Bildungsfahrt Berlin

Mit einer Jugendgruppe des Kinder- und Jugendzentrums Weingarten wurde seit Anfang des Jahres der Besuch der Landeshauptstadt Berlin geplant. Im Vorfeld der Reise gab es vor allem bezüglich der Finanzierung viel zu tun: die Jugendlichen zeigten großes Engagement, sie übernahmen bei unterschiedlichen Events z. B. beim Sportaktionstag im Stadtgarten, beim 3-4-5 Turnier der Jugendhäuser, beim workshop des Rahmenplans Weingarten etc. das Catering, um Geld für die Gruppenkasse zu verdienen. Darüberhinaus unterstützten die Wilhelm-Oberle Stiftung, die Ida-Otto-Chelius Stiftung und der Verein „Wir helfen Kindern“ der Alexander Bürkle Gruppe die Bildungsfahrt.
In den Sommerferien, in der Zeit vom 22.08. – 28.08.12, war es soweit: die Gruppe bestand aus 5 Mädchen und 5 Jungs im Alter von 13 – 18 Jahren. Unser Ziel war es, einen Eindruck von der Stadt und ihrer Geschichte zu bekommen. Für alle TN (bis auf einen Jungen) war es die 1. Reise nach Berlin und dementsprechend groß war die Vorfreude und die Aufregung.


Untergebracht war die Gruppe in einem zentral gelegenen Jugendhostel in Kreuzberg. Jeder Tag war abwechslungsreich gefüllt mit Besichtigungen und Streifzügen durch die Stadt. Beeindruckt waren alle von den Sightseeing-Höhepunkten wie dem Reichstag und der Reichstagskuppel, dem Brandenburger Tor, dem Fernsehturm etc. Bei dem Besuch des Archivs der Jugendkulturen diskutierte die Gruppe über die Thematik „Kann Islam cool sein?“ und die Jugendlichen konnten in der Bibliothek u. a. einen Blick in die 1. Ausgabe der BRAVO werfen.
Außergewöhnliche Graffiti-Kunstwerke bekamen die Jugendlichen bei einem begleiteten Rundgang durch Kreuzberg zu sehen. Die Führung durch die „Berliner Unterwelten“ vermittelte einen lebendigen Eindruck von der Not der Bevölkerung und der Zerstörung der Stadt im 2. Weltkrieg. Auch der Mauerbau und die Teilung der Stadt waren vielerorts sichtbar und führten zu intensiven Gesprächen und zu der Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte.
Die 7 Tage reichten aus, um einen Eindruck von der Landeshauptstadt zu bekommen. Die Jugendlichen erlebten Berlin als mondäne, pulsierende Millionenstadt, spannend und beeindruckend, aber auch Widersprüchliches, Armut und Umbruch. Für alle TN stellte die Bildungsfahrt eine persönliche Bereicherung dar. Nicht zuletzt trug dazu die tolle Atmosphäre in der Gruppe, die durch gegenseitige Rücksichtnahme und Toleranz geprägt war, bei.

Autorin: Romy Weidenhof, Sozialarbeiterin, Kinder- und Jugendzentrum Weingarten

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Neue Zeiten an der Adolf-Reichwein-Schule

