10 Jahre Geisterbahn in der Spieloffensive

In diesem Jahr jährte sich die Geisterbahn im Spielturm schon zum 10. Mal. Der komplette Turm wurde wieder mit Hilfe tatkräftiger Unterstützer in ein wahres Gruselkabinett verwandelt und vom 28. bis zum 30. Oktober trieben Zombies, Hexen und Geister ihr Unwesen und erschreckten Jung und Alt. Nachdem die Fahrt in einem Käfig überstanden war, sah man Untote aus einem Sarg steigen, spürte kalten Wind und Nebel, wurde von großen Spinnen und Ratten angestarrt und von einem Geist im Rollstuhl verfolgt.

Am letzten Tag des Ferienprogramms feierten wir eine Halloweenparty, bei der getanzt und gegruselt wurde. Ein breites Angebot an Schmink- und Verkleidungsutensilien bereitete den Kindern und auch den anwesenden Eltern besonders viel Spaß und Freude. Bei Snacks und Musik wurde ausgiebig Halloween gefeiert. Anschließend fand eine Fackelwanderung mit über 50 Teilnehmern durch den Dietenbachpark statt und auch dort spukte es! Zwei schwarze Gestalten sprangen aus den Hecken und jagten den Teilnehmern mehrmals einen gehörigen Schrecken ein.

Insgesamt nahmen über 170 Kinder, Jugendliche und Erwachsene am Herbstferienprogramm der Spieloffensive teil. Ganz besonders erfreute uns die große Anzahl an engagierten Eltern. Die produktive, harmonische und gemeinschaftliche Zusammenarbeit mit den Anwohnern, Kindern und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, sowie den Kooperationspartnern machte unser Jubiläum zu einem riesigen Erfolg.

Autorin: Sara Sattler, Leiterin der Spieloffensive

Herbstfest von Zukunft-W

Am 28. September 2013 feierte Zukunft-W ein großes Herbstfest, an dem alle Einrichtungen von Zukunft-W beteiligt waren.

Das Wetter war herbstlich kühl aber trocken und so strömten viele Gäste zu den Spielstationen auf dem Abenteuerspielplatz, auf den Schulhof der Adolf-Reichwein-Schule und an den Dietenbachsee: Im Hochseilgarten, beim Kürbisschnitzen, auf dem Barfußpfad oder der Slackline, beim Saft pressen, offenen Reiten oder bei Stockbrot am Lagerfeuer, beim Racer-Parcours und beim Kastanienlauf, beim Herbstbasteleien, in den Fühlkisten und in der wilden Küche, bei Beachvolleyball und Beachsoccer, Hockey, Frisbee oder beim Dinosauriertransport – überall waren Groß und Klein mit Freude dabei.


Zur Stärkung standen Kaffee und Kuchen, Getränke, Flammkuchen, Pommes und Waffeln bereit.


Herzlichen Dank den Musikern, allen Helfern und Kuchenbäckern, die mit diesem gemeinsamen Fest gezeigt haben, wo die wirklichen Stärken von Zukunft-W liegen!

Autor: Johannes Schubert, Adolf-Reichwein-Schule

Fastenbrechen im Kinder- und Jugendzentrum Weingarten

Zum Ausklang des Schuljahres am 25.07.2013 hatten wir mit den Teenies und Jugendlichen den Abschluss vor den Sommerferien geplant. Das Datum fiel in die Fastenzeit. Im Islam ist das Fastenbrechen der abendliche Abschluss eines Fastentages während des Ramadans mit dem Abendgebet bei Einbruch der Dunkelheit. Traditionell wird als erstes entweder eine Dattel gegessen, oder Wasser/Milch getrunken. Die meisten unserer  männlichen Jugendlichen nahmen den ganzen Fastenmonat über an den Ritualen teil.

Für den besagten Abend hatten wir Grillzeug, Salate und Getränke besorgt um nach Einbruch der Dunkelheit (ca. 21.40 Uhr) gemeinsam zu Essen. Im Anschluss war eine Gruselnachtwanderung geplant. Im Stadtteil hatte sich unter den muslimischen Jugendlichen schnell herum gesprochen, dass wir das Fastenbrechen im Jugendzentrum miteinander erleben wollten. So fanden sich für uns völlig unerwartet, recht schnell ca. 40 Jugendliche ein, die in freudiger Erwartung ihr Essen richteten, um bis zum Sonnenuntergang auf den gemeinsamen Beginn zu warten.
Die Disziplin, der respektvolle Umgang miteinander und die Dankbarkeit, dass sie das Fastenbrechen unter Gleichaltrigen im Jugendzentrum praktizieren konnten, war sehr eindrucksvoll für uns Pädagoginnen. Da das bedürfnisorientierte Arbeiten ein Ziel unserer Arbeit darstellt, werden wir dieses Angebot für unsere Jugendlichen nächstes Jahr wiederholen.

