Alle Beiträge von Redaktion Zukunft-W

Video- Projekt in Kooperation mit der Kubus³ Projektwerkstatt Freiburg

Im Rahmen des Projektes „Stärken vor Ort“ standen der Projektwerkstatt Kubus³ Gelder für ein Videoprojekt zur Verfügung, welches in Kooperation mit einer im Stadtteil Weingarten bestehenden Einrichtung durchgeführt werden soll. Der Filmemacher TomBen Guischard und Thomas Zehe von Kubus³ kamen im Frühjahr 2010 auf uns zu und besprachen mit uns die Rahmen bedingen des Projektes. Schnell konnte eine Clique gefunden werden, die sich für dieses Projekt interessierte. 13 männliche Jugendliche im Alter von 12-17 Jahren (arabisch- und türkischstämmig) arbeiteten von April bis November 2009 mit Unterstützung von den beiden Filmemachern TomBen Guischard und Thorsten Winsel an der Erstellung eines Kurzvideos, der Ende November in der Projektwerkstatt Kubus³ präsentiert wurde. Der  „Stärken vor Ort“ – Titel  lautet zunächst „My Space- Your Space“- Die Jugendlichen durften „ihren“ Stadtteil Weingarten präsentieren, ihre Lebensumstände beschreiben und andere Menschen aus Freiburg befragen, wie diese über Weingarten denken. Der Film bekam schließlich den Titel „Dort Deutscher- Hier Fremder“. Die Jugendlichen führten selber Regie, waren für die Kameraführung und die Interviews eigenverantwortlich.

In einem weiteren Workshop in den Sommerferien, wurde unter Anleitung von den Filmemachern, der Film fertig gestellt. Einer der älteren Jugendliche stellte den Film bei der Plattform „YouTube“ ein. Innerhalb der ersten Wochen wurde der Film mehr als 10.000x  abgerufen. Weiter wurde der Film beim Deutschen Videowettbewerb und dem SchülereFilmForum 2011 eingereicht. Am 1.April wurde „Dort Deutscher- Hier Fremder“ als Beitrag tatsächlich im kommunalen Kino, während dem SchülerFilmForum gezeigt. Nach anfänglicher Skepsis der Jugendlichen, fand innerhalb kürzester Zeit eine hohe Identifikation mit diesem Projekt statt, welches insgesamt in seiner Umsetzung als sehr gelungen bezeichnet werden kann.

Autorin: Lydia Kissel, Sozialarbeiterin im Kinder- und Jugendzentrum Weingarten

Buntes Faschingstreiben in der Adolf-Reichwein-Schule

Wie jedes Jahr freuten sich die Kinder der Adolf-Reichwein-Schule auf den letzten Schultag vor den Faschingsferien, denn an diesem Tag wird natürlich Fasching gefeiert. Alle kommen verkleidet, die Schultasche bleibt zuhause oder wird gefüllt mit Süßigkeiten und Fachingsmusik. Doch dieses Mal war etwas anders als sonst. Schon am frühen Morgen, das Thermometer zeigte gerade mal 2 Grad plus, wuselten witzig verkleidete Erwachsene auf dem Schulhof herum und bauten wundersame Dinge auf.

Schaute man genau hin, so erkannte man unter den Verkleidungen Akki Müller vom Jugendzentrum, Gerd Rueffer vom Abenteuerspielplatz, Veronika Schelzig von der Spieloffensive, und vom NBW Frau Eifler und Frau Vogt sowie viele weitere Helfershände aus den Einrichtungen vom Kindernetz Weingarten. So waren ja auch fast alle Einrichtungen von Zukunft-W auf dem Pausenhof der Schule versammelt. Und was passierte denn da genau? Witzige Spiele wurden aufgebaut, damit die Kinder Fasching in der Adolf-Reichwein-Schule mal ganz anders erleben konnten.


