Kategorie-Archiv: Adolf-Reichwein-Schule

Erstklässler der Adolf-Reichwein-Schule mit Sicherheitswesten ausgestattet

Am 20. September 2012 wurden die kostenlosen, leuchtend gelben Sicherheitswesten von einem radelnden Postboten gebracht. Vertreter der ADAC-Stiftung „Gelber Engel“, der Deutschen Post und  der Bild-Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“ und Bild hilft e.V. verteilten die Westen an die 96 Erstklässler, die diese freudig in Empfang nahmen. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich dabei auch über einige besondere Gäste freuen: Johannes Flum, Max Kruse und das Füchsle vom Sportclub Freiburg halfen nicht nur beim Auspacken, sondern verteilten auch eifrig Autogramme an die Kinder.

Die Sicherheitswesten sind besonders in den Monaten wichtig, in denen es zum morgendlichen Schulbeginn noch dunkel ist: Die Westen sind so groß, dass sie auch über dicke Winterkleidung angezogen werden können. So sind die Schülerinnen und Schüler schon von weitem sichtbar. Auf diesem Wege appellieren wir auch an die Autofahrer, auf Kinder im Straßenverkehr besondere Rücksicht zu nehmen: sie können Entfernungen noch nicht richtig einschätzen und Gefahrensituationen nicht frühzeitig erkennen.

Autor: Johannes Schubert, Adolf-Reichwein-Schule

Junge Freiburger packten in den Projekttagen an

Am ersten Tag stellten wir unter der fachkundigen Anleitung von Monika Borodko-Schmidt von der Aktion „Freiburg packt an“ und der tatkräftigen Mithilfe von Haruna aus Japan Insektenhotels für Ohrwürmer (bemalte Tontöpfchen mit einem Büschel Heu) und Wildbienen (mit Bambus und Schilf gefüllte Konservenbüchsen) her und hängten sie im Schulgarten auf.


Am zweiten Tag zeigte und erklärte uns Haruna im Seepark alles Wissenswerte über den Japanischen Garten. Japanische Gärten dienen nur der Ruhe und Entspannung und sind kleine Nachbildungen der Natur, es gibt dort keine geraden Linien. Leider fiel noch kein Wasser über den Wasserfall. Nach der Rückkehr in die Schule säuberten wir den Schulparkplatz.


Der dritte Tag führte uns zum Waldsee. Dort sammelten wir unter der Anleitung von Gisela Friederich die Kröten aus den hinter dem Krötenzaun in die Erde eingelassenen Eimern (getrennt nach Pärchen und einzelnen Männchen), zählten sie, setzten die Pärchen in den Waldsee zum Laichen und trugen die Männchen wieder in den Wald zurück.
Dazu schrieb Benjamin aus der Klasse 4 b: Vor zehn Jahren wurde beim Waldsee die Straße gesperrt und es wurden grüne Zäune gebaut, weil die Kröten immer von Autos überfahren wurden. Wir haben die Pärchen in den See geschickt und die Einzelgänger in den Wald gebracht.


Am vierten und letzten Tag ebneten wir die Maulwurfshügel im Dietenbachpark ein.
Maryam aus der Familienklasse schrieb dazu: Wir gingen mit Frau Kaiser, Moni und Haruna am Freitag zum Dietenbachpark, um die Maulwurfshügel platt zu kriegen. Es war viel Arbeit, aber es hat sich gelohnt. Es waren bestimmt über 100 Maulwurfshügel. Es war anstrengend.
Aaliyah aus der Klasse 4 b schrieb: Am Freitag haben wir Maulwurfshügel platt gemacht. Das machte den Maulwürfen nichts aus. Wir haben das gemacht, damit der Rasenmäher besser arbeiten kann. Es war sehr anstrengend. Maryam und ich haben es zusammen gemacht. Sie hat die Erde locker gemacht und ich habe sie gerecht.
Ein herzliches Dankeschön an die Eltern, die uns begleitet haben!!

Autorin: Gabi Kaiser, Lehrerin an der Adolf-Reichwein-Schule

Besuch der Klasse 3c im Martha-Fackler-Heim

Für die Kinder der Klasse 3 c ist es von Beginn ihrer Schulzeit an eine schöne Selbstverständlichkeit von Zeit zu Zeit einen Besuch bei den alten Menschen im Martha-Fackler-Heim zu machen – vor allem vor den großen Festen wie Weihnachten und Ostern, manchmal aber auch zu St. Martin oder Fastnacht.
Der letzte Besuch fand kurz vor den Weihnachtsferien statt. Die Kinder führten den Senioren ein Krippenspiel vor, sangen und spielten für sie und beschenkten sie mit Weihnachts- und Neujahrswünschen auf selbst gebastelten Karten. Danach durften sie zur Belohnung in einen großen Nikolausstiefel voller Süßigkeiten greifen.
Diese Begegnungen zwischen Alt und Jung bringen immer viel Freude, bei manchen alten Menschen kommt durch die Erinnerung an die weit zurückliegende eigene Kindheit hin und wieder auch ein bisschen Wehmut auf.