Autorinnen: Ly Kissel und Romy Weidenhof, die Pädagoginnen aus dem Jugi

Vierte erfolgreiche Teilnahme am 24-Stunden-Lauf

Am Wochenende des  6. Und 7. Juli 2013 fand wie jedes Jahr der 24-Stunden-Lauf für Kinderrechte in Freiburg statt. Über diesen Zeitraum wurden insgesamt 32027 Runden bzw. 12810,8 km gelaufen und eine Gesamtspende von 46244,94€ erreicht.

Zukunft-W ging auch wie in den vergangenen Jahren mit einem eigenen Laufteam an den Start und erreichte mit 571 gelaufenen Runden den 39. Platz. Mittels der erlaufenen Spendengelder kann nun in Kooperation mit der Mobilen Jugendarbeit Weingarten das Boxprojekt „Powern statt prügeln“ umgesetzt bzw. fortgeführt werden.


Ausführliche Informationen rund um den 24-Stunden-Lauf befinden sich auf der Homepage www.24hlauf-freiburg.de
Autorin: Elsa K. Dahlhausen, Prozessbegleitung Zukunft-W

Sprachswitch!

So hieß die Veranstaltung, die Bürgermeister von Kirchbach eröffnete und bei der am Samstag, 8. Juni 2013 in der Stadtbibliothek am Münsterplatz zweisprachige Kinderpaare aus der Adolf-Reichwein-Schule und der Anne-Frank-Schule Texte auf Deutsch und in ihrer Muttersprache vorlasen.


Frau Nüchtern und ihre Klasse 4 b hatten sich beim Projekt “zweisprachiges Lesen” ganz besonders engangiert. Ihre Leseaktionen begannen bei der Einweihung unserer Bibliothek der Kulturen und wurden danach beim arabischen und türkischen Kulturcafé fortgesetzt. Es folgten zweisprachige Lesungen in den ersten Klassen und auch ein Lesebesuch in der Anne-Frank-Schule.


Bald begann ein zweisprachiger Lesewettbewerb in den 2., 3. und 4. Klassen der beiden Schulen, und die besten Lesepaare präsentierten beim “Sprachswitch” in der Stadtbibliothek ihre zweisprachigen Texte vor einem Publikum aus Eltern, Lehrern und interessierten Freiburger Bürgern. Zu Beginn stellten Alicia, Julia und Domenico aus der 4 b anhand einer Dokumentation an Stellwänden den Verlauf des Projektes gekonnt und unterhaltsam vor. In der Pause konnten die Gäste internationale Fingerfood-Spezialitäten genießen und eine Diashow über das Projekt betrachten, und vor dem zweiten Teil der Veranstaltung führten einige Schülerinnen unserer Schule unter der Leitung von Frau Batmansuyu einen orientalischen Tanz auf. Alle Teilnehmer(innen) bekamen am Ende als kleine Anerkennung ein Buch überreicht.

Autorin: Gabi Kaiser, Lehrerin an der Adolf-Reichwein-Schule

Greentech in Jugendarbeit und Handwerk

Seit Januar 2013 arbeitet eine Clique aus dem Stadtteil an ihrem Treffpunkt, dem Wohncontainer hinter der Krozinger 78. Diesen Container nutzen die Jugendlichen seit nunmehr 9 Monaten als selbstverwalteten Treffpunkt. Mit den Jahren wurde dieser renovierungsfällig und es war klar, dass etwas geschehen muss.
Im Rahmen des Modellprojekts “GreenTech-Berufe in Jugendarbeit und Handwerk” wurden Umbaumaßnahmen geplant und ausgearbeitet. Ziel des Projekts ist Jugendlichen Handwerksberufe, und damit verbunden besonders nachhaltige oder umweltverträgliche Techniken und Technologien, näher zu bringen.

Durch die Lernwerkstatt werden Jugendliche mit Hilfe natur- und umweltpädagogischer Methoden und handwerklichen Tätigkeiten an die Thematik Nachhaltigkeit, erneuerbare Energien und Profile von GreenTech-Berufen herangeführt. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mehrerer Projektpartner aus Freiburg realisiert. Dies sind drei Vertreter der offenen Kinder- und Jugendarbeit (Mobile Jugendarbeit Weingarten-Ost, Jugendzentrum im Stühlinger (LetzFetz) und die Mobile Jugendarbeit westlich der Merzhauserstraße), die Handwerkskammer mit Gewerbeakademie sowie die Ökostation Freiburg. Das Projekt wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert, Projektträger ist die Initiative LEIF, Stabsstelle beim Dezernat für Umwelt, Jugend, Schule und Bildung der Stadt Freiburg im Breisgau.