So wurde lustig mit einem an den Fuß gebundenen Luftballon zu lauter Faschingsmusik getanzt, Kräfte gemessen beim Seil ziehen, Geschicklichkeit bewiesen beim Schnurspiel, Schokoküsse im Wettbewerb, ohne die Hände zu benutzen, verschlungen und gemeinsam mit langen Holzstäben versucht, Luftballons schnell und gezielt zum Platzen zu bringen. Das war ein lustiges Miteinander.

Über 300 Kinder gingen mit ihrer Klasse von Station zu Station, um alle Spiele auszuprobieren und waren trotz Kälte begeistert bei der Sache. In den Klassenzimmern wurde dann noch im kleinen Kreis weiter gefeiert, getanzt, gegessen und natürlich viele witzige Fotos gemacht. Am Ende, um Punkt 11.11 Uhr, schallte über die Sprechanlage der Schule laute Faschingsmusik, die alle Kinder zu einer Abschiedspolonaise aufrief.

Fröhlich singend und tanzend, Hände an den Schultern des Vordermannes, verließen die Kinder das Schulgebäude. Zurück blieben die fleißigen Helfer vom Kindernetz Weingarten und alle Lehrer und Lehrerinnen, um im Lehrerzimmer noch gemeinsam eine Faschingssuppe zu löffeln. Ein rundum gelungenes Faschingsfest und ein schöner Beitrag für und von Zukunft-W.

Autorin: Sylvia Bohn, Komm. Schulleiterin der Adolf-Reichwein-Schule

„Verbesserung von Bildungschancen“ – alltägliche individuelle Lernförderung im Nachbarschaftswerk

32 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 5 – 11 besuchen nachmittags regelmäßig die Lernfördergruppen des Nachbarschaftswerks. Sie kommen momentan aus 7 Nationen und besuchen unterschiedlichste Schularten (Förder-, Haupt-, Realschule und Gymnasium). Gut die Hälfte dieser Schüler gehört der ethnischen Minderheit der Sinti an.

Ergänzend zur Hausaufgabenbegleitung wird  gezielte Unterstützung für Tests, für die Vorbereitung von Referaten, Präsentationen, Hausarbeiten oder für Prüfungen angeboten. Neben den Prüfungsvorbereitungen werden die Schüler auch auf der Suche nach einem Platz an einer weiterführenden Schule oder bei ihrer Bewerbung um einen Ausbildungsplatz beraten und unterstützt.


Durch die Individuelle Lernförderung – ein weiteres Angebot des Nachbarschaftswerks – wird Schülern gezielt Nachhilfe in Mathematik und naturwissenschaftlichen Fächern gegeben. Eine russische Grundschülerin erhält regelmäßig Unterstützung mit Schwerpunkt Sprachförderung. Ein weiterer Schüler bekommt Unterstützung zur Stabilisierung seines Ausbildungsverhältnisses.
In den Lernfördergruppen stehen die Vermittlung von Lerninhalten, die Aneignung eigener Lernstrukturen sowie die Förderung von eigenständigem, selbstorganisiertem Lernen im Fordergrund. Den Kindern  und Jugendlichen stehen dazu gezielte Lernunterlagen zur Verfügung, wie auch der Zugang zum Computerraum.  Der Kontakt und die Zusammenarbeit mit den Eltern, den Lehrern und den Schulsozialarbeitern, sowie gegebenenfalls mit den Familienhelfern tragen dazu bei, eine bestmögliche Schullaufbahn zu ermöglichen.


Neben den Möglichkeiten zur Verbesserung der schulischen Entwicklung wird ein intensiver interkultureller Austausch ermöglicht und soziale Kompetenz sowie Konfliktfähigkeit durch den täglichen Umgang miteinander gefördert. In dem anschließenden Freizeitangebot können auch Themen, die weit über den schulischen Bereich hinausgehen, zum Tragen kommen und bearbeitet werden.
Die Lernfördergruppen werden unter der Leitung von einem Dipl. Pädagogen und einer Sozialarbeiterin durchgeführt. Sie werden durch Studenten, Praktikanten und Zivildienstleistende unterstützt und finden  jeweils Montags bis Donnerstags von 13.30 – 16.30 Uhr statt.