Seit Beginn des neuen Schuljahres dürfen alle Schüler und Lehrer an der Adolf-Reichwein-Schule in Freiburg Weingarten länger schlafen: Der Unterricht beginnt für die Schüler aller Klassen nun täglich um 8.30 Uhr und nicht mehr wie bisher an einigen Tagen um 7.45 Uhr, an anderen Tagen um 8.35 Uhr. Diese Umstellung wurde vom Schulentwicklungsteam der Schule im Projekt Schulmanagement erarbeitet. Dieses Projekt wird von der Robert-Bosch-Stiftung finanziert und von der Unternehmensberatung Kronos Network geleitet.
Die Grundschule, die sich auf dem Weg zur offenen Ganztagsschule befindet, wollte gemeinsam mit Eltern, Schülern und Kollegen neue Zeiten einläuten – und dies nicht erst mit Beginn des Ganztagsbetriebs in einigen Jahren. So wurde an anderen Schulen hospitiert, Kollegen befragt und immer wieder mit Eltern Rücksprache gehalten, die sich die Anfangszeiten ihrer Kinder für jeden einzelnen Wochentag merken mussten. Auch der Schulträger, die Stadt Freiburg und die Schulaufsicht wurden immer wieder in den Prozess hin zu neuen Zeiten eingebunden. Am Ende steht nun ein kompaktes Zeitmodell, das nicht nur den morgendlichen Beginn vereinheitlicht hat, sondern auch das Unterrichtsende strukturiert: Schüler der 3. und 4. Klasse haben jeden Tag bis 13.10 Uhr Unterricht; die 1.- und 2.-Klässler dürfen an drei Tagen um 12.10 Uhr ihre Tasche packen, montags und mittwochs ist für sie um 12.55 Uhr die Schule beendet.
Mit diesem neuen Zeitmodell wird nicht nur vielen wissenschaftlichen Untersuchungen entsprochen, die einen späteren Unterrichtsbeginn favorisieren, sondern auch der Grundstein für den Ganztagsbetrieb gelegt: Die Schule öffnet dann schon um 8.00 Uhr ihre Türen für einen offenen Beginn des Unterrichts, der nicht mehr durch den Schulgong eingeläutet wird. Mittags schließt sich dann ein gemeinsames Essen in der noch zu bauenenden Mensa an, so dass die Schüler nach einer weiteren Erholungspause in die jetzt schon zahlreich vorhandenen  Nachmittagsangebote starten können.
Im Juli 2013 wollen die Lehrkräfte gemeinsam mit Eltern und Schülern auf das Schuljahr zurückblicken, um festzustellen, ob aus den ausgeschlafenen Kindern auch besonders aufgeweckte Schülerinnen und Schüler geworden sind.

Autoren: Sylvia Bohn (Schulleiterin) und Johannes Schubert, Adolf-Reichwein-Schule

 

 

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„connect your energy“ – Jugendevent für Respekt und Toleranz, gegen Diskriminierung und Rassismus im Kinder- und Jugendzentrum Weingarten

Am Freitag, den 28. September fand der diesjährige Jugendevent von „Zukunft W“ im Kinder- und Jugendzentrum statt. Vorbereitet und durchgeführt wurde der Event von den beteiligten Einrichtungen und engagierten Jugendlichen. Die 150 Besucherinnen und Besucher sahen einen Film über das Antigewalttraining, eine Sparringaufführung des Boxprojekts „Powern statt Prügeln“ und  einen Tanzauftritt der Freestylekids.

Es gab alkoholfreie Cocktails, leckeres Essen und die Möglichkeit mit Graffiti und Stencils ein eigenes Kunstwerk zu gestalten.

Höhepunkt war der HipHop vs. Breakdance Battle, bei dem die Tänzerinnen und Tänzer in den beiden unterschiedlichen Tanzstilen einzeln gegeneinander tanzten, um nach 2 Stunden ein spannendes Finale zu erreichen. Bei der abschließenden Aftershowparty gab es  noch einmal  die Gelegenheit  für alle zu tanzen.

Autor: Stefan Glimsche, Diplomsozialpädagoge, Kinder- und Jugendzentrum

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Abenteuer mit dem Floß auf dem Nebenrhein

Seit 2008 führt das Nachbarschaftswerk e. V. im Rahmen des Freiburger Ferienpass jeweils zwei ganztägige Floßfahrten auf dem Nebenrhein zwischen Istein und Rheinweiler durch.  Auch in diesem Jahr hat dieses Angebot am 02. Und 03. August wieder mit voller Besetzung stattgefunden.


Mit 20 Kindern zwischen 9 und 13 Jahren fahren wir um 9:00 Uhr mit dem Zug nach Istein. Nach einem kurzen Fußweg zum Rheinufer werden dann direkt am Fluss in zwei Mannschaften die Flöße gebaut. Als Auftriebskörper dienen jeweils zwei 4 Meter lange Pontons, die von den Kindern mit großer Begeisterung aufgepumpt werden. Mit Hilfe von Balken und Brettern wird anschließend eine Plattform zusammengesetzt und mit  den Pontons verbunden.


Nach einer kurzen Einweisung in die Sitzpositionen und die Paddeltechnik auf einem Floß, geht es dann los. Gleich nach den ersten 100 Metern muss eine kleine Stromschnelle bezwungen werden, was durch die Kinder lautstark begleitet wird. Nach anfänglichen Schwierigkeiten im Kurshalten spielen sich die beiden Mannschaften ein, und die Flöße kommen gut voran. Auf dem Weg flussabwärts wechseln sich Stromschnellen, welche die Aufmerksamkeit der Flößer benötigen, mit ruhigeren Stellen, die sich zum Baden  eignen, ab.


