbare Kisten (Magazine oder auch Zargen genannt), die unten und oben offen sind, verwendet. Dazu kommt ein Boden mit dem Flugloch. Schließlich kommt als Abschluss oben auf die Beute ein Isolierdeckel und eine Blechhaube als Wetterschutz.

Projektziele:
Das Ziel des Projekts Fette Beute ist es, mit einer Gruppe von 6 bis 8 Jugendlichen ab 12 Jahren, ein Bienenvolk durch ein Bienenjahr (März bis Oktober) zu begleiten. Sowohl die Steigerung des Verantwortungsbewusstseins der Jugendlichen durch die Betreuung des Bienenvolkes, wie auch die Schulung einer intensiven Umweltwahrnehmung, sollen mithilfe des Projektansatzes erreicht werden. Die Tätigkeiten direkt am Volk bringen den TeilnehmerInnen biologische, natürliche Vorgänge auf eine praxisbezogene Weise nahe. Im Fokus stehen hier das Beobachten und Wahrnehmen der Veränderungen im Stock und deren Bewertungen.
• Wird gestiftet? (Legt die Königin Eier?)
• Wächst das Volk? Werden neue Waben gebaut und Vorräte angelegt?
• Bringen die Sammelbienen Nektar oder Pollen?
• etc.
Darüber hinaus muss auch die direkte bis mittlere Umgebung und deren jahreszeitliche Entwicklung in die Beobachtungen mit einbezogen werden.
• Wie steht die Beute (Bienenstock) bezüglich der Sonne? Wie verhält sich der Sonnenstand über den Tag?
• Wie ist das Mikroklima direkt an der Beute (Wind, Temperatur)?
• Findet sich in unmittelbarer Nähe Wasser?
• Was blüht gerade im Sammelradius (ca. 3 km) der Bienen? Sind die Nektarquellen ausreichend?
• Wie war das Wetter in letzter Zeit; wie soll es in den nächsten Tagen werden?
• etc.

Projektverlauf:
Die Anfangszeit des Projekts war gekennzeichnet durch den Versuch, Jugendliche für die Projektidee zu gewinnen. Das grundsätzliche Interesse an diesem Thema war von Seiten der Jugendlichen vorhanden. Allerdings konnte keine feste Gruppe oder Clique zur dauerhaften Durchführung des Projekts gewonnen werden. Die ersten Treffen, die stattfanden, waren gekennzeichnet durch die Beschaffung der Arbeitsmaterialien und dem Zusammenbau der benötigten Wabenrahmen, sowie der Gestaltung des Bienenstocks. Hierfür gab es Beteiligungen verschiedener Jugendlicher.
Die erste große Hürde, die mit den Jugendlichen genommen werden musste, spiegelt die grundsätzliche Problematik des Projekts wider. Es herrschen große Vorbehalte gegenüber allem was krabbelt und fliegt und unter Umständen noch stechen könnte. Das erstaunliche dabei ist, dass diese Haltung nicht nur bei Kindern und Jugendlichen vorliegt, sondern auch bei vielen Erwachsenen und leider auch bei Entscheidungsträgern, die für die Aufstellung von Bienenstöcken zuständig wären. Es war uns deshalb lange Zeit nicht möglich, einen geeigneten Standort für unser Projekt zu finden, der sowohl die nötigen Voraussetzungen der Bienenhaltung erfüllt, wie auch die Vorgaben und Wünsche, die wir als Projektverantwortliche durch das Charakteristikum der urbanen Hochhausimkerei gerne realisiert gesehen hätten.
Das Volk ist nun, vorübergehend, im Garten der Geschäftsstelle des Diakonievereins Freiburg-Südwest e.V. untergebracht. Aus oben genanntem Grund, war es in 2012 auch nicht möglich, eine feste Gruppe zur Betreuung des Bienenvolkes zu gewinnen. Ein grundsätzliches Interesse bestand bei vielen Jugendlichen, jedoch waren diese nicht zu einem direkten Kontakt im Umgang mit den Bienen bereit. Während des Frühjahres zeigte sich überdies, dass die vorhandene Königin zu schwach war und durch eine neue ersetzt werden musste. Dies hatte zur Folge, dass das Volk nicht die Größe und Stärke entwickeln konnte, wie es notwendig gewesen wäre, um mit Jugendlichen zusammen Honig von diesem Volk zu gewinnen.