Als Ergänzung im Rahmen der Angebote zur Verbesserung der Bildungschancen gibt es für Kinder und Jugendliche dann noch die Möglichkeit, sich in den Ferien zum Ferien-Lern-Camp anzumelden um dort vormittags intensiv in Kleingruppen zu üben und zu lernen und am Nachmittag an interessanten, erlebnispädagogisch ausgerichteten Freizeitangeboten teilzunehmen.

Autorin: Katja Eifler, Sozialarbeiterin, Nachbarschaftswerk e.V.

Zukunft-W – Ein Netzwerk entsteht

Im Film Zukunft-W ein Netzwerk entsteht, handelt es sich um die Geschichte und Dokumentation verschiedenster sozialer Einrichtungen, deren Symbiose und Synergieeffekte sich positiv auf die Bewohnerinnen und Bewohner des (noch) speziellen Quartiers auswirken. Die Kommunikation untereinander und die Mit(einander)arbeit fördert das Gesamtbild des Quartiers und birgt die Chance der schnellen Hilfe, der besonderen Angebotsentwicklung, der sicheren Aufgabenbereichsabgrenzung und Ergänzung in verschiedenen Handlungsfeldern der sozialen Arbeit im Stadtteil.

Beschreibung von Ingo Heckwolf

Geisterbahn „Schloss der Geister“ im Spielturm

Alle Jahre wieder- und immer grusliger! Zu Halloween fand wieder eine Geisterbahn im Spielturm der Spieloffensive, Krozinger Str.80, statt. An zwei Tagen gruselten sich mehr als 100 BesucherInnen aus dem Stadtteil in unserem „Gruselschloss“. Lebendige Bilder, Spinnweben, weiße Frauen, Geister, Nebel, … die unheimliche Atmosphäre hatten MitarbeiterInnen der Spieloffensive gemeinsam mit Jugendlichen, Mädchen aus der Mädchengruppe, Ehrenamtlichen und fleißigen Helfern vom Abenteuerspielplatz geschaffen. Oben drauf gab es noch eine unheimliche Tanz-Vorführung in unserer als Gruft verkleideten Werkstatt. Stella Hetzel (16) hatte dafür eigens einen Tanz mit der Mädchengruppe eingeübt.


Welchen pädagogischen Sinn hat eine Geisterbahn zu Halloween, mag sich mancher Skeptiker fragen. Nun, dieser Skepsis sei die große Freude und das Engagement der Kinder und Jugendlichen entgegen gesetzt, die jedes Jahr schon vor den Sommerferien nach unserer Geisterbahn fragen. Alle wollen mithelfen, was in der Anzahl der InteressentInnen gar nicht zu bewerkstelligen ist. Ideen werden geschmiedet, Kostüme gebastelt, es wird fleißig geprobt. Und ist es dann soweit, sind die Mitwirkenden hoch konzentriert bei der Sache.


Es ist dabei spannend zu beobachten, was passiert, wenn die Kinder tatsächlich mal andere erschrecken dürfen. Pädagogisch betreut lernen sie eigene Hemmschwellen und die Grenzen der anderen kennen. Dabei ist der Spaß aber keinesfalls einseitig: Werden die kostenfreien Eintrittskarten verteilt, ist der Ansturm sozusagen vorprogrammiert, und die kleinen BesucherInnen haben eigenen Berichten zu Folge sogar Bauchweh vor Vorfreude. Auch so manches Elternteil wird vom Fieber der Kinder angesteckt und steht voller Vorfreude mit in der Schlange.


Dieses Highlight scheint uns dann doch einen festen Platz im Jahresplan verdient zu haben – und ganz in diesem Sinne warten alle schon gespannt aufs nächste Halloween.


Als Feste und Feiern im Jahreskreis sind bei der Spieloffensive außerdem Aktionen in der Weihnachtszeit fest installiert, z.B. gemeinsam Adventskränze binden und der Besuch des Nikolaus. Gemeinsam mit dem Kindernetz Weingarten kommen Ausflüge und Veranstaltungen zu Fastnacht, Ostern und St. Martin zum regelmäßigen Programm hinzu.