In den Osterferien hat die Clique alte Möbel, welche noch im Container waren entsorgt und unter fachmännischer Anleitung eines Zimmermeisters zwei Bänke und einen Tisch (mit zimmermannsmäßigen Verbindungen) gebaut. Zudem wurde der alte Boden entfernt und durch einen Betonboden mit Wärmeisolation ersetzt. Die Wände wurden mit abwaschbarer umweltverträglicher Farbe gestrichen und ein neuer Sicherungskasten installiert. Damit konnte der Innenraum des Containers wieder durch die Clique genutzt werden.

In den Pfingstferien begann die Clique mit dem Außenausbau. Es soll einen Natursteinterrasse angelegt werden. Dazu besuchte die Gruppe die FEBA (Freiburger Erdaushub- und Bauschuttaufbereitungs-GmbH). Nach einer kleinen Führung und Besichtigung der Anlage wurde geeigneter Naturstein zum Container gebracht. Leider führte das schlechte Wetter dazu, dass die Arbeiten an der Terrasse noch nicht abgeschlossen werden konnten. Da nun aber sämtliches Baumaterial dafür vorhanden ist, sollte dies in naher Zukunft geschafft werden. Diesen Fortschritt haben wir einigen Firmen zu verdanken, die uns freundlicherweise mit Sachspenden und wertvollen Tipps zur Seite gestanden sind. Deshalb auch an dieser Stelle vielen Dank an PEGU Farben, Bauzentrum Veeser, Schreinerei Witt, Badischer Garten- und Landschaftsbau und die FEBA!

Autor: Felix Stierand, Sozialarbeiter (B.A.), Diakonieverein Freiburg-Südwest e.V., Mobile Jugendarbeit Weingarten-Ost

Ferienlerncamp Pfingsten 2013

Auch in diesen Pfingstferien fand wieder ein Ferienlerncamp statt.  Nach dem am Vormittag fleißig Mathe, Deutsch und Englisch geübt wurde und nach einem leckeren gemeinsamen Mittagessen, fanden spannende Nachmittagsaktivitäten statt.  Am Dienstag ging es zur Adlerschanze in Hinterzarten bei der wir nicht nur eine sehr spannenden Führung erhielten, sondern auch noch international erfolgreiche Skispringer wie Martin Schmitt persönlich kennen lernten und in Aktion erleben durften. Am Mittwoch besichtigten wir die Hochkönigsburg im Elsass und die Rheinschleuse bei Marckolsheim. Besonders beieindruckende Ausblicke und Einblicke erhielten die Kinder mit einer guten Führung durch die Burg. Am Donnerstag ging es sehr aufgeregt ins Badeparadies Schwarzwald, wo uns spannende Rutschen und ein tolles Wellenbad erwarten.  Am Freitag ging es in den Abenteuerwald Kenzingen. In drei Stunden wurde so manche Herausforderung gemeistert und Ängste überwunden. Selbst der spektakuläre Power Fan mit Freefall wurde von den meisten Kindern bewältigt.  Im Folgenden noch einige ausgewählte Auszüge aus Camptagebüchern.

Die Adlerschanze von Shan Raja, 12 Jahre

Ich und Egor hatten die Skikleidung von Martin Schmitt an.  Wir sind 124 Treppenstufen hoch gelaufen. Wir haben Autogramme und Fotos bekommen. Die höchste Schanze war 95 Meter hoch. Die mittlere 75 Meter.
Vorher haben wir Verstecken gespielt. Es hat mitgespielt: Egor, Saram, Rene, Karim, Yasmine, Lars und ich.
In einem weißen Raum sitzen die Kameramänner. Die Bambinischanze war 15 Meter groß. Die Jury durfte bis zu 20 Punkten geben. Sie waren zu dritt. Es war toll, Martin Schmitt zu sehen und Sven Hannawald.
The End

Die Adlerschanze von Yasmine Goldschagg, 11 Jahre

Am Morgen haben wir einen Steckbrief über uns gemacht und die Schwester von Efosa Uwa und Helen, die in der Klasse von Efosa ist, saßen mit mir in einer Reihe.
Dann haben wir erst Deutsch gemacht: Karim, Rene und ich. Danach war ich in Mathe bei Teresa. Also Teresa hat mir in Mathe geholfen. Wir haben aber viel mit Taschenrechner gerechnet :-)
Dann gab es zum Essen Spaghetti mit Bolognese und Karim hatte den größten Nachtisch und den größten Teller Spaghetti und dann hat er 5 Löffel gegessen und Karim hat den Nachtisch noch heruntergewürgt. Dann sind wir losgefahren. Egor und Shan saßen vorne. Wir waren bei den Skischanzen und Egor und Shan sammelten Autogramme. Ich machte Fotos. Als wir zurück gefahren sind, saßen Saram und ich vorne und ich hab geschlafen. Dafür konnte ich nachts erst um 11 einschlafen!