Zur Mittagszeit wird an einer großen Kiesbank direkt am Fluss der Einkehrschwung zum anlanden angewendet. Schnell ist eine Feuerstelle eingerichtet und der Schwenkgrill aufgebaut. Mit Hunger im Bauch werden die mitgebrachten Grillsachen zubereitet und mit großem Appetit verspeist.
Nach einer kurzen Verdauungspause steht, als nächstes Highlight des Tages, Strömungschwimmen an.  Da dies nicht ganz ungefährlich ist, geht dies nur nach einer sorgfältigen Sicherheitseinweisung. Es müssen die besprochen Regeln durch jedes Kind eingehalten werden und es werden besondere Sicherheitsvorkehrungen während der Durchführung getroffen.  Das Strömungschwimmen ist für viele Kinder anfänglich eine Herausforderung, die dann aber regelmäßig alle Kinder mit viel Spaß bewältigen.


Gegen 15:00 Uhr geht es dann mit den Flößen weiter über zwei weiterer Stromschnellen zum Ausstiegspunkt in Rheinweiler. Nach dem die Flöße wieder zerlegt und verpackt sind, fahren wir mit dem Zug zurück nach Freiburg, wo alle dann zufrieden, müde und bereichert durch ein tolles Erlebnis von den Eltern abgeholt werden.

Autor: Dieter Ebernau M.A., Dipl. Sozialpädagoge (FH), Nachbarschaftswerk e.V.

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Erstklässler der Adolf-Reichwein-Schule mit Sicherheitswesten ausgestattet

Am 20. September 2012 wurden die kostenlosen, leuchtend gelben Sicherheitswesten von einem radelnden Postboten gebracht. Vertreter der ADAC-Stiftung “Gelber Engel”, der Deutschen Post und  der Bild-Hilfsorganisation “Ein Herz für Kinder” und Bild hilft e.V. verteilten die Westen an die 96 Erstklässler, die diese freudig in Empfang nahmen. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich dabei auch über einige besondere Gäste freuen: Johannes Flum, Max Kruse und das Füchsle vom Sportclub Freiburg halfen nicht nur beim Auspacken, sondern verteilten auch eifrig Autogramme an die Kinder.

Die Sicherheitswesten sind besonders in den Monaten wichtig, in denen es zum morgendlichen Schulbeginn noch dunkel ist: Die Westen sind so groß, dass sie auch über dicke Winterkleidung angezogen werden können. So sind die Schülerinnen und Schüler schon von weitem sichtbar. Auf diesem Wege appellieren wir auch an die Autofahrer, auf Kinder im Straßenverkehr besondere Rücksicht zu nehmen: sie können Entfernungen noch nicht richtig einschätzen und Gefahrensituationen nicht frühzeitig erkennen.

Autor: Johannes Schubert, Adolf-Reichwein-Schule

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Sommerferienaktion Wasserspielplatz in Weingarten

United World Colleges, kurz UWC, ist eine weltweite Jugendbewegung, die Jugendliche zusammenbringt, um Frieden und Völkerverständigung nachhaltig zu stärken. Die UWC vereint Menschen, Nationen und Kulturen für Frieden und eine nachhaltige Zukunft durch Bildung. Ziele des UWC sind die Völkerverständigung, soziale Verantwortung, humanitäres Engagement, Frieden und die Bekämpfung von Armut. Insgesamt waren 45 Jugendliche des UWC in ganz Freiburg zu Besuch. Sie unterstützten an zwei Tagen in Kooperation mit Freiburger Vereinen und Einrichtungen soziale, gemeinnützige Projekte.



Im Rahmen des diesjährigen Sommerferienprogramms der Spieloffensive Weingarten wurde der Wasserspielplatz hinter dem Hochhaus Krozinger Straße 52 renoviert bzw. saniert. Hierbei wurde die Spieloffensive Weingarten tatkräftig von 12 Jugendlichen der UWC und Kindern aus dem Stadtteil unterstützt. Der alte Wasserlauf wurde in Schuss gebracht und ein neuer Brunnen konstruiert. Bretter, Rohre, Steine etc. wurden fleißig von den Kindern und Jugendlichen bemalt und verarbeitet. Dank der Hilfe der Kinder und Jugendlichen erstrahlte der Wasserspielplatz in neuem Glanz.