Autorin: Veronika Schelzig, Diplom Sozialpädagogin, Leiterin der Spieloffensive, Form Weingarten 2000 e.V.

40 Jahre Kinder- und Jugendzentrum Weingarten

Seit vier Jahrzehnten ist das Kinder- und Jugendzentrum Weingarten eine Institution, die verlässliche soziale Arbeit bedürfnisorientiert für die Kinder und Jugendliche im Stadtteil leistet und so schon einige Generationen auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden begleitet hat.

Dies war am 17. Oktober Anlass, den runden Geburtstag der Einrichtung, die in ökumenischer Trägerschaft der St. Andreas Gemeinde sowie des Diakonieverein der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde arbeitet, zu feiern. Besonders wurde der Tag auch dadurch, dass die Pfarrgemeinde Südwest zu der die Dietrich-Bonhoeffer-Kirche gehört, an diesem Tag auch die feierliche Einführung ihrer neuen Pfarrerin Angelika Büchelin feierte. So konnten die Gemeinde und das Kinder- und Jugendzentrum über den ganzen Tag verteilt ein interessantes, unterhaltsames und feierliches Programm anbieten.

Bereits um 11 Uhr begann der Tag mit einem Rückblick auf 40 Jahre Kinder- und Jugendzentrum Weingarten durch die ehemalige Leiterin Christa Leypoldt-Hartwig. Es folgte einen Überblick mit vielen Bildern über die aktuellen Angebote und Aktionen durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das anschließende internationale Buffet, zu dem die Gäste eingeladen waren, wurde von den Frauen des Nachbarschaftstreffs, welches auch zum Kinder- und Jugendzentrum gehört,  mit Speisen aus ihrer Heimat bestückt.

Schon während des Mittagessens konnten sich die Gäste von den vielen Möglichkeiten überzeugen, die das Haus seinen Besucherinnen und Besucher tagtäglich bietet: Die Tonwerkstatt und der Tanzraum waren ebenso geöffnet, wie die Bücherei, in der Geschichten für die kleinsten Besucher vorgelesen wurden. Auch das Wetter hatte ein Einsehen, sodass die vielen Spielangebote, die im Hof vom „Weingartener Wägele“ aufgebaut wurden rege genutzt werden konnten. Eine besondere Attraktion war der Auftritt von Clown Akki, der nicht nur die Kinder begeisterte.


Ernster wurde es bei der Vorführung des Films „my space your space“, der in Interviews davon erzählt, wie Bürger von Freiburg den Stadtteil Weingarten sehen und welche Vorurteile über den Stadtteil grassieren. Das Publikum nutzte die Chance, nach dem Film mit dem Regisseur Tom Benn und den Jugendlichen, die die Interviews geführt hatten, engagiert zu diskutieren.

Am Nachmittag begann dann der offiziellere Teil des Festtages mit dem Empfang für Angelika Büchelin, die bereits seit Anfang September als neue Pfarrerin in dem von der Gemeinde und dem Kinder- und Jugendzentrum gemeinsam genutztem Haus arbeitet. Zahlreiche Redner hoben in ihren Grußworten diese Besonderheit hervor.

Den Abschluss des Tages bildete der Gottesdienst in dem Dekan Markus Engelhardt die Einführung der Pfarrerin Büchelin in die Gemeinde vollzog.

Die Vielseitigkeit dieses Tages war ein Abbild dessen, was täglich in Weingarten geschieht. Die an der Lebenswelt der Kinder- und Jugendlichen orientierte Arbeit des Kinder- und Jugendzentrums, die die ihre Anliegen und Bedürfnisse ihrer Schützlinge nicht aus dem Blick lässt und so seit 40 Jahren in diesem Stadtteil ein fester Bestandteil der sozialen Arbeit ist.