Der Ausflug ins Elsass  von Helen Walser, 11 Jahre

Gestern Nachmittag waren wir auf der Königsburg. Da war ein Burgführer, der war Franzose, hat aber Deutsch geredet. Er hat uns erzählt, dass die Burg im Weltkrieg zerstört wurde und dann wieder neu aufgebaut wurde. Der Burgführer hat viel geredet, aber dafür haben wir viel gesehen. Zum Beispiel: ein alter Feuerlöscher aus dem 20. Jahrhundert, eine alte Kamera, die sehr groß war und im Waffensaal haben wir viele Kanonen gesehen. Als die Führung zu Ende war, sind wir wieder aus der Burg raus gegangen und sind noch zum Kiosk gegangen. Bei dem Rhein haben wir noch angehalten und noch ein Schiffshebewerk angeschaut. Und danach sind wir wieder hierher zurück gefahren.

 

Das Schwimmbad von Rene Horst, 13 Jahre

Am Morgen vom Donnerstag mussten wir einen Aufsatz über den Mittwoch schreiben, aber ich konnte nichts schreiben, denn ich war ja im Bogentraining. Als wir fertig waren, gingen wir in die Hausaufgabenzeit. Endlich waren wir alle mit Hausaufgaben fertig und gingen zum Mittagessen. Es gab Hühnchen, Kroketten, Kartoffelecken und Kartoffelsalat, insgesamt alles sehr lecker. Danach fuhren wir nach Titisee-Neustadt. Wir machten eine Art Gruppe, meine war Lars, Karim und ich. Wir fuhren X-Tube und zwar zu dritt in einem Dreierreifen. Ich glaube, wir hatten alle einen sehr tollen Tag, auch Lars fand den Schwimmbadtag sehr toll. Und dann fuhren Karim, Josef und ich auch zu dritt die X-Tube. Josef hat einen auf Pirat gemacht. Karim und ich haben sehr gelacht. Am Ende waren wir alle sehr müde.

Autor: Dieter Ebernau M.A., Dipl. Sozialpädagoge (FH), Nachbarschaftswerk e.V.

Zweiter Fachtag von Zukunft-W

Am Freitag, den 19. April 2013 fand in den Räumen der Adolf-Reichwein-Schule von 14.30 bis 17.30 Uhr der zweite Fachtag von Zukunft-W statt. Die Arbeitsgruppe von Zukunft-W (Gerhard Rüffer, Joachim Maier, Mathias Staenke, Sara Sattler, Stefan Glimsche, Sylvia Bohn) hat alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Einrichtungen eingeladen, um gemeinsam Zukunft-W genauer kennen zu lernen und Möglichkeiten aufzuzeigen bzw. gemeinsam zu erarbeiten, wie man sich am Netzwerkprojekt beteiligen kann. Der Fachtag wurde durch einen spannenden Gastvortrag von Prof. Dr. Pirnay-Dummer, der im ersten Projektjahr das Projekt begleitete, eingeführt.

Danach folgte ein Impulsvortrag von Herrn Walter (aktuelle Prozessbegleitung) zur Technologie Moodle, welche als zentrale Kommunikations- und Koordinationsplattform der Arbeitsgruppe genutzt wird. Diese bringt einige Vorteile mit sich, um optimal gemeinsam zusammen zu arbeiten und den Fachaustausch der Mitarbeiter zu fördern.

Zukunft-W will dadurch weitere Mitarbeiter anregen, sich beim Projekt bzw. auf der Plattform Moodle zu beteiligen, da für das kommende Jahr geplant wurde eine Mitarbeiter- und eine Materialdatenbank über diese Technologie zu entwickeln. Durch jedes weitere Mitglied im Projekt steigert sich nicht nur der Nutzen der Plattform sondern vor allem auch der Mehrwert des Netzwerks für die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen im Stadtteil. Außerdem wird dadurch der Netzwerkgedanke im Stadtteil gefördert und durch den intensiveren Austausch über aktuellen Themen im Stadtteil sowie Nutzung der Datenbanken sollen dazu dienen, dass Kinder und Jugendliche schneller und bestmöglich betreut und unterstützt werden können.