Autorin: Gabi Kaiser, Lehrerin an der Adolf-Reichwein-Schule

Frau Bohn nun offiziell Schulleiterin der Adolf-Reichwein-Schule

Seit 1. Dezember 2011 ist es nun amtlich: Sylvia Bohn ist Schulleiterin des Schulverbunds Adolf-Reichwein-Schule. Das Kollegium der Grundschule und Schule für Erziehungshilfe feierte zusammen mit dem Schulamt, der Stadt Freiburg, den Vertretern aus der Elternschaft und vielen Gästen aus dem Stadtteil und aus der Schullandschaft seine neue Rektorin.
Frau Bohn ist seit 11 Jahren Lehrerin an der Adolf-Reichwein-Schule und hat bereits seit einem Jahr das Amt der Schulleitung kommissarisch übernommen. Davor war sie kommissarische Konrektorin, so dass Schulverwaltung für sie kein unbekanntes Thema ist. Die bereits aufgebauten Kontakte zu anderen Schulleitungen, den Entscheidungsträgern von Stadt und Schulamt sowie zu Zukunft-W bilden für Frau Bohn ein tragfähiges Netzwerk.
Nach den feierlichen Ansprachen dankte Frau Bohn für die gute Zusammenarbeit im Kollegium und mit den Partnern, bevor sie das Buffet eröffnete und der Abend gemütlich ausklang.
Wir wünschen Frau Bohn viel Geschick und Durchhaltevermögen auf dem Weg zu den vielen Projekten, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen: Neben der Überarbeitung der Sprachförderkonzeption für Kinder mit Migrationshintergrund und dem Neubau für die offene Ganztagsschule sind es die vielen kleinen Aufgaben im Schulalltag, die Frau Bohn täglich zu bewältigen hat. Alles Gute!


Frau Link und Frau Timm (li.) vom Staatlichen Schulamt gratulieren Frau Bohn (re.) zur Amtseinführung.

Autor: Johanne Schubert, Adolf-Reichwein-Schule

Projektwoche an der Adolf-Reichwein-Schule

Vom 5. bis 8. Juli fanden an der Adolf-Reichwein-Schule die jährlichen Projekttage statt. Alle Schüler der Klassen 1 bis 4 durften aus 13 Projektangeboten wählen, so entstanden bunt gemischte Gruppen von Jungen und Mädchen aus allen vier Klassenstufen.

Dieses Jahr konnten die Schüler zum ersten Mal auch das Angebot einer Mutter wählen, die mit ihren Schülern den familieneigenen Kleingarten an der Dreisam zum Abenteuer-Gelände erklärt hat. Die Lehrerinnen und Lehrer boten viele verschiedene Projekte an, die den unterschiedlichen Stärken der Schülerinnen und Schüler entgegenkamen: Mosaik-Kunstwerke aus Müll herstellen, Windspiele basteln, den Abenteuerspielplatz erobern, Burgruinen erwandern, LandArt-Kunst herstellen, Hütten im Wald bauen, Phantasiewelten in Guckkästen basteln, alte Spiele kennen lernen, Sportabzeichen erwerben, den Bärentanz lernen, bunte Häuser und Städte aus Verpackungen bauen und Theater spielen.

Die Lehrer wurden in den Gruppen von Eltern unterstützt, die ihre Hilfe angeboten hatten. So genossen die Kinder eine intensive Betreuung, die im Schulalltag nicht so zu gestalten ist. Herzlichen Dank an dieser Stelle an unsere hilfsbereiten Mütter und Väter.


Am Freitag hatten die Eltern die Möglichkeit, die Ergebnisse der Projekttage in der Schule anzuschauen. In der Turnhalle wurde der einstudierte Bärentanz und das Theaterstück präsentiert, die Schülerinnen und Schüler konnten durch die Klassenzimmer gehen und die Ausstellungen der anderen Kinder anschauen. Ein kleines Quiz als Laufzettel führte die Kinder an die Stationen. Erstmals wurde ein Rap von einer Mädchen-Gruppe aufgeführt, der ein Jahr lang von Herrn Heil, Freiburger Jazzkongress (http://jazzkongress.de/) vorbereitet wurde.

Nach einem Abschluss in den Projektgruppen durften die Schülerinnen und Schüler ihre Kunstwerke mitnehmen – bis auf die Papageien aus Müllmosaik die in Zusammenarbeit mit dem Künstler Heinz Soucek (http://www.heinzsoucek.de/) entstanden sind: Diese werden zugunsten krebskranker Kinder versteigert, siehe auch: http://www.heinzsoucek.de/Aktion/Papageienherz/Papageienherz.html.