Autorin: Karin Seebacher, Erzieherin und Kinderpflegerin, Leitung Kinder- und Jugendzentrum Weingarten

Bunte Einschulung mit neuen T-Shirts für die Schüler der Adolf-Reichwein-Schule

Pünktlich zur Begrüßung der neuen Erstklässler konnte der Schulchor der Adolf-Reichwein-Schule unter der Leitung von Frau Ketley die neuen Schul-T-Shirts präsentieren. Die Idee hatte der Schülerrat, der die Anregungen vom Chor und anderen Mannschaften der Schule aufnahm. Nach kurzer Beratung einigten sich die Schülersprecher, dass Flitzi, das Schulmaskottchen die T-Shirts schmücken soll.

Mit einer großzügigen Spende der Fontante-Apotheke und der Hilfe von Frau Boulanger stand der Realisierung nichts mehr im Wege. Die T-Shirts können auch im Sekretariat erworben werden.

Zur Einschulung konnten sich die über 90 Schulanfänger auch über einen Tanz und Gedichte der Schüler der zweiten Klassen freuen. Frau Bärwaldt, Schulleiterin der Adolf-Reichwein-Schule, begrüßte die Erstklässler und ihre Eltern.

Frau Hecker-Natt, Frau Zieris, Frau Akapo und Frau Wendt, die Klassenlehrerinnen, hatten für ihre neuen Schüler farbige Luftballons vorbereitet, so dass diese ihre Lehrerin und ihre Mitschüler schnell finden konnten.

Ohne die schweren Schultüten machten sich die Schüler auf den Weg ins Klassenzimmer und hatten kurz darauf schon ihre erste Unterrichtsstunde. Die Eltern warteten zusammen mit der Schultüte in der Aula und wurden mit Kaffee, Sekt, Saft, Kuchen und Brezeln versorgt. Nicht nur die Schüler waren froh, ihren Eltern beim nächsten Gongschlag von ihrer ersten Schulstunde zu erzählen, denn auch für die Eltern war der Tag sehr aufregend.

Im ersten Schuljahr werden die ersten Klassen stundenweise auch von einer Sonderschullehrerin begleitet, um allen Schülern einen reibungslosen Start in ihre Schulzeit zu bereiten. Dieses besondere Konzept wird durch den Schulverbund von Grundschule und Schule für Erziehungshilfe ermöglicht, so dass inklusive Bildungsangebote gemacht werden können.

Wir wünschen allen Schülern und Eltern ein gutes Schuljahr 2010/2011.

Autor: Johannes Schubert, Adolf-Reichwein-Schule

„Schaffe lerne“ ein Projekt zur Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen

Das Projekt „schaffe lerne“ wurde vor vier Jahren von den Mitarbeitern des Abenteuerspielplatzes ins Leben gerufen. Es wendet sich an Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen, vornehmlich von Hauptschulen. Ziel ist es, den jungen Menschen, die vor dem ersten Berufspraktikum in der 8. Klasse stehen, einen Einblick in einige  Berufsfelder zu gewähren. Die Schülerinnen und Schüler sollen so besser in der Lage sein, später gezielt einen Praktikumsplatz in einem Berufsfeld zu wählen, das ihnen auch wirklich liegt. So können während des Praktikums gute Erfahrungen in der Berufswelt gesammelt und erste Kontakte in einem potentiellen Lehrbetrieb geknüpft werden. Nach dem Projekt „schaffe lerne“ werden die Schüler von den Kollegen aus „erfolgreich in Ausbildung“ weiter begleitet.


Mögliche Berufsfelder sind: Bäckerei/ Konditorei, Koch, Gastronomie, Metall, Elektro, KFZ, Frisör oder Schreiner/ Zimmermann. Das interdisziplinäre Team besteht aus Pädagogen, die das Handwerk des entsprechenden Berufsfeldes selbst erlernt haben. Die Schülerinnen und Schüler können drei der genannten Berufsfelder erleben. Neben dem Reinschnuppern in die handwerklichen Berufe stehen auch angemessene Kleidung, Pünktlichkeit und das Reflektieren des eigenen Handelns im Vordergrund.
Das Projekt beginnt nach den Sommerferien und endet im April oder Mai des folgenden Jahres. Eine Klasse kommt sechs Mal an einem festen Tag in der Woche auf den Abenteuerspielplatz. Die Schülerinnen und Schüler gehen dann in den „Betrieb“. Dort wird so realitätsnah wie möglich die Arbeit ausgeführt. So bäckt z.B. die Bäckerei die Brötchen, die später im Restaurant serviert werden.