Nach dem ersten inhaltlichen Teil des Fachtags folgte eine Pause, in welcher man sich mit Kaffee und Kuchen stärken, sowie sich über die Inhalte nochmal austauschen bzw. an die Arbeitsgruppe von Zukunft-W gezielt Fragen zum Projekt stellen konnte.

Der zweite Teil des Fachtags beinhaltete einen Austausch im Plenum. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops hatten die Aufgabe zunächst in Teams Fragen zu beantworten, welche sich auf die entwickelte Konzeption von Zukunft-W und Änderungswünsche bezog. Im Anschluss sollte gemeinsam ein möglicher Nutzen erarbeitet und aufgezeigt werden, welcher sich für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ergeben könnte, wenn sie sich am Projekt beteiligen. Die letzte Aufgabe bezog sich darauf, unterschiedliche Beteiligungsmöglichkeiten am Projekt zu nennen, welche die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für sich in ihrer Arbeit bzw. ihrer Einrichtung erkennen.

Die Ergebnisse wurden gemeinsam im Plenum diskutiert und gesammelt. Zum einen wurde der Wunsch nach den Datenbanken (speziell die Mitarbeiterdatenbank mit Fotos und Aufgaben- bzw. Kompetenzbereich) mehrfach betont, damit sich auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen besser kennen und wissen, an wen sie sich bei unterschiedlichen Anliegen wenden können. Auch  der Netzwerkgedanke war vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wichtig, damit zum einen ein Zusammenschluss aller Einrichtungen besteht, man sich gegenseitig unterstützt und sinnvoll zusammenarbeiten kann, mit dem Ziel, eine gemeinsame Vision (pädagogische Haltung) zu entwickeln. Im Hinblick auf die Ganztagsschule spielt der Netzwerkgedanke ebenfalls eine wichtige Rolle, da dieses Projekt mit den Einrichtungen gemeinsam umgesetzt werden soll. Des Weiteren wurde auch die Relevanz des Fachaustauschs deutlich, damit Wissen und Erfahrungen ausgetauscht und verteilt wird (auch gezielt über Moodle). Durch all die genannten Aspekte und eine effektivere Koordination können die Kinder und Jugendlichen im Stadt-teil besser begleitet werden.

Die Arbeitsgruppe von Zukunft-W bedankt sich herzlich für zahlreiches Erscheinen und die tollen Ergebnisse, die im Workshop entstanden sind!

Autorin: Elsa K. Dahlhausen, Prozessbegleitung Zukunft-W

Projektwoche mit der Adolf-Reichwein-Schule vom 23.- 26.04.2013

In der Woche vom 23  bis zum 26 April 2013 fanden im Rahmen der Projektwoche der Adolf-Reichwein-Schule drei Projektgruppen auf dem Abenteuerspielplatz statt. Im Reitbereich trafen sich einige  pferdebegeisterte Kinder und putzen und striegelten die Pferde und den Esel um im Anschluss eine verdiente Runde auf dem Rücken der Ponys zu reiten.
Bei den Ziegen und Schafen wurde Wolle gefilzt, Schafe gestreichelt und bei ausgiebigen Spaziergängen spannende Beobachtungen gemacht. Die Kinder konnten über einen ganzen Vormittag den geduldigen Tieren  nahe sein und viel über sie erfahren.

Im Hüttenbereich ging es vier Tage um das Thema  Feuer. Zu Beginn durften die Kinder versuchen, selbst ein Feuer zu entfachen. Das war schwieriger, als die meisten gedacht hatten und brauchte einige Versuche, bis auf dem Feuer eine tolle Gemüsesuppe gekocht werden konnte. An den anderen Tagen gingen die Schüler der Frage nach, wie in früheren Zeiten ein Feuer angezündet wurde, als es noch keine Streichhölzer oder Feuerzeuge  gab. Hier wurden mit Feuerstein, Feuerschläger, Zunder und Birkenrinde tolle Versuche unternommen und am Ende brannte jedes Feuer. Ein toller Erfolg für alle! Abschließend wurde auf dem Feuer gegrillt oder selbstgemachte Kartoffelpuffer zubereitet und gemeinsam verspeist. In dieser Woche fand ein weiteres Beispiel einer sehr gelungenen Kooperation zwischen Schule und der offenen Kinder- und Jugendarbeit statt. Auf ein Neues!

Autor: Gerhard Rüffer, Leiter des Abenteuerspielplatzes Freiburg

Unser Netz für Kinder und Jugendliche in Weingarten