Autoren: Nicole Lack und Johannes Gehl (Praktikant) von der Spieloffensive Weingarten

Nicole Lack, Diplom Sozialarbeiterin/ Diplom Sozialpädagogin/ Kunsttherapeutin/ Didaktische Zusatzausbildung, Leiterin der Spieloffensive, Forum Weingarten 2000 e.V.

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Dritte erfolgreiche Teilnahme am 24-Stunden-Lauf

Am 7. Und 8. Juli 2012 fand der alljährliche 24-Stunden-Lauf für Kinderrechte in Freiburg statt. Wie auch in den vergangenen Jahren ist Zukunft-W mit einem eigenen Laufteam angetreten, welches sich aus allen beteiligten Einrichtungen des Projekts zusammensetzte. Es wurden insgesamt 625 Runden zurückgelegt und damit der 31. Platz erreicht.

Zukunft-W freut sich sehr, dass der mit dem 24-Stunden-Lauf verbundene und genehmigte Projektantrag die geplante Renovierung des Weingartener Wägeles ermöglicht!

Ausführliche Informationen rund um den 24-Stunden-Lauf befinden sich auf der Homepage www.24hlauf-freiburg.de

Autorin: Elsa K. Dahlhausen, Prozessbegleitung Zukunft-W

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Hereinspaziert! Weingarten kompakt

Unter diesem Titel erscheint Ende Juli der neuaufgelegte Soziale Stadtteilplan Weingarten.
2001 wurde dieser, ebenfalls von der Weingartener Arbeitsgemeinschaft  Soziales W*A*S*, zum ersten Mal herausgebracht. Die W*A*S* ist ein Zusammenschluss freier Träger Sozialer Arbeit in Weingarten. In ihr wirken auch die großen Kirchengemeinden sowie sozial erfahrene Personen mit. Ziel ist die Schaffung von Strukturen, die das Zusammenleben der Menschen in Weingarten weiter verbessern sollen.

Als Herausgeber ist bei dieser Neuauflage die Kinderschutzkooperative Weingarten  KiKo hinzugekommen.
Die Kinderschutzkooperative ist eine gemeinsame Initiative von Fachkräften, Eltern und am Kindeswohl und Kinderschutz interessierten Bürgern in Freiburg Weingarten.

Der Stadtteilplan besteht aus einer Broschüre, in der sich alle wichtigen Daten der Einrichtungen, Institutionen und Vereine, die sich in Weingarten um die hier lebenden Menschen kümmern, finden. Ergänzt wird die Broschüre durch einen Faltplan, auf welchem sich die Eintragungen leicht finden lassen.

Das Neue an Hereinspaziert! Weingarten kompakt ist, dass die Initiatoren den Auftrag zur Erstellung des Stadtteilplans an heimvorteil Freiburg und die Jugendredaktion Weingarten abgegeben haben.

In mehreren Workshops und in wöchentlichen Treffen wurde unter Anleitung von heimvorteil Freiburg und der Mobilen Jugendarbeit Weingarten-Ost von Jugendlichen der Jugendredaktion das gesamte Konzept für die Broschüre und in einzelnen Arbeitsschritten die Broschüre selbst erstellt.


Als erster Arbeitsschritt wurde ein grundsätzliches Gestaltungsraster für die Broschüre erstellt. Für das Layout wurden Fotos gemacht, Piktogramme für die einzelnen Rubriken erstellt und eine Schriften und Farbauswahl getroffen.
Für den eigentlichen Inhalt wurde anhand des alten Stadtteilplans eine Liste der anzuschreibenden Einrichtungen und Verein angefertigt und durch die auftraggebenden Arbeitskreise und durch Eigenrecherche vervollständigt. Der Rücklauf der Anschreiben musste dann gesichtet und in das Gestaltungsraster eingearbeitet werden.
Für die Finanzierung der Broschüre stellten die Jugendlichen eine Liste von möglichen Anzeigenkunden zusammen, anhand derer sie dann, sowohl schriftlich wie auch persönlich, Anzeigen akquirierten.

Diese umfangreiche, zeitaufwändige und vielschichtige Aufgabe stellte eine echte Herausforderung für alle Beteiligten dar. Nach einem halben Jahr intensiver Arbeit wird am Samstag 21. Juli ab 10 Uhr das Ergebnis auf dem Marktplatz in Weingarten vorgestellt. Dazu laden wir alle recht herzlich ein.