Autor: Johannes Schubert, Adolf-Reichwein-Schule

Buntes Faschingstreiben in der Adolf-Reichwein-Schule

Wie jedes Jahr freuten sich die Kinder der Adolf-Reichwein-Schule auf den letzten Schultag vor den Faschingsferien, denn an diesem Tag wird natürlich Fasching gefeiert. Alle kommen verkleidet, die Schultasche bleibt zuhause oder wird gefüllt mit Süßigkeiten und Fachingsmusik. Doch dieses Mal war etwas anders als sonst. Schon am frühen Morgen, das Thermometer zeigte gerade mal 2 Grad plus, wuselten witzig verkleidete Erwachsene auf dem Schulhof herum und bauten wundersame Dinge auf.

Schaute man genau hin, so erkannte man unter den Verkleidungen Akki Müller vom Jugendzentrum, Gerd Rueffer vom Abenteuerspielplatz, Veronika Schelzig von der Spieloffensive, und vom NBW Frau Eifler und Frau Vogt sowie viele weitere Helfershände aus den Einrichtungen vom Kindernetz Weingarten. So waren ja auch fast alle Einrichtungen von Zukunft-W auf dem Pausenhof der Schule versammelt. Und was passierte denn da genau? Witzige Spiele wurden aufgebaut, damit die Kinder Fasching in der Adolf-Reichwein-Schule mal ganz anders erleben konnten.


So wurde lustig mit einem an den Fuß gebundenen Luftballon zu lauter Faschingsmusik getanzt, Kräfte gemessen beim Seil ziehen, Geschicklichkeit bewiesen beim Schnurspiel, Schokoküsse im Wettbewerb, ohne die Hände zu benutzen, verschlungen und gemeinsam mit langen Holzstäben versucht, Luftballons schnell und gezielt zum Platzen zu bringen. Das war ein lustiges Miteinander.

Über 300 Kinder gingen mit ihrer Klasse von Station zu Station, um alle Spiele auszuprobieren und waren trotz Kälte begeistert bei der Sache. In den Klassenzimmern wurde dann noch im kleinen Kreis weiter gefeiert, getanzt, gegessen und natürlich viele witzige Fotos gemacht. Am Ende, um Punkt 11.11 Uhr, schallte über die Sprechanlage der Schule laute Faschingsmusik, die alle Kinder zu einer Abschiedspolonaise aufrief.

Fröhlich singend und tanzend, Hände an den Schultern des Vordermannes, verließen die Kinder das Schulgebäude. Zurück blieben die fleißigen Helfer vom Kindernetz Weingarten und alle Lehrer und Lehrerinnen, um im Lehrerzimmer noch gemeinsam eine Faschingssuppe zu löffeln. Ein rundum gelungenes Faschingsfest und ein schöner Beitrag für und von Zukunft-W.

Autorin: Sylvia Bohn, Komm. Schulleiterin der Adolf-Reichwein-Schule

Bunte Einschulung mit neuen T-Shirts für die Schüler der Adolf-Reichwein-Schule

Pünktlich zur Begrüßung der neuen Erstklässler konnte der Schulchor der Adolf-Reichwein-Schule unter der Leitung von Frau Ketley die neuen Schul-T-Shirts präsentieren. Die Idee hatte der Schülerrat, der die Anregungen vom Chor und anderen Mannschaften der Schule aufnahm. Nach kurzer Beratung einigten sich die Schülersprecher, dass Flitzi, das Schulmaskottchen die T-Shirts schmücken soll.

Mit einer großzügigen Spende der Fontante-Apotheke und der Hilfe von Frau Boulanger stand der Realisierung nichts mehr im Wege. Die T-Shirts können auch im Sekretariat erworben werden.

Zur Einschulung konnten sich die über 90 Schulanfänger auch über einen Tanz und Gedichte der Schüler der zweiten Klassen freuen. Frau Bärwaldt, Schulleiterin der Adolf-Reichwein-Schule, begrüßte die Erstklässler und ihre Eltern.

Frau Hecker-Natt, Frau Zieris, Frau Akapo und Frau Wendt, die Klassenlehrerinnen, hatten für ihre neuen Schüler farbige Luftballons vorbereitet, so dass diese ihre Lehrerin und ihre Mitschüler schnell finden konnten.

Ohne die schweren Schultüten machten sich die Schüler auf den Weg ins Klassenzimmer und hatten kurz darauf schon ihre erste Unterrichtsstunde. Die Eltern warteten zusammen mit der Schultüte in der Aula und wurden mit Kaffee, Sekt, Saft, Kuchen und Brezeln versorgt. Nicht nur die Schüler waren froh, ihren Eltern beim nächsten Gongschlag von ihrer ersten Schulstunde zu erzählen, denn auch für die Eltern war der Tag sehr aufregend.

Im ersten Schuljahr werden die ersten Klassen stundenweise auch von einer Sonderschullehrerin begleitet, um allen Schülern einen reibungslosen Start in ihre Schulzeit zu bereiten. Dieses besondere Konzept wird durch den Schulverbund von Grundschule und Schule für Erziehungshilfe ermöglicht, so dass inklusive Bildungsangebote gemacht werden können.

Wir wünschen allen Schülern und Eltern ein gutes Schuljahr 2010/2011.

Autor: Johannes Schubert, Adolf-Reichwein-Schule