Projektperspektive 2013:
Diese genannten Faktoren haben zur Folge, dass wir, die Projektverantwortlichen, das Projekt Fette Beute im nächsten Jahr fortführen, beziehungsweise neu starten werden. Wir sind nach wie vor dabei, einen geeigneten Standort zu finden und sind diesbezüglich in Verhandlungen mit Herrn Klausmann von der Freiburger Stadtbau GmbH und Herrn Marquard von der Evangelischen Hochschule Freiburg. Bezüglich der Jugendlichen sind wir im Rahmen der Streetwork, der Cliquenarbeit und der Angebote des Kinder- und Jugendzentrums Weingarten im ständigen Dialog, um die Hemmschwelle und vorhandenen Ängste zu reduzieren. Wir versuchen, dieses wichtige naturpädagogische Angebot den Jugendlichen näher zu bringen,um im Frühjahr mit Besuchen verschiedener Gruppen einen festen Kreis an ProjektteilnehmerInnen zu haben, mit welchen wir das Bienenvolk dann betreuen werden.

Gefördert durch:

Autor: Mobile Jugendarbeit, Freiburg Weingarten

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„Freiburg miteinander“, Nachbarschaftswerk e.V.

Das „Freiburg miteinander“ vermittelt seit gut 5 Jahren Kinder und Jugendliche in Patenschaften mit engagierten Erwachsenen aus Freiburg. Vor circa 3 Monaten erreichte mich ein Bericht der Patin K.

Liebe Frau Haßler,

als A. und ich uns kennengelernt haben, war er knapp sechs Jahre alt und lebte in einer Welt, die durch die Ängste seiner Mutter sowie seine eigenen unfassbar stark eingeschränkt wurde und die zudem durch seine Sprachschwierigkeiten begrenzt war. Obwohl er in Freiburg geboren wurde, war er noch nie im Freiburger Münster oder in der Stadtbibliothek gewesen. Vor Tieren, anderes aussehenden Menschen und ihm neue Situationen hatte er Angst. Er traute sich nicht, beim Spielplatz im Seepark die Rohrrutsche herunterzugleiten oder beim Schwimmbad ins Wasser zu springen. Mit knapp sechs Jahren hatte er noch nicht die Gelegenheit gehabt, Fahrrad fahren zu lernen oder im Winter die Freude zu erleben mit einem Schlitten den Hang hinunter zu sausen.
Schon am ersten Tag habe ich seine Hemmung mit mir zu sprechen und seine Angst die Rutsche zu besteigen und herunterzukommen überwinden können, indem ich mich selbst durch die kindergroßen Löcher durchgequetscht habe, um nach oben zu kommen, und dann meine eigenen Bedenken überwunden, um herunter zu sausen.
In der Zwischenzeit habe ich ihm geholfen, Fahrrad fahren zu lernen und zu schwimmen.  A., das Kind, das sich am Anfang nicht mal bis zum Knie ins Wasser gewagt hat, springt nun mit Freude vom 3 Meter Brett. Und dabei habe ich sogar meine eigene Abneigung gegenüber Schwimmen—weil das Wasser mir immer zu nass war– abgelegt.
Zusammen haben wir gebacken, Museen besucht, den Aussichtsturm auf dem Schlossberg bestiegen, Basketball, Fußball, und Frisbee gespielt und die Erdmannshöhle in Hasel erlebt. Im Winter haben wir Schneeballschlachten veranstaltet und sind Schlitten gefahren und Schlittschuh gelaufen.  Als wir vor drei Jahren in Hinterzarten zum Schlittenfahren und Zuschauen beim Skisprungtraining waren, war das in vielerlei Hinsicht eine Premiere für A.: zum ersten Mal war er in den Bergen, zum ersten Mal hat er Skispringen gesehen, und zum ersten Mal war er anschließend in einem Restaurant , wo er erlebt hat, wie man sich in einem Restaurant benimmt (Kakao bestellten, am Tisch sich benehmen, und am Ende selbst bezahlen).
Für A. hoffe ich, dass er weiterhin auf  die neu gewonnenen Erkenntnisse und Fähigkeiten, sowie auf sein erweitertes Verständnis der Welt und das Gefühl der Selbstsicherheit aufbauen kann.

Viele Grüße,
K.

Anmerkung: Der Bericht musste aus redaktionellen Gründen gekürzt werden.