Autor: Joachim Maier M.A., Sozialmanager und Dipl. Sozialpädagoge (FH), Einrichtungsleiter Mobile Jugendarbeit Weingarten-Ost, Diakonieverein der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde e.V.

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Graffiti-Projekt am Spielturm

Ein Kooperationsprojekt von der Spieloffensive und der Mobilen Jugendarbeit Weingarten-Ost.

In der Vergangenheit wurden die Außenwände des Spielturms immer wieder mit „Schmierereien“ versehen. Das war ein Anlass für Nicole Lack, Leiterin der Spieloffensive, ein kreatives Projekt zu starten. Da die  Mobile Jugendarbeit immer wieder Graffiti-Projekte mit Jugendlichen durchführt, entstand schnell die Idee, das Projekt gemeinsam anzugehen.

Angefangen als offenes Projekt für interessierte Kinder und Jugendliche waren es am Ende fünf Mädchen aus dem Stadtteil, die das Projekt umgesetzt haben. Gemeinsam mit den Mädchen und einem Graffitikünstler wurden im Vorfeld bunte, kindgerechte Motive gestaltet und anschließend an drei Terminen an die Wände gesprüht.


Eine Teilnehmerin: “Es war nicht so einfach zu sprühen weil es schwer war die Sprühdose zu drücken. Mit der Zeit haben wir uns dran gewöhnt. Es hat Spaß gemacht und es hat allen gefallen. Wir würden es empfehlen.”


Begleitet wurde das Projekt von Nicole Lack und Sara-Dunja Menzel, Mitarbeiterin der Mobilen Jugendarbeit Weingarten-Ost. Wichtig ist den Projektleiterinnen, dass Kinder und Jugendliche kreativ werden können und ihren Stadtteil aktiv mit gestalten. Das trägt auch mit dazu bei, dass andere dieses Kunstwerk respektieren und die Bilder möglichst lange erhalten bleiben.

Bei den Bürgern im Stadtteil kommt die neue Gestaltung des Spielturms sehr gut an.

 

Text: Sara-Dunja Menzel und Nicole Lack, Bilder: Sara-Dunja Menzel

Sara-Dunja Menzel, Erziehungswissenschaftlerin M.A., Mobile Jugendarbeit Weingarten-Ost, Diakonieverein der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde e.V.

 

Nicole Lack, Diplom Sozialarbeiterin/ Diplom Sozialpädagogin/ Kunsttherapeutin/ Didaktische Zusatzausbildung, Leiterin der Spieloffensive, Forum Weingarten 2000 e.V.

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Weltspieletag am 24. Mai

Anlässlich des Weltspieletags fanden in Freiburg im Eschholzpark Aktionen mit dem Spielmobil und dem Kinderbüro statt. Das „Kindernetz Weingarten“ hat eine dezentrale Aktion im Stadtteil veranstaltet, und zwar am neu eröffneten Spielplatz in der Krozinger Straße mit buntem Spieleprogramm.
Es gab verschiedene Spiele, ein Parcours, in dem die Kinder unter schwierigen Bedingungen grüne- gelbe- blaue Dinosauriereier durch eine gefährliche Schlucht transportieren mussten. Nur mit Partner und Kopfschutz konnte die gefährliche Durchreise angetreten werden. Nur wer die Dinosauriereien heil durch die Schlucht brachte, wurde nach dem ausbrühten belohnt.

Alte Straßenspiele erlebten eine Revue, die Kinder spielten mit Steinen und Murmeln. Mit Kreide wurden einfache Spiele, wie Himmel und Hölle auf die Straßen gemalt. Die Kinder konnten mit wenig Material tolle Spiele spielen.
Auch verschiedene Kreisspiele wurden angeboten. Das Weingärtner Wägele war auch mit von der Partie, die Rollerrutsche war wie immer eine große Attraktion.


Bis 17 Uhr meinte es auch das Wetter gut mit uns und bescherte uns  zwei Stunden fröhliches gemeinsames Spielen.
Doch um 17 Uhr gab es ein Wetterumschwung, wie aus dem Nichts fing es an zu regnen. Doch auch durch den Regeneinbruch wurde die Stimmung nicht getrübt.

Der Weltspieletag war eine nasse aber sehr gelungene Aktion!

 

Autorin: Nadja Klotzek, Anerkennungspraktikantin im Kinder- und Jugendzentrum Weingarten

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