Unser Kooperationspartner, die „Schulprojektwerkstatt“, bietet für die Schulen, die bei „schaffe lerne“ mitmachen, sowohl ein Bewerbungstraining als auch Begleitung bei der Gründung einer Schülerfirma und andere wichtige Bausteine für das Thema Übergang von Schule in Beruf an.
Nach und nach wurden und werden auf dem Abenteuerspielplatz die strukturellen Bedingungen für das Projekt  weiter verbessert. So wurde in diesem Jahr z.B. die Bäckerei deutlich vergrößert und die Metallwerkstatt hat einen Schweißraum bekommen. Auch die stetige Erweiterung der verschiedenen Berufsfelder ist regelmäßig Thema der Planungsgruppe.

Autor:
Gerhard Rüffer, Diplom Sozialpädagoge/Betriebswirt, Abenteuerspielplatz Freiburg
Stadt Freiburg, Abt. II, Sozial- und Jugendamt

Tolle Momente und viel Spaß beim ersten Fest von Zukunft-W!

Bei fabelhaftem Wetter konnten sich Jung und Alt von dem vielseitigen Programm des Zukunftsfests in Weingarten überraschen lassen. Sowohl spielerische Aktivitäten wie Rutschen und Kistenklettern als auch Wettbewerbe im Malen oder Schmieden war für die Kinder und Jugendlichen geboten.

Jeder hatte so die Gelegenheit seine Wünsche bezüglich der Zukunft in Weingarten künstlerisch zu gestalten und sich aktiv am Projekt zu beteiligen. Zusätzlich hatte man die Möglichkeit in der aufgebauten Black-Box dazu ein Statement abzugeben und Wünsche in Form einer Videobotschaft zu äußern.


Zum weiteren Programm gehörte außerdem eine hervorragende Breakdance-Einlage von zwei Jungs aus dem Kinder-und Jugendzentrum.  Für die musikalische Umrahmung des Zukunftsfests sorgte unter anderem Rosano Reinhardt mit zwei unterhaltsamen Liedern.  Auch zwei phantastische Nachwuchs-DJs  haben den Besuchern eingeheizt. Die Backoffensive und der Verkauf von Kuchen und Getränken waren eine prima Gelegenheit zur Stärkung und für kleine Pausen zwischendurch.

Wer sich über die beteiligten Einrichtungen von Zukunft-W genauer informieren wollte, konnte sich einerseits die zahlreichen Info-Stellwände anschauen, andererseits auch direkt die Mitarbeiter der jeweiligen Einrichtung ansprechen und befragen.

Das Zukunftsfest war rundum ein gelungenes Event und hat uns allen sehr große Freude bereitet!

Vielen Dank auch an alle Helfer für die großartige Unterstützung. Wir freuen uns schon auf viele weitere Feste!

Autorin: Elsa K. Dahlhausen, Prozessbegleitung Zukunft-W

Zukunft-W lädt ein!

Am kommenden Samstag, dem 18. September 2010 findet von 14 bis 18 Uhr auf dem Schulhof der Adolf-Reichwein-Schule das Zukunftstfest von Zukunft-W statt!
Wir möchten hier die Gelegenheit nutzen unser Projekt den Kindern und Jugendlichen im Stadtteil und auch deren Eltern und Großeltern vorzustellen!
Auf dem Fest finden Sie viele spannende Spiele und Freizeitangebote aber auch verschiedene Möglichkeiten zur Erholung!
Im Mittelpunkt des Festes stehen zwei Wettbewerbe, bei denen die Kindern und Jugendlichen aktiv ihre Ideen zu Zukunft-W mitgestalten können!

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Autorin: Elsa K. Dahlhausen, Prozessbegleitung Zukunft-W