 


Autorin: Sylvia Haßler (Diplom-Pädagogin, PH), Projektleiterin „Freiburg miteinander“, Nachbarschaftswerk e.V.

 

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Ehrenamtliches Engagement mal anders….

Seit August 2012 wurden im Freiburger Umland regelmäßige Pferdeschändungen von einem oder mehreren Personen in unterschiedliche Ställen verübt. In allen Fällen wurden den Tieren sehr schwere Verletzungen zugefügt und in einem Fall musste ein Pferd eingeschläfert werden. Neben den physischen und psychischen Schäden, die den Tieren zugefügt werden, entstehen durch die notwendigen tierärzlichen Behandlungen natürlich auch im monetären Bereich erhebliche Schäden. Ferner können die  Tiere über Monate oder gar Jahre nicht mehr eingesetzt werden.

Da sich der Aktionsradius der oder des Täters immer stärker dem Stadtraum Freiburg zugewandt hat und sich die zeitliche Abstände der Übergriffe deutlich verringert haben, hat sich der Abenteuerspielplatz entschlossen, regelmäßig Nachtwachen zu organisieren.

Obwohl es sich hierbei erstmal um eine schreckliche Situation handelt, gibt es trotzdem auch eine sehr erfreuliche Seite, über die hier geschrieben werden soll:
Denn Nachtwachen für jede Nacht! zu organisieren, wäre für das Team der Hauptamtlichen nicht leistbar gewesen. Es gab Pläne zu schreiben, Handlungsleitfäden zu entwickeln, technische Lösungen zu ersinnen und auch umzusetzten, kurz eine ganze Logistik zu entwerfen, damit ein effektiver Schutz der Pferde entsteht und gleichzeitig  die Sicherheit der Nachtwachen gewährleistet ist. Und: es galt für jede Nacht eine Nachtwache zu finden. Hier hat sich in kürzester Zeit ein wirklich wundervolles Zusammenspiel aller Kräfte, die so eine Einrichtung zu bieten hat, entfaltet.
Obwohl diese schlimmen Schändungen an Tieren nun schon Monate andauert, beeindruckt es mich immer noch, und was für eine Bandbreite an unterschiedlichen Kompetenzen und Fähigkeiten zu einem wirklich professionelle Ergebnis geführt hat und wie selbstlos unsere ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, neben Schule, Beruf und den üblichen Einsätzen bei uns, gehandelt haben. An dieser Stelle allen beteiligten einen ganz herzlichen Dank!

Autor: Gerhard Rüffer, Leiter des Abenteuerspielplatzes Freiburg

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Geisterbahn-Aktion der Spieloffensive Weingarten

Anlässlich von Halloween 2012 fand im Spielturm wie jedes Jahr eine Geisterbahn-Aktion statt. Neu war eine Aufführung eines Schwarzlichttheaters durch unsere Mädchengruppe.

Der gesamte Spielturm wurde in eine Geisterbahn verwandelt, alles wurde abgedunkelt und gruselig gestaltet. Beim Aufbau, der Durchführung und beim Abbau der Aktion wurden die Kinder aus dem Stadtteil Weingarten mit eingebunden. Manche Kinder gestalteten das Schwarzlichttheater, andere spielten lebende Geister. Die Aktion bereitete den Kindern viel Spaß und wurde stark nachgefragt. Alle waren gruselig und als Geister der Nacht verkleidet und hielten die Kinder während des Durchgangs in Atem.

Die Kinder wurden stets durch zwei Mitarbeiter begleitet, um ein wenig den Kindern die Angst zu nehmen. Alles in Allem war es einer sehr gelungene, schöne Grusel-Aktion für die Kinder und die Mitarbeiter. Alle freuen sich schon auf nächstes Jahr, wenn es wieder heißt: „Die Kürbisgeister sind unterwegs“. Jedes Jahr wird versucht die Geisterbahn noch ein wenig gruseliger zu gestalten. Dieses Jahr stieg sogar der Tod aus einem echten Sarg.

In diesem Sinne: „Bis nächstes Jahr, Ihr Freunde der Nacht.“

Autoren: Nicole Lack und Johannes Gehl (Praktikant) von der Spieloffensive Weingarten

Nicole Lack, Diplom Sozialarbeiterin/ Diplom Sozialpädagogin/ Kunsttherapeutin/ Didaktische Zusatzausbildung, Leiterin der Spieloffensive, Forum Weingarten 2000 e.V.

 

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